![]() | Evangelisches Altenheim Wahlscheid | ||||||||||||||||||||
P f a r r e r R e i n h a r d B a r t h a z u r E i n w e i h u n g d e s | |||||||||||||||||||||
„Auch nach | A uf einem guten Fundament weiter und neu zu bauen, macht Freude. So danke ich zunächst allen, die seit 1903 für ein solides Fundament des Evangelischen Altenheimes Wahlscheid sorgten: dem Stifterehepaar Mathilde und Wilhelm Frackenpohl, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Pfarrer Reinhold Burbach, Pfarrer Wilhelm Kauert und wegen seiner großen Leistungen natürlich Pfarrer Fritz Pleuger. Ebenso möchte ich den Vorstands- und Beiratsmitgliedern, Bauleuten und Architekten, Heimleitern, insbesondere Herrn Rolf Lindenberg, Mitarbeitenden sowie Förderern und Spendern danken - und wegen seiner ungewöhnlich hohen Zuwendungen besonders Herrn Ernst Hohn.D as Evangelische Altenheim Wahlscheid wechselte seinen Ort, wurde mehrfach umfassend neu- und umgebaut. Zuletzt nach jahrelangen Konzeptionsberatungen durch das Kuratorium Deutsche Altenhilfe sowie durch das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland von 1999 – 2003 bei laufenden Betrieb mit einem Finanzrahmen von neun Millionen Euro.G efördert wurde diese Maßnahme durch das Land NRW, den Landschaftsverband Rheinland, die Stiftung Deutsches Hilfswerk Hamburg (ARD Fernsehlotterie) sowie durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW. Planung und Bauleitung lagen bei dem Architekturbüro Michael Bruckner aus Lohmar.D as zukunftsorientierte Wohn- und Pflegekonzept des Evangelischen Altenheimes Wahlscheid e. V. wurde auf Wunsch des Vorstandes durch eine bewusst moderne Architektur auch nach außen hin sichtbar gemacht. Für die Projektsteuerung und für spezielle Fachberatungen standen dem Vorstand und seinem Bauausschuss das Architekturbüro Peter Placke aus Königswinter zur Seite.U mfangreiche Spenden von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Bereich der Evangelischen Kirchengemeinde Wahlscheid ermöglichten die Umsetzung von weit über das übliche Maß hinaus gehenden Wohnstandards. Zum Beispiel bietet das Haus eine ungewöhnlich hohe Zahl von Einzelappartements, Eingänge und Flure sind Licht durchflutet und transparente Pflegestützpunkte großzügig bemessen. Die für das Frühjahr 2004 geplante Fertigstellung des gläsernen Fahrstuhlturmes an der Wahlscheider Hauptstraße wird das bisherige gute Angebot zu fairen Preisen weiter verbessern.E ine großflächige Photovoltaikanlage, Sonnenkollektoren, Dämmungen und eine ausgeklügelte Wärmetausch- Lüftungsanlage machen das neue Evangelische Altenheim Wahlscheid darüber hinaus auch zu einem der größten öffentlichen Niedrigenergiehäuser in Deutschland.100 Jahre Evangelisches Altenheim Wahlscheid. 100 Jahre den Menschen individuell in seiner Würde wahrnehmen und ihn partnerschaftlich begleiten und fördern. Das war, ist und bleibt unser Motto. |
| D r . H . G ü n t h e r v a n A l l e n z u m N e u - u n d U m b a u 1 9 9 9 - 2 0 0 3 . . . | |
begleitet Beiratsmitglied Dr. H. Günther van Allen die Entwicklung des Evangelischen Altenheimes Wahlscheid. „Immer auf der Höhe der Zeit" | D as Evangelische Altenheim Wahlscheid ist ein äußerst modernes Heim für alte Menschen, das immer auf der Höhe der Zeit war und nie den Entwicklungen hinterherlief. Verbesserungen zur Erhöhung der Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner wurden sehr sorgfältig und gewissenhaft abgewogen, dann aber - einmal als richtig erkannt - stets schnell umgesetzt.D azu gehört auch Mut, viel Mut, denn die Risiken waren nicht klein. Nicht immer ist bei Verbesserungen und Neuerungen sicher, ob sie sich im Härtetest des Alltags bewähren werden. Diese mutigen - aber nicht tollkühnen - Entscheidungen der letzten dreißig Jahre waren mit großem finanziellem Engagement verbunden. Sie wurden möglich, weil Vorstand, Heimleitung und Beirat gut zusammen arbeiteten - in kritischer Solidarität aber sehr effektiv.Es gab in diesen dreißig Jahren, an die ich mich erinnere und in denen ich als Bürgermeister oder als Mitglied des Beirates mal mehr und mal weniger involviert war, keinen einzigen ernsthaften Konflikt in und zwischen diesen Gremien. E s gibt ein untrügliches Zeichen, dass wir auch dieses Mal mit den derzeitigen Erweiterungs- und Verbesserungsmaßnahmen auf dem richtigen Weg sind: Keine einzige Heimbewohnerin und kein einziger Heimbewohner hat das Haus wegen der mit den Umbauten unvermeidbar verbundenen Störungen verlassen.U nd das Interesse derer, die einen Heimplatz bei uns suchen, ist ungebrochen. Gibt es eine bessere Bestätigung für die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges?D as Evangelische Altenheim ist seit langem das Wahrzeichen Wahlscheids. Das erneuerte Haus wird es ebenso sein. Die Wahlscheider werden es als solches annehmen und lieben, dessen bin ich mir sicher. |
H o r s t S c h ö p e z u m N e u - u n d U m b a u 1 9 9 9 - 2 0 0 3 . . . | |
der Stadt Lohmar und Vorstandsmitglied. In diesen Funktionen verfolgt er die Arbeit des Evangelischen Altenheimes Wahlscheid seit vielen Jahren „Gute Betreuung und | D as Evangelische Altenheim Wahlscheid steht in unserer Region seit Jahrzehnten für betreutes Wohnen im Alter, dessen Attraktivität bisher durch die zentrale Lage und vor allem durch die anerkannt hohe Qualität der Betreuung geprägt war.D er bisherige Baukörper folgte hauptsächlich funktionalen Kriterien. Er stand damit viele Jahrzehnte optisch im Widerspruch zu dem, was in ihm stattfand bzw. stattfindet: Die kreative, lebensbejahende und zukunftsgerichtete Begleitung älterer Menschen in einer Lebensphase, die es ihnen nicht mehr gestattet, sich selber zu versorgen, die aber immer noch ihren Anspruch auf größtmögliche Eigenständigkeit und auf Lebensfreude haben.J eden Tag hatte ich als direkter Nachbar das Altenheim unmittelbar vor Augen. Und jeden Tag wurde mir der Widerspruch zwischen seinen inneren Ansprüchen und seinem äußeren Erscheinungsbild deutlich.M it Beginn der Planung war bereits auf dem Papier erkennbar, dass sich eine Architektur anbahnte, die auch nach außen hin das ausstrahlte, was diesen „inneren Ansprüchen" gerecht würde. Im Laufe der Umbaumaßnahme habe ich die Wandlung von der optischen Anmutung eines „Zweckbaus" in ein lebendig wirkendes, die Sinne anregendes Gebäude wahrnehmen dürfen, in dem der ältere Mensch – wie das Gebäude – im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht.S elbstbewusst integriert sich das neue Altenheim in den Ort. Dieses äußerlich präsente Selbstbewusstsein strahlt mit Sicherheit auch nach innen – auf die Bewohnerinnen und Bewohner sowie auch auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus.A ls Bürgermeister und nicht zuletzt als Wahlscheider bin ich stolz auf unser Evangelisches Altenheim Wahlscheid.A n dieser Stelle möchte ich mich besonders bei Herrn Pfarrer Reinhard Bartha bedanken, der die Entwicklung des Altenheims in den vergangenen Jahren, insbesondere in den letzten drei Jahren während der Modernisierung, mit viel Engagement begleitete. |
R o l f L i n d e n b e r g b l i c k t z u r ü c k . . . | |
Ein ganzes | H arte Arbeit führte mich im Herbst 1951 zum ersten Mal ins Evangelische Altenheim Wahlscheid. Ich war damals elf Jahre alt und mein Großvater Hermann Lindenberg, Kirchmeister der Evangelischen Kirchengemeinde Wahlscheid, hatte mich zum Tragen eingeteilt. Es mussten Matratzen, Bettteile und Schonerdecken ins neue Heim gebracht werden.Der Urbau des heutigen modernen Altenheimes wurde im Dezember 1951 eingeweiht und 56 Bewohnerinnen und Bewohner konnten damals einziehen. In der Anfangszeit gab es besonders im hauswirtschaftlichen Bereich viel ehrenamtliche Hilfe durch den Frauenverein der Kirchengemeinde. So traf mich immer wieder die Aufgabe, von Mutter und Tante selbst gebackenen Kuchen vom Müllerhof auf den Heiligenstock zu tragen. In den 50er Jahren waren Badezimmer mit Dusche oder Wanne nicht überall selbstverständlich. Im neuen Altenheim gab es die Möglichkeit, für 50 Pfennig ein Wannen oder Duschbad zu nehmen. Karl Radermacher, damals erster Hausmeister, erließ mir oft die Zahlung wegen guter Führung. I n den Anfangsjahren übernahm die Gemeindeverwaltung in Wahlscheid, mit Gemeindedirektor Friedrich Maylahn und Rentmeister Erich Schöpe, zahlreiche Verwaltungsarbeiten für das junge Heim. Zum Beispiel durfte ich als Lehrling auf der Gemeindekasse Rechnungen für das Evangelische Altenheim überweisen. Mein Onkel Karl Steinsträßer übernahm in dieser Zeit die Geschäftsführung des Hauses. Von Mitte der 50er Jahre bis 1970 zeichnete Karl Schumacher, Realschullehrer i. R., dafür verantwortlich.Als junger Verwaltungsangestellter verfolgte ich mit großem Interesse die jährlichen Geschäfts- und Kassenberichte des Evangelischen Altenheimes. Im Mai 1970 bat mich Vorstandsvorsitzender Pfarrer Fritz Pleuger, die ehrenamtliche Betreuung der zweiten Baumaßnahme (Erweiterung Nord-West-Flügel) zu übernehmen. Die Bauarbeiten waren durch Finanzierungs- und Organisationsprobleme zum Stillstand gekommen. Zur gleichen Zeit boten mir Pfarrer Pleuger und Helmut Lemmer aus Oberstesiefen die Geschäftsführung des Altenheimes an. Am 1. Oktober übernahm ich die neue Aufgabe - das Vertrauen in meine Person war gleichzeitig Verpflichtung für mich. Als Geschäftsführer hieß es erst einmal Dazulernen, ich absolvierte beim Diakonischen Werk in Düsseldorf eine berufsbegleitende Weiterbildung zum Heimleiter. I n den vergangenen 30 Jahren fanden die strukturellen Veränderungen der stationären Altenhilfe nicht nur in Gesetzen, Verordnungen und Pflegekonzeptionen ihren Niederschlag, sondern auch in vielen Um- und Neubaumaßnahmen am Altenheim. Gebaut wurde bei uns fast immer. Der jetzt abgeschlossene Um- und Neubau beschert uns ein Haus, das nach neuesten Erkenntnissen für das Wohnen von alten Menschen gestaltet ist. Es erfüllt mich mit großer Freude, dass das Evangelische Altenheim Wahlscheid einen guten Namen hat. Das ist der große Verdienst aller, die ehrenamtlich und hauptberuflich für uns tätig sind.I ch danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Treue, Engagement und Freude, mit der sie unseren Bewohnerinnen und Bewohnern in manchmal schwierigen Lebenssituationen zur Seite stehen. Auch ich durfte für das Wohl der Bewohnerschaft und die wirtschaftliche Solidität des Hauses 33 Jahre lang Sorge tragen. Dafür bin ich sehr dankbar.M einen Nachfolgerinnen, Frau Iudit Klein und Frau Michaela Baumann wünsche ich viel Glück und Erfolg. Darüber hinaus begleiten meine besten Wünsche alle, denen das Evangelische Altenheim Wahlscheid am Herzen liegt. |
Evangelisches Altenheim Wahlscheid
Heiligenstock 27 53797 Lohmar - Wahlscheid
Telefon: 02206 - 61-0 Fax: 02206 - 66 45 Post[at]Altenheim-Wahlscheid.de http://www.Altenheim-Wahlscheid.de