Leistungsbeschreibung

Die Leistungsbeschreibung ist ein umfassender Gesamtüberblick über unser Leistungsangebot. Sie können sich unsere Leistungsbeschreibung auch als PDF-Datei herunterladen.

Wohnangebot

Wohnangebot Ev. Altenheim Wahlscheid

Wir bieten 88 Einzelzimmer und 12 Doppelzimmer an. Zusätzlich steht für Angehörige ein Besucherzimmer zur Verfügung.

Bewohnerzimmer

Einzelzimmer Wahlscheid

Die Zimmer in unserem Heim haben eine Größe von zwischen 18,0 und 26,2 m² und sind nach einem altengerechten Wohnkonzept eingerichtet. Wir unterstützen Sie gern bei der Gestaltung Ihres Wohnraumes. Alle Zimmer sind einladend und wohnlich eingerichtet.

Zur Standardausstattung eines Einzelzimmers gehören:

  • ein modernes Pflegebett
  • ein Nachtschrank mit integriertem Betttisch
  • ein geräumiger Kleiderschrank
  • Tisch, Stuhl und Sessel mit Hocker
  • 1 TV-Kommode mit abschließbarem Wertfach und auf Wunsch mit Kühlschrank
  • TV-Satellitenanschluss
  • Telefonanschluss
  • Tisch, Stuhl und Sessel mit Hocker
  • 2 Notrufsender
  • Wandleuchten mit Schalter am Bett und im Eingangsbereich
  • Gardinen
  • automatische Jalousien
  • Rauchmelder
  • Be- und Entlüftung
  • Sonnenschutz

Die Zimmerbeleuchtung entspricht moderner Lichttechnik. In jedem Zimmer befindet sich ein Pantoffellicht, dass durch Bewegungsmelder ausgelöst wird.

Bettwäsche sowie Handtücher stellen wir Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung.

Das behindertengerechte Badezimmer ist 5 m² groß und wie folgt ausgestattet:

  • großzügiger Badezimmerschrank
  • Kippspiegel über dem Waschbecken
  • 2 Notrufsender
  • Die Beleuchtung wird von einem Bewegungsmelder geregelt.

Die Einzelzimmer werden auf Wunsch komplett möbliert angeboten. Unsere BewohnerInnen haben die Möglichkeit Bilder, Wandschmuck, Pflanzen sowie durch eigene Kleinmöbel die Zimmer individuell zu gestalten. Persönliche Gegenstände und Erinnerungsstücke können selbstverständlich mitgebracht und nach eigenen Wünschen platziert werden.

Für Einzelzimmer wird ein Zuschlag in der Höhe des durch die Pflegesatzkommission genehmigten Satzes erhoben.

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Doppelzimmer Wahlscheid

Unsere Doppelzimmer haben mit zwischen 32,7 und 35,7 m² eine Größe, die über die Vorgaben der Mindestbauverordnung hinausgeht. Alle Zimmer sind einladend und wohnlich eingerichtet.

Zur Standardausstattung des Doppelzimmers gehören:

  • 2 moderne Pflegebetten
  • 2 Nachttische mit integriertem Betttisch
  • 2 komfortable Kleiderschränke
  • 2 TV-Kommoden mit abschließbaren Wertfächern auf Wunsch mit Kühlschränken
  • 2 Tische
  • 2 bequeme Rückenlehnsessel
  • 2 Stühle und 2 Hocker
  • 2 Telefonanschlüsse
  • 2 TV-SAT-Anschlüsse
  • Wandleuchten mit Schalter am Bett und im Eingangsbereich
  • Gardinen
  • Rauchmelder
  • Sonnenschutz
  • Be- und Entlüftung

Die Zimmerbeleuchtung entspricht moderner Lichttechnik. In jedem Zimmer befindet sich ein Pantoffellicht, dass durch Bewegungsmelder ausgelöst wird.

Bettwäsche sowie Handtücher stellen wir Ihnen auf Wunsch gern zur Verfügung.

Alle Doppelzimmer haben ein behindertengerechtes, 5 m² großes Badezimmer (Ausstattung siehe Einzelzimmer). Notrufanlagen befinden sich im Zimmer an den Betten und Tischen und im Badezimmer an WC und Duschen.

Die Doppelzimmer werden auf Wunsch komplett möbliert angeboten. Unsere BewohnerInnen haben die Möglichkeit Bilder, Wandschmuck, Pflanzen sowie durch eigene Kleinmöbel die Zimmer individuell zu gestalten. Persönliche Gegenstände und Erinnerungsstücke können selbstverständlich mitgebracht und nach eigenen Wünschen platziert werden.

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Kurzzeitpflege / Probewohnen

Kurzzeitpflegezimmer
Die Kurzzeitpflegezimmer entsprechen in ihrer Ausstattung unseren Einzelzimmern. Ein Fernsehgerät und ein Telefonanschluss gehören zur Standardausstattung der Zimmer.

Unsere Gäste können alle Gemeinschaftsräumlichkeiten sowie alle Freizeit- und Aktivitätsangebote, die unser Haus bietet, nutzen. Sie können sich auf Wunsch in das Leben unseres Hauses integrieren.

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Bäder

Die Bäder sind alten- und behindertengerecht und mit modernen, hydraulischen Badewannen ausgestattet. Im Badezimmer des DG ist die Badewanne mit Hydrosound ausgestattet.

Die Bäder sind einladend und zum Wohlfühlen eingerichtet. Um Sicherheit vor, während und nach dem Baden zu gewährleisten, stehen moderne Hilfsmittel (z.B. Badewannenlifter) zur Verfügung.

Wir bieten unseren BewohnerInnen in regelmäßigen Abständen und auf Wunsch ein Bad an. Wir bieten dafür entsprechende Bademittel und verschiedene Wellness-Zusätze an. Natürlich können sie auch ihr persönliches Bademittel verwenden.

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Kapelle „Zum guten Hirten“

Kapelle Zum guten Hirten
Kapelle Zum guten Hirten im Evangelischen Altenheim Wahlscheid (Evangelische Kirchengemeinde Wahlscheid)

Unsere Kapelle ist für alle BewohnerInnen und BesucherInnen offen. Einmal wöchentlich feiern wir einen evangelischen und einmal monatlich einen katholischen Gottesdienst. Alle weiteren Feiern und Feste finden im Jahreslauf und zu besonderen Anlässen statt.

Die künstlerisch wertvollen Kirchenfenster und die ausgesuchte innenarchitektonische Gestaltung laden besonders zum Verweilen ein.

Auf dem Weg zu unserer Kapelle laden einige Bücherregale zum Stöbern ein. In den Regalen findet sich Fachliteratur der Richtungen: unterschiedliche Arten der Unterhaltungsliteratur, Biographien, aber auch Nachschlagewerke und großformatige Bildbände. „Alte Klassiker“ sind ebenso zu finden wie Bücher neueren Erscheinungsdatums. Zur Entleihe von Büchern können sich interessierte BewohnerInnen an MitarbeiterInnen des Empfangs wenden.

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Abschiedskapelle

Eine außergewöhnliche innenarchitektonische Gestaltung ermöglicht gleichermaßen Nähe und Distanz. Angehörige und Nahestehende können jederzeit und über einen längeren Zeitraum (maximal 36 Stunden) von dem Verstorbenen ungestört, auf Wunsch auch mit seelsorgerlicher Begleitung, Abschied nehmen.

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Wohnzimmer mit offener Küche

Wohnzimmer und Küchenzeile werden von BewohnerInnen, Besuchern und Mitarbeitenden genutzt. Die ausgewählte Einrichtung spricht einen breiten Personenkreis an. Das seniorengerechte Mobiliar erleichtert den BewohnerInnen die Nutzung. Speisen und Getränke können dort selbständig und mit Unterstützung der Mitarbeitenden zubereitet werden.

Durch große Fensterflächen sind die Wohnzimmer hell und freundlich. Die Fenster sind mit Sonnenschutz ausgerüstet. Die Dekoration der Räume orientiert sich am hauseigenen Orientierungskonzept, an den Jahreszeiten sowie an den Wünschen unserer BewohnerInnen. Pflanzen schmücken ganzjährig alle Wohnzimmer.

Die Wohnzimmer verfügen über eine Größe, die auch BewohnerInnen mit Gehhilfen und Rollstühlen genügend Bewegungsfreiheit bietet.

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Raum Essen und Kultur

Der Raum „Essen und Kultur“ bietet BewohnerInnen und Gästen eine behagliche Atmosphäre und lädt zum Genießen und Verweilen ein. Er ist hell und freundlich eingerichtet, mit vielen Pflanzen begrünt und wird viel genutzt zufür:

  • den Mahlzeiten der BewohnerInnen des Altenheims (Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Abendbrot)
  • den Mahlzeiten der BewohnerInnen der Altenwohnungen und Gäste
  • dem Mittagstisch für Gäste
  • Feiern und Festen
  • Versammlungen
  • kulturellen Veranstaltungen
  • Freizeit- und therapeutische Angebote

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Café

Das Café dient als Treffpunkt und Kommunikationsort für BewohnerInnen unseres Hauses und Gäste. In hellen freundlichen Wintergarten ähnlichen Räumen und einer Terrasse bietet das Café eine gemütliche Atmosphäre und lädt zum Aufenthalt ein. Sie fördert das Miteinander und ist Kontakt- und Schnittstelle zur Öffentlichkeit.

Nachmittags zwischen 14:15 und 18:15 Uhr bietet das Café Kaffee, Kuchen und Eis sowie andere Erfrischungs- und alkoholische Getränke an. Hohe Qualität bei niedrigen Preisen macht einen Besuch besonders attraktiv. Das Café bietet auch Raum für Geburtstagsfeiern und private Feste unserer BewohnerInnen. Die MitarbeiterInnen stehen Ihnen gerne zur Verfügung und beraten Sie.

Im Nebenraum des Cafés finden verschiedene Veranstaltungen für BewohnerInnen und Mitarbeitende statt. Bei Bedarf kann die Trennwand zwischen Café und Nebenraum entfernt werden, um einer größeren Besucherzahl Platz zu bieten.

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Gruppen- und Gemeinschaftsräume

Die Gruppen- und Gemeinschaftsräume sind geräumig, hell und freundlich. Sie sind mit modernem Arbeits- und Therapiematerial ausgestattet.

Bei der Gestaltung der Räume freuen wir uns auf Ihre Mitwirkung. Durch die großen Fensterflächen verfügen die Räume über einen hohen Aufforderungscharakter zum Eintreten und Mitmachen. Alle Räume sind auch nachts frei zugänglich. Die Gruppen- und Gemeinschaftsräume sind vielseitig nutzbar und leicht zu erreichen. BewohnerInnen und Gäste können hier ihre individuellen Feste feiern.

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Gymnastikraum

Gymnastik fördert die Gesundheit. Unser modern eingerichteter Gymnastikraum lädt die BewohnerInnen regelmäßig zur Gymnastik, zum Sitztanz und zur Sturzprophylaxe ein. Der Gymnastikraum ist mit modernen, altersgerechten Materialien und Gymnastikgeräten (z.B. Sprossenwand, Motomed, Musikanlage) ausgestattet.

Durch die großen Fensterflächen ist der Gymnastikraum hell und freundlich und fordert zum Eintreten und Mitmachen auf.

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Schulungsraum

Der Schulungsraum im Ev. Altenheim Wahlscheid ist mit antiken und modernen Möbeln sowohl gemütlich als auch funktionell eingerichtet.

Der Raum wird als Schulungsraum für in- und externe Fortbildungen für MitarbeiterInnen genutzt und ist mit modernen Präsentationsmitteln bestückt. Die zwei vorhandenen PC-Arbeitsplätze können von BewohnerInnen und MitarbeiterInnen genutzt werden. Außerdem befinden sich hier Fachzeitschriften und eine Fortbildungsübersicht, die von unseren MitarbeiterInnen genutzt werden.

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Frisier- und Fußpflegesalon

Für unsere Bewohnerinnen bieten wir einen modernen, attraktiven und zur Kommunikation einladenden Frisier- und Fußpflegesalon an. Der Frisier- und Fußpflegesalon ist voll eingerichtet und mit den neuesten Techniken ausgestattet.

Frisörin und Hand- und Fußpflegerin sind qualifiziert und gehen in besondere Weise auf die Bedürfnisse unserer Bewohnerinnen ein. Sie tragen dazu bei, den BewohnerInnen Wohlbefinden, Unterhaltung und Zufriedenheit mit dem äußeren Erscheinungsbild zu bringen und dadurch Lebensqualität zu steigern.

Für Frisörleistungen sowie für kosmetische und medizinische Fußpflege anfallende Kosten werden gesondert berechnet.

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Arztzimmer

Die BewohnerInnen können ärztliche Leistungen im eigenen Zimmer oder im dafür vorgesehenen Arztzimmer in Anspruch nehmen. Das Arztzimmer ist geräumig und freundlich eingerichtet. Eine fachgerechte Liege steht zur Verfügung. Dieser Raum kann von Haus- und FachärztInnen genutzt werden. Auf Wunsch und mit Einwilligung der BewohnerInnen kann hier Einblick in die PC-gestützte Dokumentation ermöglicht werden.

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Parkanlage

BewohnerInnen Gelegenheit zur Erholung und Entspannung. Sie ist ein wichtiger Kommunikations- und Unterhaltungsbereich für unsere BewohnerInnen, Angehörige und Besucher.

Die Bepflanzung und Pflege der Parkanlage erfolgt nach den unterschiedlichen Blühzeiten. Die BewohnerInnen sind dazu eingeladen, bei Bepflanzung und Pflege mitzuwirken. Hochbeete bieten auch besonders körperlich eingeschränkten BewohnerInnen die Möglichkeit der Gartenarbeit. Die Wege in der Parkanlage sind mit Rollatoren und Rollstühlen befahrbar.

Bei schönem Wetter bieten wir bieten Sitzgelegenheiten in der Parkanlage an. Sonnenschirme und Sonnensegel sorgen an sonnigen Tagen für schattige Plätze. Feste können bei schönem Wetter in der Parkanlage durchgeführt werden.

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Terrassen

BewohnerInnen Gelegenheit zur Erholung und Entspannung. Sie ist ein wichtiger Kommunikations- und Unterhaltungsbereich für unsere BewohnerInnen, Angehörige und Besucher.

Die Bepflanzung und Pflege der Parkanlage erfolgt nach den unterschiedlichen Blühzeiten. Die BewohnerInnen sind dazu eingeladen, bei Bepflanzung und Pflege mitzuwirken. Hochbeete bieten auch besonders körperlich eingeschränkten BewohnerInnen die Möglichkeit der Gartenarbeit. Die Wege in der Parkanlage sind mit Rollatoren und Rollstühlen befahrbar.

Bei schönem Wetter bieten wir bieten Sitzgelegenheiten in der Parkanlage an. Sonnenschirme und Sonnensegel sorgen an sonnigen Tagen für schattige Plätze. Feste können bei schönem Wetter in der Parkanlage durchgeführt werden.

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Fahrstuhlturm

Fahrstuhlturm des Evangelischen Altenheim Wahlscheid von der Wahlscheider Straße aus am 29. April 2015 (CC BY-SA Hermann Wenzel)
Fahrstuhlturm des Evangelischen Altenheim Wahlscheid von der Wahlscheider Straße aus (CC BY-SA Hermann Wenzel)

Der Fahrstuhlturm wurde teilweise von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW gefördert. Der Fahrstuhl, der bis zu 22 Personen gleichzeitig befördern kann, ist täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr für jedermann frei zugänglich. Nach 20 Uhr kann der Lift mit einem vorher bei der Heimverwaltung beantragten Schlüssel geöffnet werden. Antragsberechtigt sind alle BewohnerInnen des Altenheims und der Altenwohnungen, deren Angehörige und Freunde, alle Mitarbeitende, sowie alle Wahlscheider Bürger, die oberhalb des Altenheims wohnen und an der Benutzung des Fahrstuhlturmes ein berechtigtes Interesse haben (z.B. Gehbehinderung). Ein mündlicher Antrag reicht. Die Benutzung ist kostenfrei. Eine Bildschirmüberwachung am Empfang unseres Hauses stellt sicher, dass der Fahrstuhl bedenkenlos benutzt werden kann.

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Wohnangebot Ev. Altenheim Lohmar

Wir bieten 77 Einzelzimmer an.

Bewohnerzimmer

Einzelzimmer Lohmar

Die Zimmer in unserem Heim sind 22,5 m² groß. Sie sind einladend und nach einem altengerechten Wohnkonzept eingerichtet. Wir unterstützen Sie gern bei der Gestaltung Ihres Wohnraumes.

Zur Standardausstattung eines Einzelzimmers gehören:

  • ein modernes Pflegebett
  • ein Nachtschrank mit integriertem Betttisch
  • ein geräumiger Kleiderschrank
  • Tisch, Stuhl und Sessel mit Hocker
  • 1 TV-Kommode mit abschließbarem Wertfach und auf Wunsch mit Kühlschrank
  • TV-Kabel-Anschluss
  • Telefonanschluss
  • automatischen Jalousien
  • 1 Notrufsender
  • Wandleuchten mit Schalter am Bett und im Eingangsbereich
  • Gardinen und Übergardinen
  • Rauchmelder
  • Be- und Entlüftung
  • Sonnenschutz

Die Zimmerbeleuchtung entspricht moderner Lichttechnik. In jedem Zimmer befindet sich ein automatisches Nachtlicht, dass durch Bewegungsmelder ausgelöst wird.

Bettwäsche sowie Handtücher stellen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Die Einzelzimmer werden auf Wunsch komplett möbliert angeboten. Unsere BewohnerInnen haben die Möglichkeit Bilder, Wandschmuck, Pflanzen sowie durch eigene Kleinmöbel die Zimmer individuell zu gestalten. Persönliche Gegenstände und Erinnerungsstücke können selbstverständlich mitgebracht und nach eigenen Wünschen platziert werden. Von jedem Zimmer aus ist Zugang zur Parkanlage des Hauses möglich.

Das behindertengerechte, 5,5 m² große Badezimmer ist wie folgt ausgestattet:

  • großzügiger Badezimmerschrank
  • großer Spiegel über dem Waschbecken
  • 2 Notrufsender
  • Die Beleuchtung wird von einem Bewegungsmelder geregelt.

Für Einzelzimmer wird ein Zuschlag in der Höhe des durch die Pflegesatzkommission genehmigten Satzes erhoben.

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Wohnzimmer mit offener Küche

Wohnzimmer und Küchenzeile werden von BewohnerInnen, Besuchern und Mitarbeitenden genutzt. Die ausgewählte Einrichtung spricht einen breiten Personenkreis an. Das seniorengerechte Mobiliar erleichtert den BewohnerInnen die Nutzung. Speisen und Getränke können dort selbständig und mit Unterstützung der Mitarbeitenden zubereitet werden.

Durch große Fensterflächen sind die Wohnzimmer hell und freundlich. Die Fenster sind mit Sonnenschutz ausgerüstet. Es besteht ein direkter Zugang zur Terrasse und zur Gartenanlage.

Die Dekoration der Räume orientiert sich am hauseigenen Orientierungskonzept, an den Jahreszeiten sowie an den Wünschen unserer BewohnerInnen. Pflanzen schmücken ganzjährig alle Wohnzimmer.

Die Wohnzimmer verfügen über eine Größe, die auch BewohnerInnen mit Gehhilfen und Rollstühlen genügend Bewegungsfreiheit bietet. Die beiden Wohnzimmer liegen direkt aneinander und können durch Öffnen der Trennwand für größere Veranstaltungen genutzt werden.

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Bäder

Wir bieten unseren BewohnerInnen in regelmäßigen Abständen und auf Wunsch ein Bad an. Wir bieten dafür entsprechende Bademittel und verschiedene Wellness-Zusätze an. Natürlich können Sie auch ihr persönliches Bademittel verwenden.

Die Bäder laden zum Entspannen und Wohlfühlen ein. Es ist alten- und behindertengerecht und mit einer modernen, hydraulischen Badewanne ausgestattet. Um Sicherheit vor, während und nach dem Baden zu gewährleisten, stehen moderne Hilfsmittel (z.B. Badewannenlifter) zur Verfügung.

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Gymnastik- und Therapiefläche

Gymnastik fördert die Gesundheit. Unsere modern eingerichtete Gymnastik- und Therapiefläche lädt die BewohnerInnen regelmäßig zur Gymnastik, zum Sitztanz und zur Sturzprophylaxe ein. Sie ist mit modernen, altersgerechten Materialien und Gymnastikgeräten (z.B. Motomed, Musikanlage) ausgestattet.

Durch die großen Fensterflächen ist die Gymnastik- und Therapiefläche hell und freundlich und fordert zum Nähertreten und Mitmachen auf.

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Parkanlage

Die Parkanlage unseres Hauses bietet vor allem bei schönem Wetter unseren BewohnerInnen Gelegenheit zur Erholung und Entspannung. Sie ist ein wichtiger Kommunikations- und Unterhaltungsbereich für unsere BewohnerInnen, Angehörige und Besucher.

Von jedem Zimmer ist ein barrierefreier Zugang in den Park möglich. Durch besondere Sicherheitsvorkehrungen ist allen Bewohnern jederzeit, auch nachts, ein geschützter Aufenthalt im Freien möglich.

Wir bieten Sitzgelegenheiten in der Parkanlage an. Sonnenschirme und Markisen sorgen an sonnigen Tagen für schattige Plätze. Terrasse und Rasen sind für Rollatoren und Rollstühle geeignet.

Die Bepflanzung und Pflege der Parkanlage erfolgt nach den unterschiedlichen Blühzeiten. Die BewohnerInnen sind dazu eingeladen, bei Bepflanzung und Pflege mitzuwirken bzw. ihre persönlichen Terrassen selbst zu gestalten. Ein Hochbeet bietet auch besonders körperlich eingeschränkten BewohnerInnen die Möglichkeit der Gartenarbeit.

An warmen Tagen können bei schönem Wetter Feste in der Parkanlage durchgeführt werden.

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Pflege- und Betreuungsleistung

Pflegeleitbild

Im Mittelpunkt allen pflegerischen Tuns steht die Achtung vor der Würde und Einzigartigkeit menschlichen Lebens.

Wir bieten individuelle Begleitung und Hilfe an, um die körperliche, geistige und seelische Gesundheit und das Wohlbefinden unserer BewohnerInnen zu erhalten und zu fördern.
Hierbei beachten wir die Biografie, die aktuelle Lebenssituation (Anamnese) und die persönlichen Ziele.

In unserem pflegerischen Handeln arbeiten wir mit der BewohnerIn und/oder ihren Angehörigen, Bezugspersonen und Betreuern nach neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen kooperativ zusammen.

Ausgehend von dem Recht des Einzelnen auf Selbständigkeit und Autonomie stehen Wünsche und Bedürfnisse der BewohnerIn immer im Vordergrund.

Wir respektieren und wahren die Privat- und Intimsphäre jeder BewohnerIn.

Wir treten für ein Sterben in Würde ein. Unser Bemühen ist es, Sterbende und deren Angehörige durch fachliche, psychische und physische Hilfe zu begleiten und zu stützen. Dabei berücksichtigen wir besonders die persönlichen, religiösen und kulturellen Vorstellungen des Sterbenden.

Grundlage und Orientierungshilfe dieses Pflegeleitbildes ist das Leitbild unseres Hauses.

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Pflegekonzept

Das Pflegekonzept basiert auf den Grundaussagen unseres Pflegeleitbildes.

Die Betreuung und Versorgung unserer BewohnerInnen erfolgt in Form einer ganzheitlichen Bezugspflege, bei der unsere Mitarbeitenden die individuelle Versorgung und Betreuung einer festgelegten BewohnerInnengruppe übernehmen.

In unseren Häusern sind mehr als die Hälfte der Pflegemitarbeitenden examiniert, die Zuständigkeit ist in der Legende des Dienstplanes ersichtlich. Die Anwesenheit von examinierten Pflegekräften ist zu jeder Tages- und Nachtzeit gewährleistet.

Jedem Wohnbereich/ Wohngruppe ist täglich eine Präsenzkraft zugeordnet, deren Tätigkeitsfeld in der Stellenbeschreibung ersichtlich ist.

Basis der individuellen Betreuung und Versorgung ist das ganzheitliche Pflegemodell von Monika Krohwinkel. Die AEDLs (Aktivitäten und existentielle Erfahrungen des Lebens) dienen unseren Pflegekräften als Grundlage bei der Erstellung der Pflegeplanung.

Art und Umfang der Pflegeplanung orientiert sich an der Anamnese/ Informationssammlung und der Erfassung von Ressourcen und Problemen der BewohnerInnen. Ziel ist die Gestaltung eines ergebnisorientierten Pflegeprozesses.

Unsere EDV-gestützte Pflegedokumentation ermöglicht uns eine transparente und kontinuierliche Darstellung unserer Pflege. Es werden zur Sicherung unserer Qualität diagnostische, therapeutische und pflegerische Leistungen dokumentiert sowie alle relevanten Beobachtungen.

Täglich festgelegte Dienstübergaben zwischen den einzelnen Schichten sorgen für den nötigen Informationsfluss. Darüber hinaus haben sie einen besonderen Stellenwert für die Kooperation der Mitarbeitenden untereinander und tragen zur Identifikation unserer MA mit der Einrichtung bei. Regelmäßige Besprechungen in unterschiedlichster Form erhöhen die Zusammenarbeit aller Mitarbeitenden und aller Abteilungen.

Die EDV-gestützte Dienstplanung sichert eine bedarfsgerechte Pflege und Betreuung unserer BewohnerInnen über 24 Stunden bei gleichbleibend guter Qualität und bietet allen Mitarbeitenden unter Einbeziehung ihrer Wünsche Planungssicherheit für Dienst und Freizeit.

Qualitätssichernde Maßnahmen ergeben sich aus den regelmäßigen Pflegeplanungsgesprächen und den Pflegevisiten.

Die zur Jahresmitte stattfindende Fortbildungsbedarfsermittlung erfolgt entsprechend den einrichtungsbedingten Erfordernissen und den Wünschen der Mitarbeitenden. Sie wird in internen und externen Fortbildungsangeboten verwirklicht.

Die freiwillige Einbeziehung der Mitarbeitenden in die regelmäßig stattfindenden Qualitätszirkel und Arbeitsgruppen ermöglicht ihre Einflussnahme auf den Entwicklungsprozess der Einrichtung, dient der Identifikation mit dem Arbeitsumfeld und fördert die kreative Mitgestaltung von Prozessen.

Der offene Umgang mit Reklamationen wird den BewohnerInnen, deren Angehörigen und auch den Mitarbeitenden durch den Einsatz unseres Optimierungsbogens deutlich. Das angemessene Reagieren auf Fehlermeldungen, deren schnelle Bearbeitung sowie das Ergreifen von Vorbeugemaßnahmen zur künftigen Fehlervermeidung ist uns wichtig. Unser Ziel ist es, Kritik als Chance zur Verbesserung zu nutzen. Alle Mitarbeitenden sind angehalten Fehlermeldungen auf dem Optimierungsbogen schriftlich festzuhalten und entsprechend weiterzuleiten.

Die einzelnen Leistungen unserer Einrichtung sind detailliert in der Leistungsbeschreibung aufgeführt und können dort eingesehen werden.

Im Sinne einer ganzheitlichen Bezugspflege stellt die gute Kooperation mit anderen Berufsgruppen/ Dienstleistern sowohl intern als auch extern für uns ein wichtiges Kriterium dar. Grundlage der internen Zusammenarbeit bilden abteilungsübergreifende Gespräche. Externe Kooperationen werden gepflegt insbesondere:

zu den Angehörigen, Betreuern bzw. Bezugspersonen unsere BewohnerInnen
• Die Einbindung der Angehörigen in den Alltag zur größtmöglichen Erhaltung und Unterstützung der Lebensqualität ist uns ein wichtiges Anliegen. Das Miteinander beginnt beim Erstgespräch vor Heimaufnahme und wird durch laufende Gesprächsangebote weiter gepflegt.

zu Kirchengemeinden
• durch Besuchsdienste der PfarrerInnen, regelmäßig und bei besonderen Anlässen
• durch wöchentliche Gottesdienste
• Besuchsdienste ehrenamtlicher Mitarbeitenden der Kirchengemeinden Wahlscheid, Lohmar und Overath
• Einbindung unserer BewohnerInnen in das Gemeindeleben nach Möglichkeit
• Ehrenamtliche Dienstleistungen der Mitarbeitenden der Ev. Kirchengemeinde Wahlscheid
• zu Ärzten
• Es besteht freie Arztwahl bei Haus- und Fachärzten.
• Regelmäßig stattfindende Visiten im Haus werden auf Wunsch der BewohnerInnen durch unser Pflegepersonal begleitet und dokumentiert.

Eine Liste aller Kooperationspartner steht unserem Pflegepersonal zur Verfügung und ist über PC einsehbar.

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Pflegeprozessplanung

Ein fortschreitender, sich entwickelnder Pflegeprozess steht im Gegensatz zu starrer, automatisierter Pflegehandlung. Dies bedeutet, dass Pflege sich jeweils an den Gegebenheiten, Notwendigkeiten und Bedürfnissen des einzelnen Menschen in der jeweiligen Lebensphase ausrichtet. Zur Sicherung von Pflege und Pflegequalität ist die Planung des Pflegeprozesses notwendig.

Der Pflegeprozess ist der Regelkreis, der Art und Umfang der Pflege in einzelnen Phasen abbildet. Die Gestaltung des Pflegeprozesses orientiert sich an der praktischen Umsetzung des Pflegemodells.

Phasen des Pflegeprozesses (Regelkreis):

1. Informationssammlung
2. Ressourcen und Pflegebedürfnisse/Pflegeprobleme
3. Festlegung der Pflegeziele
4. Planung der Pflegemaßnahmen
5. Durchführung der Pflegemaßnahmen
6. Beurteilung der Wirkung der Pflegemaßnahmen

Ziele und Maßnahmen der Pflegeprozessplanung werden soweit möglich, mit den BewohnerInnen und/oder deren ihren Angehörigen, Betreuern und Bezugspersonen abgesprochen. Sie kann von medizinischen, therapeutischen und sozialpädagogischen Fachkräften mitgestaltet und für die fachliche Betreuung genutzt werden.

Pflegedokumentation

Die bewohnerbezogene Dokumentation dient als Nachweis über die erbrachten Leistungen. Sie ist die wichtigste Informationsquelle für alle beteiligten MitarbeiterInnen. Sie gibt nicht nur Aufschluss über die aktuelle Situation, sondern darüber hinaus über erfolgte Veränderungen. Durch eine korrekte Dokumentation wird über einen längeren Zeitraum hinweg die individuelle physische und psychische Entwicklung von BewohnerInnen deutlich. Es ist nachvollziehbar, welche Wirkung mit geplanten Pflegemaßnahmen erzielt wurden, welche Maßnahmen oder auch äußere Bedingungen das Befinden der BewohnerIn beeinflussen. Diese Erkenntnisse wiederum sind Grundlage der Pflegeplanung.

Die Dokumentation unterliegt dem Datengeheimnis. Einsicht- und/oder zugangsberechtigt sind ausschließlich:

  • die BewohnerIn und die von ihr Berechtigten sowie
  • alle berechtigten Personen, die mit der medizinischen, pflegerischen und sozialen Betreuung beauftragt sind.

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Allgemeine Pflege

Körperpflege

Unsere BewohnerInnen erhalten täglich eine auf ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse abgestimmte Körperpflege. Dabei werden die Ressourcen der BewohnerInnen einbezogen, die Selbständigkeit und Eigenverantwortung erhalten und gefördert. Die Körperpflege umfasst:

Morgentoilette
  • Ganz- oder Teilkörperwäsche
  • Hautpflege, kosmetische Anwendungen
  • Frisieren
  • Rasieren
  • Mund-, Zahn- und Prothesenpflege
  • Hilfe beim Toilettengang
  • Inkontinenzversorgung
  • Ankleiden
  • Nach individuellem Plan und Bedarf
  • Duschen
  • Baden
  • Fußbad
  • Haarwäsche
  • Maniküre
Abendtoilette
  • Auskleiden
  • Teilkörperwäsche
  • Hautpflege
  • Mund-, Zahn und Prothesenpflege
  • Hilfe beim Toilettengang
  • Inkontinenzversorgung
  • Neben der Morgen- und Abendtoilette werden pflegerische Maßnahmen nach Bedarf Tag und Nacht durchgeführt wie:

    • Toilettentraining
    • Inkontinenzversorgung
    • Teilwäsche

    Bei der Körperpflege werden immer persönliche Hygieneartikel benutzt. Zur Durchführung der Körperpflege stehen altenpflegegerechte Hilfsmittel zur Verfügung wie:

    • Modern ausgestattete Bäder
    • Moderne Pflegebetten
    • Lifter und Aufstehhilfen
    • Toiletten- und Rollstühle
    • Ultraschallbad usw.

    Die Bettwäsche wird üblicherweise 14-tägig und bei Bedarf gewechselt. Natürlich werden hierbei die Wünsche der BewohnerInnen berücksichtigt.

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    Nahrungsaufnahme

    Die täglichen Mahlzeiten können im Zimmer, in Tischgemeinschaften im jeweiligen Wohnbereich (AH-Wa) bzw. in der Wohngruppe (AH-Lo) oder im Speisesaal Raum Essen und Kultur des AH-Wa eingenommen werden.

    Wir bieten folgende Kostarten zur Auswahl:

    • Vollwertkost
    • Schonkost
    • Spezielle Diäten/ Reduktionskost
    • Zusätzliche Zwischenmahlzeiten für BewohnerInnen mit einem defizitären Ernährungszustand
    • Nachtmahlzeiten

    Wir bieten die Speisen wie folgt angerichtet an:

    • Vollkost
    • Schonkost
    • Teilpürierte Kost
    • Pürierte Kost
    • Flüssige Kost

    Ess- und Trinkkultur sowie persönliche Vorlieben und Gewohnheiten werden bei der Nahrungsaufnahme berücksichtigt. Ist selbständiges Essen und Trinken nicht möglich, bieten wir folgende Möglichkeiten an, die Nahrungsaufnahme zu unterstützen:

    • Essen und Trinken erfolgt unter Anleitung und Unterstützung.
    • Essen und Trinken wird angereicht.
    • Bei motorischer Unruhe werden insb. dementiell veränderte BewohnerInnen ggf. mit dem Essen begleitet (eat by walking.)
    • Kleine Mengen an Fingerfood werden außerhalb der festen Mahlzeiten durch die jeweilige Präsenzkraft in den Wohngruppen im AH-Lo und den Wohnbereichen im AH-Wa individuell an die Bedürfnisse der
    • BewohnerInnen angepasst zubereitet.
    • Bei besonderer Notwendigkeit kann enterale Ernährung (Sondenkost) verabreicht werden.

    Die Mahlzeiteneinnahme erfolgt auf der Grundlage unseres Standards Servieren und Anreichen von Speisen und Getränken, der vor allem spezielle Maßnahmen für Menschen mit Demenz, mit motorischen Schwierigkeiten, mit Kaubeschwerden bzw. Beschwerden im Mundbereich, mit Sehbehinderungen, Gesichtsfeldeinschränkungen (z.B. bei Apoplex) oder anderen kognitiven Einschränkungen und für Menschen mit Schluckstörungen beinhaltet.

    Eine ruhige Atmosphäre und appetitlich angerichtete, duftende Speisen und Getränke fördern das sinnliche Erlebnis (Erleben) bei der Nahrungsaufnahme.

    Bei Einzug einer BewohnerIn erfolgt ein Ernährungsscreening, und über drei Tage wird ein Ernährungsprotokoll geführt. Sollte die Analyse zeigen, dass ernährungsspezifische Unterstützungsmaßnahmen erforderlich sind, wird gemeinsam mit der BewohnerIn und/ oder deren Angehörigen/BetreuerIn eine Fallbesprechung zwischen Küche und Pflege durchgeführt. Daraus resultierend wird eine individuelle Energiebedarfsberechnung erstellt.

    Regelmäßige Gewichtskontrollen und deren Verlauf ermöglichen die zeitnahe Reaktion bzw. Einleitung prophylaktischer Maßnahmen bei ermitteltem Risiko.

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    Behandlungspflege

    Unter Behandlungspflege werden in der Regel die Maßnahmen verstanden, die der Anordnung eines Arztes obliegen (und auch nur im Auftrage des Arztes durchgeführt werden). Im engen Austausch mit den Ärzten werden qualifizierte, ziel-, und situationsgerechte Maßnahmen durchgeführt, die immer unter dem Aspekt einer individuellen, ganzheitlichen Pflege stehen.

    Behandlungspflegerische Maßnahmen werden grundsätzlich von Pflegefachkräften durchgeführt bzw. von Mitarbeitenden, denen der Nachweis der materiellen Qualifikation von PDL/ WBL bestätigt wurde.

    Nachfolgende Maßnahmen werden durchgeführt:

    Umgang mit Medikamenten
    • Stellen
    • Verteilen
    • Verabreichen
    • Beobachtung der Wirksamkeit
    Messungen und Überwachung der Vitaldaten
    • Atmung
    • Puls
    • Blutdruck (RR)
    • Temperatur
    • Blutzucker (BZ)
    • Gewicht/ Größe
    • Flüssigkeitsaufnahme und Ausscheidung
    Wundbehandlung, Verbände und medizinische Einreibungen
    • Wundverband, -versorgung (z. B. Dekubitalgeschwüre, Gangrän, Ulcus cruris, chronische Wunden etc.)
    • Salbenverband/ medizinische Einreibung
    • Verbandwechsel Magensonde (PEG) und suprapubischer Dauerkatheter (SPDK)
    • Anus-praeter-Versorgung
    • Kompressions-/ Stützverband
    • Kompressions-/Antithrombosestrümpfe
    Vorbereitung und Verabreichung von Injektionen
    • s.c. (subcutan)
    • i.m. (intramuskulär)
    Anhängen, Überwachung und Wechsel von Infusionen
    • s.c.
    • i.v. (intravenös)
    Transurethraler Katheterismus
    • Dauerkatheterwechsel
    • Katheterpflege
    Verabreichung und Kontrolle der Sondennahrung
    • medizinische Mundpflege
    • Sondenpflege
    Umgang mit Trachealkanülen
    • Wechsel/ Reinigung
    • Kontrolle/ Überwachung
    Absaugen
    • Mund – und Rachenbereich
    • Luftröhre
    Sauerstoffbehandlung
    • nasal
    • über Trachealkanüle
    Vorbereitung und Durchführung von:
    • Klysmen
    • Darmrohr/ Einlauf
    • Digitale Entleerung des Darms
    • Pessar einsetzen/ entfernen
    Vorbereitung und Durchführung physikalischer Maßnahmen
    • Wärme-/ Kälteanwendung
    • Wickel und Auflagen
    • Inhalationstherapie
    • medizinisches Bad/ Teilbad

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    Medizinische Betreuung

    Prophylaxen

    Das Wort Prophylaxe stammt aus dem Griechischen und bedeutet Schutz oder Vorbeugung. Risikofaktoren werden durch genaue Beobachtung erkannt, der Grad der Gefährdung ermittelt und auf dieser Grundlage vorbeugende Maßnahmen ergriffen. Hierzu wurden mehrere eigene Prophylaxestandards entwickelt, die den neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen (z.B. nationale Expertenstandards) entsprechen.

    Pflegepersonen achten bei den Prophylaxen darauf:

    • Ursachen von Gefährdungen auszuschalten
    • Maßnahmen regelmäßig durchzuführen
    • rationell zu arbeiten, indem Handlungen kombiniert werden
    • effektiv vorzubeugen
    • im Team und mit den BewohnerInnen zusammenzuarbeiten

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    Beratung

    Bei der Gesundheitsförderung stehen Fähigkeiten und Ressourcen der BewohnerIn statt Defiziten im Mittelpunkt. Mittels Information, Beratung und Anleitung können BewohnerInnen eigene Fähigkeiten nutzen, um Problemen vorzubeugen oder um Auswirkungen von Krankheiten zu vermindern. Diese pflegerisch-medizinische Beratung wird auch als Patientenedukation (lat. educare = erziehen) bezeichnet und ist grundlegender Bestandteil unseres Konzeptes zur Gesundheitsförderung in der Pflege.
    Beratung wird insbesondere beim Umgang mit chronischen Krankheiten wie Atemwegserkrankungen, Diabetes mellitus oder Herzkrankheiten oder bei erkannten pflegerischen Risiken wie Sturz, Dekubitus oder Fehl- und Mangelernährung (siehe Prophylaxen) angeboten. Dabei sollen die BewohnerInnen durch Wissensvermittlung, Motivation, praktische Übungen und Stärkung ihrer Fähigkeiten zu gesundheitsförderndem Verhalten angeregt werden. Bei unseren Beratungen werden pflegewissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt.

    Soziale Betreuung

    In unseren Einrichtungen wird soziale Betreuung nicht nur als Angebot von Beschäftigungseinheiten verstanden. Soziale Betreuung findet ständig statt: beim Miteinander in der Gruppe, bei Einzelkontakten, bei der Körperpflege, bei den Mahlzeiten, beim Kontakt mit den Angehörigen. Dieser Ansatz ist Grundlage unseres Betreuungskonzeptes und kann nur gemeinsam mit den haupt- und ehrenamtlichen MA aus allen Bereichen beider Einrichtungen sowie unseren Kooperationspartnern umgesetzt werden.

    Mit dem Angebot und den Leistungen der sozialen Betreuung wollen wir im Rahmen von Pflege und Betreuung unseren BewohnerInnen einen Lebensraum bieten, der ihnen ermöglicht, ein weitestgehend selbstständiges und selbst bestimmtes Leben zu führen. Sie werden motiviert, am Leben in der Gemeinschaft innerhalb und außerhalb der Einrichtung teilzunehmen und ihren Glauben zu praktizieren. Das Wohlbefinden und die Lebenszufriedenheit unserer BewohnerInnen sollen gesichert und gefördert werden.

    Zunächst soll die soziale Betreuung die Gewöhnung an die Lebenssituation im Heim erleichtern. Dazu zählt, eine in der Beurteilung der BewohnerInnen sinnvolle Tages- bzw. Wochengestaltung anzubieten, eine ansprechende Umgebung zu gestalten, Kommunikations- und Kontaktmöglichkeiten anzubahnen und zu fördern und Hilfe und Unterstützung bei Krisen zu leisten. Wir unterstützen gewünschtes Erleben und Weiterentwickeln von Beziehungen durch Angehörigen- und Gemeinwesenarbeit sowie durch Gruppenangebote. Diese Aktivitäten müssen jederzeit auf die individuelle Verfassung der BewohnerIn bezogen sein und sind an den Bedürfnissen der Einzelnen zum jeweiligen Zeitpunkt orientiert. Bei allen Angeboten sind Orientierung an der Biografie und Kontinuität unabdingbare Voraussetzungen für eine von den BewohnerInnen als sinnvoll und angemessen wahrgenommene Betreuung.

    Die Struktur unserer BewohnerInnen hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Planung und Gestaltung unserer Angebote basieren auf deren Wünschen und Bedürfnissen. Dadurch fördern wir ihre Teilhabe. Neben BewohnerInnen, die unsere Angebote aufsuchen können, beziehen wir auch diejenigen ein, die entweder eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz besitzen oder ihren Lebensmittelpunkt im eigenen Zimmer haben. Wir wollen alle erreichen. Wenn BewohnerInnen nicht mehr dazu in der Lage sind, zu den Angeboten zu kommen, kommen die Angebote zu ihnen – auf den Wohnbereich, in die Wohngruppe oder ins eigene Zimmer. Wir achten dabei grundsätzlich die Selbstbestimmung unserer BewohnerInnen. Dies bedeutet, dass wir es akzeptieren, wenn jemand unsere Angebote ablehnt oder nur auf selbst bestimmte Art daran teilnehmen möchte.

    Soziale Betreuung soll vor dem Hintergrund der individuellen Bedürfnisse der Persönlichkeit des Menschen Halt geben: durch Berührung, durch Ansprache, durch Präsenz. Beschäftigung kann, wenn sie nicht überfordert, Sinn geben und Wohlbefinden schaffen. Was Sinn macht und gut tut, definiert jeder Mensch anders.

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    Psychosoziale Betreuung

    Seelsorgerliche Betreuung

    BewohnerInnen und deren Angehörige erhalten auf Wunsch Betreuung durch TheologInnen. Es werden regelmäßige theologische Gesprächskreise angeboten.

    Gottesdienste der ev. und kath. Kirchen werden zu festen Zeiten in der Hauskapelle des Altenheims Wahlscheid gefeiert. Der Besuch der katholischen Kirche Wahlscheid ist über den Fahrstuhlturm barrierefrei möglich. In Lohmar ist der Zugang zu den Kirchen ebenfalls barrierefrei. Zusätzlich bieten die Ortskirchen Begleitung und einen Fahrdienst zu den Gottesdiensten an.

    Kirchliche Feste werden besonders gestaltet.

    Wir bieten Hilfe bei der Erarbeitung von Bewältigungsstrategien in schwierigen Lebenssituationen gemeinsam mit ehrenamtlichen und professionellen HelferInnen an.

    Die Bekanntgabe von Sterbefällen in unseren Häusern ermöglicht jeder BewohnerIn auf Wunsch am Trauergottesdienst und der Beerdigung teilzunehmen. Zusätzlich finden regelmäßig und nach Bedarf Gedenkgottesdienste für verstorbene BewohnerInnen statt.

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    Hilfestellung in Krisensituationen

    Einführung
    Wenn wesentliche Grundbedürfnisse des Menschen nicht befriedigt werden, kann es zu einer tief greifenden existentiellen Krise kommen. Die Gesundheit, verstanden als physisches und psychisches Gleichgewicht des Bewohners mit sich und seiner Umwelt ist durch eine krankhafte Entwicklung nicht mehr gewährleistet.

    Viele Menschen erleben das Älterwerden als krisenhaften Prozess. Gefühle wie Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit oder Aggressionen sind weit verbreitet. Äußerungen wie „Ich bin zu nichts mehr nütze. Mein Leben hat keinen Sinn mehr. Ich wäre am liebsten tot“ deuten auf eine krisenhafte Verarbeitung des Alt-Werdens hin.

    Krisenintervention bedeutet die intensive Betreuung von BewohnerInnen in besonders belastenden Lebenssituationen:

    • Orientierungshilfen bei grundlegenden biographischen und sozialen Veränderungen, wie sie z.B. durch den Heimeinzug entstehen.
    • Vermittlung von positiven Lebensinhalten
    • Unterstützung bei der Bearbeitung von Trauer (Tod, Verlust von Fähigkeiten, Abschied)
    • Vermittlung bei Konflikten zwischen BewohnerInnen und/oder Mitarbeitern, Angehörigen)

    Grundlage der Hilfe in Krisensituationen ist eine gute, vertrauensvolle Beziehung. Die Mitarbeiterin ist an der Seite des Hilfsbedürftigen. Gemeinsam können sie Problemlösungen erarbeiten. In diesem Prozess bestimmt die BewohnerIn Richtung, Tempo und Pausen. Die Unterstützung durch besonders geschulte, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sowie durch Seelsorger ist nach Absprache möglich.

    Auch schweigenden und indifferenten BewohnerInnen werden immer wieder Gesprächsmöglichkeiten angeboten. In diesen Gesprächen ist es nötig einen Weg für Hoffnung offen zu lassen. Allerdings sollten keine Illusionen vermittelt werden. Der Mensch, der eine Krisensituation durchlebt, muss die Möglichkeit haben, auf angemessene Weise die neue Wirklichkeit anzunehmen.

    Der gute Kontakt zu den Seelsorgern der Kirchengemeinden und regelmäßige Gottesdienste beider Konfessionen, bieten Möglichkeiten Konflikte und schwierige Lebensfragen aus religiöser Sicht zu betrachten und zu verarbeiten.
    Dieser Prozess ist individuell und basiert auf den Erfahrungen, Lebenspraktiken und bisherigen Verhaltensmustern.

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    Gerontopsychiatrische Betreuung

    Einführung
    Durch die höhere Lebenserwartung in unserer Gesellschaft und dem damit gestiegenen Durchschnittsalter haben sich Krankheitsverläufe entwickelt, die es in dem Ausmaß und vor allem in der Häufigkeit früher nicht gegeben hat.
    Einen großen Raum nehmen hierbei psychiatrische Auffälligkeiten und Hirnleistungsstörungen ein, die oft durch Rückbildungsvorgänge des Gehirns bedingt sind.

    Die typischen Symptome einer Demenz bewirken im Verlauf der Erkrankung den Verlust der Steuerungs- und Bewältigungsmöglichkeiten der aktuellen Lebenssituation.

    Alte Menschen, die psychisch krank sind, brauchen für ihren letzten Lebensabschnitt stabile Verhältnisse, in denen sie sich zuhause fühlen können. Dies bedeutet eine wohnliche Atmosphäre, Rückzugsmöglichkeiten und Privatheit.

    Psychisch Kranke benötigen Struktur und eine geordnete Umgebung. Geregelte Tagesabläufe dienen dem Erhalt der Alltagskompetenz. Die Pflege wird dem Erkrankten „beigestellt“. Sie unterstützt und begleitet ihn in seinem Alltag. Die BewohnerIn bestimmt weitgehend selbst den Umfang und die Durchführung der Pflege. Sie definiert, was gut für sie ist und überlässt das nicht allein der Pflegeperson. In der Praxis handelt es sich dabei um einen anspruchsvollen Aushandlungsprozess. Diese Einstellung fördert die Selbstbestimmung der Pflegebedürftigen und bewahrt sie vor einer „Entmündigung“.

    Durch Weiterbildung und Schulung des Betreuungspersonals entstehen erweiterte Sichtweisen, die der BewohnerIn helfen, hemmende Schutzmechanismen aufzugeben und Misstrauen abzulegen. Dieses qualifizierte Miteinander wirkt sich deutlich auf das Wohlbefinden und die Lebensfreude erkrankter Menschen aus.

    In unseren Häusern werden BetreuungsassistentInnen eingesetzt, die ergänzend zu den MitarbeiterInnen des Sozialen Dienstes und der Pflege eine fachliche Betreuung für unsere BewohnerInnen mit eingeschränkter Alltagskompetenz sicherstellen. Sie begleiten unsere gerontopsychiatrisch beeinträchtigten BewohnerInnen u.a. in folgenden Bereichen:

    • Gruppen- und Einzelbetreuung
    • Hauswirtschaftliche Angebote
    • Bewegungsangebote
    • Kreativangebote
    • Betreuung in Krisensituationen

    Alle Angebote orientieren sich an den Wünschen, Bedürfnissen und Befindlichkeiten der zu betreuenden BewohnerInnen.

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    Rehabilitative Förderung

    Mobilisation und Bewegung

    Förderung und Erhaltung von individuellen Fähigkeiten im alltäglichen Geschehen

    Orientiert an den Wünschen der BewohnerInnen geschehen Aktivierung und Mobilisation zur Erhaltung oder Wiedererlangung der Beweglichkeit ständig bei aller pflegerischen und sozialen Betreuung als durchgängiges Prinzip.

    Alle, die bereit und in der Lage sind das Bett zu verlassen, werden unterstützt aufzustehen. Die BewohnerInnen werden motiviert die täglichen Mahlzeiten nicht in ihren Zimmern einzunehmen, sondern im gemeinsamen Wohnzimmer, was auf natürliche Weise den Bewegungsradius erweitert.

    Sind Ressourcen soweit eingeschränkt, dass nur noch kurze Wege oder nur ein Stehen möglich ist, wird auch hier ein Training in den Alltag integriert (z.B. Gang zur Toilette, Umsetzen vom Rollstuhl auf eine andere Sitzgelegenheit, Einsatz von Aufstehhilfen).

    Ärztlich verordnete Therapie wird durch Krankengymnasten und/oder ErgotherapeutInnen als Einzelbehandlung gesondert durchgeführt. Rollstühle und Gehhilfen werden mit den Ärzten in Zusammenarbeit mit den Sanitätshäusern individuell für die betreffende BewohnerIn ausgesucht und erprobt.

    Prophylaktische Maßnahmen und Hilfsmittel werden nach neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen angewendet. Die Unruhe verwirrter alter Menschen wird durch gezielte Bewegungs- und Beschäftigungstherapie (z.B. durch die Einbindung in alltägliche Verrichtungen) und durch persönliche Zuwendung aller Mitarbeitenden positiv beeinflusst.

    Gymnastik

    Die BewohnerInnen können regelmäßig Angebote der Gruppengymnastik wahrnehmen. Die Gruppenübungen haben einen stimulierenden, Kontakt fördernden Charakter. Bewegung wird bei uns nicht nur als Förderung des Körpers verstanden, sondern auch als Förderung des Geistes und der Psyche.
    Die Angebote können der BewohnerIn helfen, ihre Geschicklichkeit, Koordinations- und Reaktionsfähigkeit zu trainieren. Gleichzeitig wird eine realistische Einschätzung der körperlichen Fähigkeiten erreicht. Grenzen der Beweglichkeit und die Möglichkeit ihrer Verbesserung werden erkannt.
    Das gemeinsame Tun schafft eine abwechslungsreiche Form des Miteinanders.

    Sitztanz

    Die BewohnerInnen haben die Möglichkeit, regelmäßig am Sitztanz teilzunehmen. Der Sitztanz wird in der Regel von einer Tanztherapeutin angeboten und ist so ausgerichtet, dass er auch für RollstuhlfahrerInnen und Menschen mit Gehhilfen geeignet ist. Auch für psychisch beeinträchtigte Menschen kann Sitztanz Freude an Bewegung vermitteln.

    Kraft- und Balanceübungen zur Sturzprophylaxe

    Gefährdete BewohnerInnen können regelmäßig an Kraft- und Balanceübungen speziell geschulter MitarbeiterInnen teilnehmen. Dabei werden die Grundlagen des Programms „Fit für 100“ berücksichtigt. Moderne Hilfsmittel (z.B. Ergometer, Motomed, Nintendo Wii) zur Bewegungsförderung unterstützen das Angebot.

    Weitere Mobilisation und Bewegung findet in Form von Einzelbetreuung und Spaziergängen statt.

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    Ergotherapie

    Ergotherapie verlangt starke Eigenaktivität der BewohnerInnen. Die Motivierung der TeilnehmerInnen durch die Mitarbeitenden ist entscheidend, weil viele vorhergegangene Versagenserfahrungen und Ängste zu überwinden sind.

    Wieder mit eigenen Händen handeln zu sollen, kann zunächst eine enorme Anforderung bedeuten. Die regelmäßige Teilnahme bringt einen Trainingserfolg, der bei vielen BewohnnerInnen als beglückend erlebt wird.

    Der Ergotherapie steht eine Vielzahl von Materialien, spezielle Hilfsmittel und eine Fülle von Techniken zur Verfügung, die besonders für alte Menschen geeignet sind.

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    Erhaltung und Förderung der Ressourcen

    Validation

    Diese Methode findet insbesondere bei verwirrten Menschen mit zugrunde liegenden hirnorganischen Abbauprozessen (Demenz) Anwendung. Es handelt sich hierbei um eine Umgehens- und Kommunikationsweise die sich auf die Beziehungsebene konzentriert. Unseren Mitarbeitenden ermöglicht dies eine Orientierung an der momentanen Erfahrungswelt und den Ressourcen dieser Menschen. Hier verstehen wir unter Ressourcen die Gefühle wie Trauer, Ärger, Freude und die Antriebe wie Ordnungssinn und Pünktlichkeit.

    Die Schulung unserer MitarbeiterInnen in diesem Bereich ist einer unserer Fortbildungsschwerpunkte.

    Angeleitete Mahlzeitengruppen

    Die Mahlzeiteneinnahme erfolgt in einer Atmosphäre, die angelehnt ist an den „vertrauten Mittagstisch“ zu Hause. Gemeinsames Eindecken und gemeinsames Essen stehen im Mittelpunkt. Die Speisen werden in Schüsseln angeboten, so dass Wahlmöglichkeit besteht. Das Essen wird für die BewohnerInnen ihren Bedürfnissen entsprechend vorbereitet und sie agieren nach Möglichkeit allein. Einige BewohnerInnen müssen sich mit der Erfahrung auseinandersetzen, dass sie nicht mehr in der Lage sind, die Nahrungsaufnahme ohne fremde Hilfe durchzuführen. Die existentielle Angst vor dem völligen Verlust der eigenen Unabhängigkeit wird realistisch. Eine gezielte Unterstützung zur Erhaltung der vorhandenen Fähigkeiten und zur Rehabilitation kann der BewohnerIn neue Hoffnung geben und ihre Selbsthilfekräfte mobilisieren.

    Die MitarbeiterIn greift nur regulierend in die Bewegungsabläufe ein, indem sie die Hand der BewohnerIn unterstützt, ansonsten ist das vollständige Anreichen erforderlich.

    Spezialbesteck und Geschirr wird bei Bedarf angeboten. Die individuellen, medizinischen und pflegerischen Besonderheiten der einzelnen BewohnerInnen finden Beachtung (z.B. Gewohnheiten, besondere Kost, Unverträglichkeiten, Sitzposition).

    Biografiearbeit

    Im Laufe des Lebens entwickeln Menschen unterschiedliche Techniken, die sich in aktuellen Situationen für sie als hilfreich erweisen. Im Umgang mit unseren BewohnerInnen ist es deshalb wissenswert, welche Ereignisse haben sie erlebt und welche Bewältigungsstrategien sind entstanden. In der aktuellen Lebenssituation können die erprobten und damit stabilen Formen genutzt werden. Das biografische Wissen kann in die Begleitung der BewohnerInnen einfließen und das sorgsame Einsetzen im Pflegealltag die Würde des Einzelnen schützen und ein vertrautes Miteinander herstellen.
    Das Sammeln von Informationen durch Gespräche mit BewohnerInnen und deren Angehörigen ist für uns daher sehr wichtig. Ein Biografiebogen unterstützt diese Arbeit. Den MitarbeiterInnen ist ein vertrauensvoller Umgang mit diesen Informationen bewusst und sie haben Kenntnis über die Schweigepflicht.

    Gedächtnistraining

    Menschen können bei Interesse bis ins höchste Alter ihr Gedächtnis trainieren. Bei mangelnder geistiger Tätigkeit gehen kognitive Fähigkeiten verloren. Der Verlust von Gedächtnisleistungen führt allmählich zu Angst, Unzufriedenheit, Schlafstörungen, Nieder -geschlagenheit und Erkrankungen. Deshalb ist ein kontinuierliches Training von Geist und Gedächtnis sinnvoll.
    Unsere BewohnerInnen haben die Möglichkeit an einem wöchentlichen Gruppenangebot teilzunehmen, wobei sich der Schwierigkeitsgrad der Angebote an der Leistungsfähigkeit der TeilnehmerInnen orientiert.

    Rollstuhltraining

    Der Schwerpunkt der Förderung liegt hier auf dem Training zum sach- und fachgerechten Umgang mit dem Hilfsmittel. Die BewohnerIn soll ihre Fortbewegungshilfe nach ihren Möglichkeiten selbständig nutzen können. Ganz nach dem Leitsatz: so wenig Hilfe wie möglich – soviel, wie nötig! Übungen im Haus und im freien Gelände erweitern die Kompetenzen und beziehen die Herausforderungen bei der Bewältigung unterschiedlicher Wege mit ein. Ebenso wird mit der BewohnerIn das Umsetzen vom Stuhl/Bett in den Rollstuhl und umgekehrt geübt.

    Wasch- und Anziehtraining

    Dieses Training wird vorwiegend bei BewohnerInnen angewandt, die einen Schlaganfall erlitten haben oder unter einer beginnenden Demenz leiden.
    Bei Schlaganfallpatienten können bedingt durch einseitige Lähmung die vertrauten Bewegungsabläufe nicht mehr umgesetzt werden. Neue Bewegungsabläufe werden eingeübt und die Reihenfolge in einen sinnvollen Zusammenhang für die jeweilige BewohnerIn gebracht. Technische Anziehhilfen werden dort angeboten, wo ein Nutzen erkennbar ist.

    Bei BewohnerInnen mit dementiellen Beeinträchtigungen liegt der Schwerpunkt auf dem Training gewohnter Abläufe durch stetes Wiederholen unter Beachtung der individuellen Rituale.

    Kontinenztraining

    Sensible Themen wie Inkontinenz bedürfen einer behutsamen Annäherung. Für viele BewohnerInnen handelt es sich hierbei um ein Tabuthema, welches als Eingriff in die Intimsphäre erlebt wird und mit der Angst vor dem Verlust von Eigenständigkeit verbunden ist.

    Das Kontinenztraining findet bei BewohnerInnen mit beginnender Inkontinenz und bei BewohnerInnen mit dementiellen Veränderungen Anwendung. Zu den sinnvollen Maßnahmen zählen regelmäßige Toilettengänge sichergestellt durch Erinnern oder Begleiten der jeweiligen BewohnerIn. Ein kontinuierliches Schließmuskeltraining kann dort angeboten werden, wo ein offener Umgang mit diesem Thema erkennbar ist.

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    Psychomotorik

    Einführung
    In der Psychomotorik werden Bewegungstechniken geübt, um die psychische Verfassung des Menschen zu stärken und die physische Kondition zu verbessern. Die Bewegungsarten und ihre Ausübung sind nur Mittel zum Zweck. Im Gegensatz zur Gymnastik wird in der Psychomotorik Bewegung benutzt, um sich mit anderen in Beziehung zu bringen.

    Motorik ist auch immer Ausdruck unserer Befindlichkeit z.B. Gang, Mimik, Gestik. Bewegung hat immer auch den Sinn, sich zu spüren und/ oder in Beziehung zu seiner Umwelt, Gegenständen und Mitmenschen zu treten. Deshalb sollten bei alternden Menschen mit körperlichen Einschränkungen und Demenz Möglichkeiten geschaffen werden, Bewegung für sich und als Kontakt zu anderen zu erhalten.

    Kreative Bewegungsformen werden in geschlossenen Räumen und in der freien Natur einzeln und in Gruppen geübt und ausgeführt.

    • Raumerfahrung
    • Sinnesschulung
    • Konzentration und Merkfähigkeit schulen
    • Atemtechniken
    • Massage- und Entspannungstechniken
    • Abbau von Körper- und Berührungsängsten
    • Wahrnehmung des eigenen Körpers
    • Fingergeschicklichkeit
    • Förderung der Grob- und Feinmotorik
    • Bewegungsübungen mit Bettlägerigen
    • Rhythmik im Sitzen
    • Tanzen
    • Gesang und Musik

    Ausgangspunkt der Psychomotorik ist immer die momentane Befindlichkeit des alten Menschen. Je nach Fähigkeit und Bedürfnissen werden die einzelnen Angebote gewählt:

    • Angebote des täglichen Lebens (z.B. Basteln, Handarbeiten, Kochen)
    • 10-Minuten-Aktivierung nach Ute Schmidt-Hackenberg („Wahrnehmen und Motivieren“, Vincentz-Verlag)
    • Wahrnehmungsmobil: ein raumunabhängiger, mobiler und flexibel einsetzbarer Sinneswagen, der durch ein zusätzlich angebrachtes „Zelt“ einen visuellen und auditiven Wahrnehmungsraum darstellt.

    Die Bewältigung des Lebensallags fällt durch die gewonnene Beweglichkeit leichter und der alte Mensch wird auch mit seelischen Problemen besser fertig. Vorhandene Ängste werden ernst genommen und angesprochen. Durch Aufzeigen der jeweiligen Reserven und realistischen zusätzlichen Möglichkeiten werden eigene Grenzen ausgetestet.

    Massagen und Entspannungstechniken werden angewandt und eingeübt. Durch spezielle Angebote werden die Sinne geschult. Entlastende Gespräche werden geführt. Spaziergänge und Aufenthalt in der freien Natur werden regelmäßig angeboten.

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    Freizeitangebot

    Kultur und Unterhaltung

    Der Umzug in unser Haus stellt für die meisten BewohnerInnen einen schweren Einschnitt ins Leben mit vielen Einschränkungen dar. Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist aus unterschiedlichen Gründen vermindert. Krankheit, Gebrechlichkeit und abnehmende sozialer Kontakte erschweren die Gestaltung des eigenen Lebens.

    Kultur- und Unterhaltungsangebote ermöglichen den BewohnerInnen trotz aller Einschränkungen Lebensfreude zu erfahren. Erfahrungsgemäß erfordert es von pflegebedürftigen Menschen Mühe und inneres Engagement, sich zur Teilnahme an Veranstaltungen und Angeboten zu entschließen.

    Die Einladung soll dafür werben, entscheidend für die Teilnahme ist jedoch der Wunsch unserer BewohnerInnen. Wesentlich für eine wirkungsvolle Motivation unserer BewohnerInnen sind die Attraktivität und die zuverlässige Regelmäßigkeit unserer Angebote. Dabei beachten wir insbesondere ihre Interessen und Wünsche.

    Zu den kulturellen Angeboten unseres Hauses zählen unter anderem:

    • verschiedene Musikgruppen
    • Chöre und Solisten überwiegend aus den umliegenden Gemeinden
    • Dia-Vorträge
    • Literaturlesungen

    Die Teilnahme an öffentlichen Freizeitangeboten erfolgt durch Besuche von Konzerten, Theater und sonstigen Veranstaltungen in nahe gelegenen Orten. Hierzu stehen den BewohnerInnen ein heimeigener Bus und ein Rollstuhlbus zur Verfügung.

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    Ausflüge und Reisen

    Wir bieten für unsere BewohnerInnen regelmäßige Tagesausflüge und einmal jährlich eine betreute Urlaubsreise an. Bei der Planung wird berücksichtigt, dass die alten Menschen nicht überfordert werden. Die gesundheitliche Verfassung und das Alter der Ausflugsteilnehmer setzen natürliche Grenzen bei der Programmgestaltung. Alle Ziele werden vorher besichtigt, um sicher zu gehen, dass die Gegebenheiten altengerecht sind. Die BewohnerInnen werden persönlich zum Ausflug eingeladen.

    Die Tagesausflüge beinhalten:

    • Café- und Restaurantbesuche
    • Zoobesuche
    • Theater- und Konzertbesuche
    • Museumsbesuche
    • Schiffsfahrten usw.

    Die Ziele der mehrtägigen, betreuten Urlaubsreise befinden sich in einer für die teilnehmenden BewohnerInnen angemessenen Entfernung.

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    Jahreszeitliche Festgestaltung

    Jahreszeitliche Feste sind Angebote an alle BewohnerInnen, Angehörige und Freunde des Hauses. Feste und Feiern geben die Möglichkeit im größeren Rahmen soziale Kontakte aufzubauen und zu erhalten. Durch gemeinsame Erlebnisse entwickelt sich positiver Gesprächsstoff.

    Unsere christliche Tradition überliefert zahlreiche Feste, die wir im Jahreskreis begehen. Diese und andere Veranstaltungen unterbrechen den Alltag und setzen frühere Feiertraditionen fort.

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    Pflege und Betreuung Sterbender

    Eine individuelle Begleitung unserer BewohnerInnen bei besonders hohem Leidensdruck sowie in der Sterbephase durch geschulte, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sowie durch Seelsorger ist nach Absprache möglich.

    Sterbebegleitung ist an den Bedürfnissen und Wünschen der BewohnerInnen ausgerichtet:

    • Selbstbestimmtes Sterben in menschenwürdiger Atmosphäre.
    • Angemessene Gestaltung der Räumlichkeiten.
    • Bereitstellung eines „Abschiedskoffers“ (meditative Musik, Bibel, Abschiedsgedichte und vieles mehr).
    • Pietätvolle Unterstützung der Angehörigen und anderen nahe stehenden Personen.
    • Die Begleitung Sterbender durch Angehörige wird rund um die Uhr ermöglicht. Eine Rückzugsmöglichkeit für Begleitende wird in einem separaten Zimmer angeboten.
    • Gewährleistung eines würdevollen Umgangs mit dem Verstorbenen.
    • Der Abschied von dem Verstorbenen ist im eigenen Zimmer oder im AH-Wa in unserer Abschiedskapelle ohne Zeitdruck (bis zu 36 Stunden nach dem Versterben) möglich.

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    Beratung, Begleitung und Mitwirkung Angehöriger/ Bezugspersonen

    Die Zusammenarbeit von MitarbeiterInnen, Angehörigen und Bezugspersonen unserer BewohnerInnen stellt einen wesentlichen Bestandteil des auf Ganzheitlichkeit ausgerichteten Pflegeprozesses dar und entspricht dem diakonischen Leitbild. Angehörige und Bezugspersonen sind häufig außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt und brauchen vielfältige Unterstützung. Gespräche sind deshalb elementare Bestandteile der gesamten Angehörigenarbeit in unserem Haus.

    Die Einbeziehung Angehöriger in die Freizeitgestaltung unserer BewohnerInnen stellt eine wichtige Ressource dar, indem sie den Integrationsprozess des alten Menschen ins Heimleben auf vielfältige Weise unterstützen und damit stabilisierend wirken können. Ausflüge sind für unsere BewohnerInnen eine wertvolle Unterbrechung des Heimalltags. Aktivitäten außer Haus können durch die Einbeziehung der Angehörigen erweitert werden. Viele Angehörige haben ihr Familienmitglied lange Zeit in der eigenen häuslichen Atmosphäre gepflegt und darin ein beträchtliches Expertentum entwickelt. Oftmals möchten beide nach dem Heimeinzug einen Teil dieser Pflege beibehalten. Dies wird von uns gerne unterstützt. Manchmal bedarf es dabei auch der Ermutigung durch die MitarbeiterInnen, damit Angehörige pflegerische Tätigkeiten übernehmen können und wollen.

    Unser Haus bietet zwei unterschiedliche Formen von Informationsveranstaltungen für Angehörige an:

    1. hausweite Informationsveranstaltungen mit dem Vorteil der breiten Streuung von Informationen und der Ansprechbarkeit aller Leitungskräfte.
    2. wohnbereichsspezifische Informationsveranstaltungen mit dem Vorteil, in einer familiären Atmosphäre persönliche Anliegen zu besprechen und den Kontakt der Angehörigen untereinander zu stärken.

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    Leistungen der Hauswirtschaft

    Wohn- und Umfeldgestaltung der öffentlichen Räume und Flure

    Wir möchten mit der Gestaltung unseres Hauses unseren BewohnerInnen einen Lebensraum bieten, der ihren Bedürfnissen in dieser besonderen Lebenssituation gerecht wird. Unterstützung bei der Annahme des neuen Wohnumfeldes ist uns ebenso wichtig wie die Erleichterung des Alltags. Zur zeitlichen, örtlichen und persönlichen Orientierung bedienen wir uns eines individuellen Orientierungs-, und Einrichtungskonzeptes.

    Möblierung
    Zur Vermeidung eines institutionell wirkenden Charakters haben wir uns für unterschiedliche Stilrichtungen bei der Möblierung der einzelnen Etagen entschieden.

    Das Licht durchflutete Dachgeschoß ist im mediterranen Stil mit leicht und hell wirkendem Mobiliar ausgestattet. Das Obergeschoß wird im antiken englischen Stil mit Möbeln aus den unterschiedlichen Zeitepochen aufgegriffen. Das Erdgeschoß präsentiert sich dem Eintretenden als eine moderne und zukunftsorientierte Alteneinrichtung. Die mit Bedacht moderne Gestaltung zeichnet einen gewollten Kontrast zu den anderen Etagen. Das Untergeschoß im skandinavischen Ambiente fängt die etwas gedämpftere Helligkeit freundlich auf.

    Die verschiedenen Einrichtungsstile sind so gewählt, dass in einem harmonischen Gesamtbild die gestalterische Grundidee „Wohnstile Europas“ umgesetzt ist.

    Dekorationen
    Das Haus wird in Anlehnung an die jeweilige Stilrichtung der Etagen entsprechend den Jahreszeiten und der Feste im Jahreskreis dekoriert. Verwendet werden sowohl professionell gefertigte Dekorationsartikel des Kunsthandwerks, als auch von den BewohnerInnen selbst hergestelltes. Die anspruchsvolle Dekoration folgt den allgemein ästhetischen Grundsätzen unseres Hauses, sie wirkt durch ihre punktuelle und phantasiereiche Gestaltung.

    Beleuchtung
    Die schattenfreie und individuelle Beleuchtung der Flure und öffentlichen Räume ist variabel gestaltet. Neben der Tag- und Nachtbeleuchtung sind Wand- und Stehleuchten vorhanden, mit denen sich insbesondere in den dunklen Jahreszeiten angenehme und wohnliche Beleuchtungseffekte erzielen lassen. Die Beleuchtung erfüllt zusätzliche Erfordernisse bei speziellen psychischen und physischen Erkrankungen.

    Bilder
    Die Wände der öffentlichen Räume sind mit Bildern dekoriert. Viele Bilder sind mit BewohnerInnen gestaltet worden. In ästhetisch passender Weise wechseln Originale zeitgenössischer Maler mit Kunstdrucken ab. Die Darstellungen und ihre Rahmen passen sich harmonisch der Gestaltung der jeweiligen Etagen an und heben verstärkend den Einrichtungsstil hervor.

    Blumen
    Frische Schnittblumen und Topfpflanzen schmücken ganzjährig alle öffentlichen Räume.

    Orientierung
    Die Orientierungshinweise im Haus sind einheitlich, übersichtlich, gut lesbar und wird durch Fotografien verdeutlicht. Die Anzahl gibt die nötigen Informationen, ohne durch ein Übermaß verwirrend zu wirken.

    Neben der Beschilderung der allgemeinen Räume ist jedes BewohnerInnenzimmer mit dem Namen und der Zimmernummer versehen. Individuelle Orientierungszeichen an der eigenen Zimmertür sind möglich und werden besonders bei dementiell beeinträchtigten BewohnerInnen bewusst eingesetzt.

    Unser Altenheim ist ein offenes Haus. Unsere BewohnerInnen können es jederzeit verlassen und Besuch empfangen. In der Nacht kann man durch Klingeln ins Haus gelangen. Auf Anfrage bei der Einrichtungsleitung ist es außerdem möglich, einen eigenen Schlüssel für den Haupteingang zu erhalten.

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    Leistungen zur Verpflegung

    Den BewohnerInnen werden täglich drei frisch zubereitete Hauptmahlzeiten serviert. Die Kernzeiten sind Frühstück von 7.30-9.30 Uhr, Mittagessen von 11.45-14.00 Uhr und Abendessen ab 17:45-20.00 Uhr. Spätmahlzeiten werden allen BewohnerInnen angeboten und bei Bedarf angereicht. Außerdem werden Zwischen- und Zusatzmahlzeiten nach Wunsch und Bedarf angeboten. Individuelle Wünsche und Portionsgrößen werden bei allen Mahlzeiten berücksichtigt. Dabei wird grundsätzlich auf Vorlieben und Gewohnheiten der BewohnerInnen eingegangen. Individuelle Zeiten für die Mahlzeiteneinnahme sind nach Absprache möglich.

    Alle Mahlzeiten werden im Ess- und Kulturraum unseres Hauses und in den Wohnzimmern der Wohnbereiche des AH-Wa sowie in den Wohngruppen des AH-Lo als Schüsselsystem serviert oder bei Bedarf als Zimmerservice auf der Basis eines Tablettsystems angeboten. Bei der Zubereitung legen wir Wert auf das Anlegen von Garnituren und dekoratives Aussehen.

    Sonn- und Feiertage und persönliche Feste werden besonders beachtet. Auf regionale, religiöse und jahreszeitliche Essensbräuche gehen wir ein.

    Getränkeangebot
    Unser Getränkeangebot umfasst eine kostenfreie Versorgung mit ausreichend Mineralwasser, unterschiedlichen Säften, Kaffee und Tee zu allen Tageszeiten auch außerhalb der Mahlzeiten. Eine Saftmaschine sowohl im Raum Essen und Kultur als auch in einigen Wohnbereichen des AH-Wa und in einer Wohngruppe des AH-Lo stellt eine abwechslungsreiche Versorgung mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen sicher.

    Darüber hinaus bieten Café und Empfang AH-Wa ein umfangreiches Sortiment an, welches dort käuflich erworben werden kann. Im AH-Lo werden Getränke, die regelmäßig angefragt werden, bevorratet, damit BewohnerInnen ein bedarfsgerechtes Angebot in Anspruch nehmen können.

    Wochenspeiseplan
    Unser Speiseplan enthält täglich 2 Menüs und das Abendbrot. Er wird montags morgens öffentlich ausgehängt und zusätzlich spätestens samstags vor Beginn der neuen Woche an die BewohnerInnen verteilt. Der Speiseplan wird in seniorengerechter Schriftgröße (Arial 14) erstellt. Kennzeichnungspflichtige Zusatzstoffe werden auf einer separaten Liste kenntlich gemacht, die gemeinsam mit dem Speiseplan auf den Infotafeln der einzelnen Etagen ausgehängt wird.

    Unsere Heimbewohner werden bei der regelmäßig in beiden Häusern stattfindenden „Wochenschau“ zum Speisenangebot für die nächste Woche befragt, Änderungswünsche werden berücksichtigt. Darüber hinaus hat der Heimbeirat innerhalb der Heimbeiratssitzungen die Möglichkeit Wünsche und Vorstellungen an die Küche zu äußern. Die BewohnerInnen haben die Möglichkeit durch den Heimbeirat, in der Wochenschau oder in persönlichen Gesprächen Wünsche zum Speiseplan vorzubringen.

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    Leistungen der Reinigung

    Die Reinigungskräfte werden im Sinne einer ganzheitlichen Pflege und Betreuung den Wohnbereichen zugeordnet. Die Reinigung der Zimmer wird regelmäßig nach Standard und im Bedarfsfall sofort durchgeführt. Sie beinhaltet die Sicht-, Unterhalts- und Grundreinigung. Eine Sichtreinigung der Zimmer erfolgt täglich, wobei auch die Müllbehälter geleert werden. Die Unterhaltsreinigung in den BewohnerInnenzimmern erfolgt einmal pro Woche. Dabei ist den Zimmern kein fester Tag zugeordnet.

    Grundsätzlich sind die Reinigungsarbeiten und deren Umfang mit den BewohnerInnen (sofern möglich) abzusprechen. Individuelle Vereinbarungen mit den BewohnerInnen werden auf einer gesonderten Wünscheliste dokumentiert.

    Die Fenster der BewohnerInnenzimmer werden immer bei Einzug, 2x im Jahr und bei Bedarf gereinigt. Gardinen werden bei Einzug, 1x im Jahr und bei Bedarf gewaschen. In Raucherzimmern werden die Gardinen 4-5x im Jahr gewaschen.

    Der Einsatz aller Arbeitsmaterialien und -mittel richtet sich nach den neuesten Erkenntnissen der Hygienevorschriften.

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    Leistungen der Wäscherei

    In unserer Zentralwäscherei in Wahlscheid werden für beide Einrichtungen Bewohnerbekleidung, Tisch-, Bett- und Badwäsche nach Farben und Materialien getrennt behandelt. Ausgenommen ist Kleidung, die nur gereinigt werden kann.

    Der Wäschekreislauf läuft unter hygienisch einwandfreien Bedingungen und in einem für die BewohnerInnen angemessenen Zeitrahmen ab. Die Wäsche kann an allen Werktagen abgegeben werden, sie wird vom Pflegepersonal eingesammelt. Durch regelmäßige Transportfahrten wird mehrmals wöchentlich je nach Wäscheaufkommen der Wäschetransport zum AH-Lo sichergestellt. Die saubere Wäsche wird im wöchentlichen Rhythmus in den BewohnerInnenzimmern beider Einrichtungen verteilt. Individuell notwendiger Wäschebedarf der BewohnerInnen wird durch zusätzlichen Rücklauf sichergestellt.

    Die BewohnerInnen können frei über die Nutzung eigener oder hauseigener Wäsche entscheiden. Die nicht gekennzeichnete persönliche Wäsche wird vor dauerhaftem Einzug der neuen BewohnerIn abgegeben und in unserer Einrichtung gekennzeichnet. Bei Kurzzeitpflegegästen empfehlen wir die vorherige Kennzeichnung der Wäsche.

    Kleinere Näharbeiten werden von ehrenamtlich arbeitenden Frauen kostenlos geleistet.

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    Haustechnik

    Konzept

    Die Haustechnik umfasst die Bereiche Wartung und Instandhaltung innen und außen, Arbeitsschutz, Brandschutz, Gebäude- und Geländesicherheit, sowie Überwachung und Koordinierung der gesamten Müllentsorgung. Wie auch alle anderen Leistungsbereiche unseres Hauses trägt die Haustechnik mit dazu bei Zufriedenheit und Wohlbefinden unserer BewohnerInnen zu steigern.

    Die primären Aufgaben der Haustechnik ist die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit aller technischen Anlagen der Einrichtung und der Außenanlagen. Die Sicherung der Lebensqualität unserer BewohnerInnen durch die zeitnahe Behebung von möglichen Schäden in ihrem Wohnumfeld hat hohe Priorität. Die Erhaltung einer gepflegten Außenanlagestellt für die BewohnerInnen einen hohen Wert dar. Der Wert und die Effizienz aller Betriebsmittel und Wohnausstattung soll auf einem hohen Niveau gehalten werden.

    Die Haustechnik unterstützt die BewohnerInnen bei Ein-, Aus- und Umzügen und bei der Einrichtung des Zimmers. Für die selbstständige Bewegung und Bewegungsfreiheit ist uns die technische Sicherheit im Gebäude und auf dem Gelände unserer Einrichtung sehr wichtig. Zur Vermeidung und zur Bekämpfung von Bränden verfügt unsere Einrichtung im Sinne der Brandschutzbestimmungen über technisch hochwertige Brandmeldeanlagen, Brandschutztüren usw. Alle Brandschutzeinrichtungen werden von der Haustechnik regelmäßig überprüft und von Fachfirmen gewartet.

    Zum Schutz der MitarbeiterInnen ist die Haustechnik auch für die Umsetzung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes verantwortlich.

    Wartung und Instandhaltung (innen und außen)

    • Regelmäßige Kontrollgänge durch die Einrichtung und Außenanlage
    • Erfassung der selbst festgestellten Schäden und der Schadenmeldungen
    • Schnellstmögliche Behebung von Schäden, wobei die Mängel im Wohnumfeld der BewohnerInnen Priorität haben
    • Abzeichnen der durchgeführten Reparaturen im Reparaturbuch
    • Arbeiten, die nicht in eigener Regie durchgeführt werden können, werden nach Rücksprache mit der Einrichtungsleitung an externe Dienstleister vergeben
    • Überwachung von extern durchgeführten Wartungsarbeiten
    • Kontrolle der Medizinprodukte (u.a. Pflegebett, Rollstuhl, Lifter) nach gesetzlicher Grundlage (Medizinprodukte-Gesetz, Medizinprodukte-Betreiberverordnung)
    • Kontrolle mitgebrachter Elektrogeräte auf Funktionstüchtigkeit

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    Sonstige Leistungen

    Ausrichtung von Feiern und Jubiläen

    BewohnerInnen können in einem dafür vorgesehenen gemütlichen Raum ihre privaten Feste und Feiern ausrichten. Zu diesen Anlässen können Leistungen des Hauses gegen Bezahlung in Anspruch genommen werden. Eine rechtzeitige Absprache ist erforderlich.

    Gästeessen

    Gäste sind jederzeit in unseren Häusern willkommen. Sie können gegen Bezahlung an unseren Mahlzeiten teilnehmen. Das Essen kann im gemütlichen Raum Essen und Kultur eingenommen werden. Im Altenheim Wahlscheid besteht die Möglichkeit, vorbestelltes Essen abzuholen.

    Einkaufsfahrten und Einkaufsservice

    Einkaufsfahrten
    Nach Wunsch der BewohnerInnen werden Einkaufsfahrten mit dem hauseigenen Bus nach Wahlscheid, Lohmar oder Siegburg angeboten. Die Fahrten werden durch Aushang an den Infowänden bekannt gemacht. Die Anmeldungen hierzu nimmt die MitarbeiterIn am Empfang (AH-Wa) bzw. im Büro (AH-Lo) entgegen.

    Die BewohnerInnen kaufen selbständig ohne Begleitung ein. Der Heimbus wartet an vereinbarter Stelle zur verabredeten Zeit und bringt die BewohnerInnen wieder zum Altenheim.

    Hilfe beim Einkaufen des persönlichen Bedarfs
    Es wird ein Sammeleinkauf für BewohnerInnen angeboten. Dieser findet im AH-Wa zwei und im AH-Lo einmal pro Woche statt. Bestellungen werden von der MitarbeiterIn am Empfang (AH-Wa) bzw. im Büro (AH-Lo) telefonisch oder schriftlich entgegengenommen.

    Die Abrechnung über die eingekauften Gegenstände erfolgt direkt mit der BewohnerIn oder aus dem Verwahrgeldkonto.

    Postdienst

    Postzustellung
    Ein eigener Briefkasten besteht nicht. Post wird am Empfang sortiert und BewohnerInnen bzw. Angehörigen/Betreuern zugeordnet. Bewohnerpost wird täglich hausintern zugestellt. Wenn BewohnerInnen Ihre Post nicht selbst verwalten können, wird diese am Empfang gelagert. Diese Post wird entweder zur Abholung vorgehalten oder nach 14 Tagen kostenpflichtig weitergeleitet. Das Postgeheimnis wird dabei gewahrt.

    Auf Wunsch wird Post von sehbehinderten BewohnerInnen vom Personal vorgelesen.

    Postversand
    Am Empfang (AH-Wa) bzw. im Büro (AH-Lo) besteht die Möglichkeit Postkarten, Porto u.ä. für den eigenen Bedarf einzukaufen. Zu versendende Post kann am Empfang bzw. im Büro abgegeben werden. Im AH-Wa besteht zusätzlich die Möglichkeit, Post in den Briefkasten vor dem Haus einzuwerfen.

    Datenschutz

    Durch die tägliche Arbeit in unseren Einrichtungen haben alle Mitarbeitenden mit einer Fülle von Informationen und persönlichen Daten zu tun. Die Privatheit und Verschwiegenheit gegenüber Dritten ist der Grundstein einer vertrauensvollen Beziehung zwischen unseren Mitarbeitenden und den BewohnerInnen, deren Angehörigen sowie anderen BesucherInnen.

    Alle Mitarbeiter verpflichten sich zur Einhaltung des Datengeheimnisses. Sorgsame Verwahrung und Verarbeitung von Informationen und persönlichen Daten ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Wir erheben und verarbeiten nur solche Daten, die für interne Abläufe (z.B. zur Pflegedokumentation oder für Abrechnungszwecke) sowie aufgrund von gesetzlichen oder behördlichen Vorgaben für den Betrieb der Einrichtungen notwendig sind. Eine Informationsweitergabe an befugte Dritte (z.B. Ärzte, Therapeuten oder Kranken- und Pflegekassen) erfolgt nur dann, wenn die betroffenen Personen aktiv oder mutmaßlich eingewilligt haben. Eine Weitergabe an unberechtigte Dritte erfolgt nicht.

    Umweltschutz

    Eine sichere und ordnungsgemäße Abfallentsorgung trägt wesentlich zur Vermeidung von Krankheitsübertragungen sowie Umweltbelastungen und zum Wohlbefinden unserer BewohnerInnen bei. Der Abfall wird so entsorgt, dass Gesundheit und Wohlbefinden unserer BewohnerInnen und Mitarbeitenden nicht gefährdet und Umweltbelastungen minimiert werden.

    Eine ordnungsgemäße Abfallsammlung und -entsorgung unter Berücksichtigung der gültigen Abfallsatzung des Rhein-Sieg-Kreises und des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) ist gewährleistet. Dabei werden Abfall-, Infektionsschutz-, Arbeitsschutz- und Chemikalienrecht beachtet.

    Teilhabe und Mitwirkung

    Das Interesse der Menschen, die bei uns wohnen, steht im Vordergrund. Wir arbeiten dafür eng mit unserem BewohnerInnen und dem Bewohnerbeirat zusammen, der im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Rechte zur Mitbestimmung und Mitwirkung (u.a. bei der Bestimmung des wöchentlichen Speiseplans, der Gestaltung der öffentlichen Räume und der Planung von Freizeitaktivitäten) einbezogen wird.

    Die Teilhabe am Gemeinschaftsleben ist Bestandteil unserer Konzepte. Wir unterstützen unsere BewohnerInnen dabei im individuell gewünschten Ausmaß.

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    Qualitätsmanagement

    Einführung
    Der Gesetzgeber hat bei der Weiterentwicklung des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI) Forderungen zur Qualitätssicherung festgelegt, zu denen auch unsere Häuser verpflichtet sind.

    Für die Pflege des eingeführten Qualitätsmanagementsystems hat der Träger zwei Qualitätsbeauftragte benannt, deren Hauptaufgabe darin besteht, das Qualitätsmanagement gemeinsam mit der Leitung aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln.

    Das interne Qualitätsmanagement besteht aus allen Maßnahmen, die Mitarbeitende unserer Einrichtungen zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der Qualität erarbeiten und in der Praxis umsetzen.

    Das externe Qualitätsmanagement umfasst Maßnahmen, die der Beratung und Überprüfung dienen und von außenstehenden Institutionen durchgeführt werden. Dazu zählen auch Untersuchungen der Heimaufsicht, des Medizinischen Dienstes und des Gesundheitsamtes.

    Wir folgen den Maßstäben zur Qualitätssicherung nach § 112 SGB XI ff. auf der Basis des Diakonie-Siegel Pflege Version 2 sowie den Gemeinsamen Grundsätzen und Maßstäben zur Sicherung und Weiterentwicklung der Pflegequalität nach § 113 SGB XI.

    Kernaufgabe zur der Sicherung des internen Qualitätsmanagements ist die Pflege und Weiterentwicklung eines des einrichtungsspezifischen QM-Handbuches. Darin werden Konzepte und die wichtigsten Arbeitsabläufe beschrieben, die verbindlich für alle MitarbeiterInnnden gelten.

    Beteiligt an der Entwicklung sind Teilnehmer mehrerer Arbeitsgruppen:

    • AG Qualität, bestehend aus der Einrichtungsleitung, der Leitung des Sozialen Dienstes und den Qualitätsbeauftragten. Bei entsprechendem Anlass werden weitere Leitungskräfte hinzugezogen.
    • AG Pflege, bestehend aus den Pflegedienst- und Wohnbereichsleitungen beider Häuser und jeweils einer stellvertretenden Pflegedienstleitung sowie den Qualitätsbeauftragten.
    • AG Hauswirtschaft, bestehend aus der Leitung der Küche, zweier Mitarbeiterund weiteren Mitarbeitenden der Küche sowie einem Qualitätsbeauftragten.
    • AG Sozialer Dienst, bestehend aus der Leitung und den festangestellten Mitarbeitenden des Sozialen Dienstes sowie einem Qualitätsbeauftragten.

    Außerdem bestehen besteht ein Qualitätszirkel, dessen Teilnehmer Mitarbeitende aus allen Abteilungen beider Häuser sind. Bei besonderen Anlässen beauftragt die Einrichtungsleitung einzelne Mitarbeitende mit der Bildung kurzfristiger Projektgruppen.

    Eignung und Umsetzung der vereinbarten Regelungen werden regelmäßig durch die Leitungskräfte, die Arbeitsgruppen, die Projektgruppen, den Qualitätszirkel und die Qualitätsbeauftragten überprüft.

    Die Motivation der MitarbeiterInnen geschieht durch:

    • die Freistellung für die Zirkelarbeit
    • durch ausführliche Informationen
    • die Möglichkeit , Änderungs- und Verbesserungsvorschläge auch außerhalb der Arbeitsgruppen einzureichen
    • die Anwendung eines Einarbeitungskonzeptes

    Wir führen z. Zt. folgende externe Maßnahmen zur Qualitätssicherung durch:

    • Teilnahme an regionalen Netzwerken zur Erfüllung der erforderlichen Kriterien durch die Qualitätsbeauftragten
    • externe Beratung durch zertifizierte Qualitätsmanager
    • Nutzung der Ergebnisse aus externen Prüfungen zur Aufdeckung von Verbesserungspotentialen und der daraus resultierenden Möglichkeit der Weiterentwicklung

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    Ein Platz zum Leben