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Besuchskonzept Covid-19-Pandemie (gültig ab dem 13.7.2020)

1. Einführung

Bewohnerinnen und Bewohner, die in Pflegeeinrichtungen leben, haben das Recht auf Teilhabe und soziale Kontakte. Festgelegt ist dies im Wohn- und Teilhabegesetz – WTG – vom 2. Oktober 2014 (GV. NRW. S. 625), das zuletzt durch das Gesetz vom 11. April 2019 (GV. NRW. S. 210) geändert wurde. Allerdings sind diese Menschen durch den SARS-CoV-2-Ausbruch einem erhöhten Risiko für Gesundheit und Leben ausgesetzt. Dies erfordert besondere Maßnahmen, um den Eintrag des SARS-CoV-2-Virus in Pflegeeinrichtungen zu erschweren. Gleichzeitig sind die Bewohnerinnen und Bewohner aber auch vor dem Hintergrund der Epidemie vor sozialer Isolation zu bewahren, da damit ebenfalls erhebliche gesundheitliche Gefährdungen verbunden wären.

Auszug aus der CoronaAVPflegeundBesuche

2. Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos bei Besuchen

2.1. Maßnahmen des Personals

  • Bei jedem Besuch ist eine Registrierung der Besucher erforderlich. Festgehalten werden: Name der Besucher, Datum des Besuchs, besuchter Bewohner, Kontaktdaten, falls nicht vorhanden. Diese Daten werden 4 Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet, sofern sie nicht von der nach §28 Abs. 1 IfSG zuständigen Behörde benötigt werden.
  • Bei jedem Besuch wird ein Kurzscreening auf Basis von L F 4.5.3.4.6 Symptomkontrolle COVID-19 Besucher (Erkältungssymptome, SARS-CoV-2-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Kontaktpersonen gemäß der Richtlinie des Robert-Koch-Instituts) einschließlich – ab dem 1. Juli 2020 – Temperaturmessung durchgeführt. Wenn eine der dort gestellten Fragen bejaht wird bzw. Temperatur über 37,5°C ist, ist der Besuch zu verweigern.
  • Da die Registrierung, die Symptomkontrolle und die Hygienebelehrung weiterhin erforderlich sind, erfolgt dies bei Betreten unseres Hauses am Haupteingang. Die Wege zu den BewohnerInnen werden begleitet, damit möglichst kurze Wege und keine weiteren Kontakte zu anderen BewohnerInnen und Mitarbeitenden entstehen.
  • Jede BewohnerIn kann täglich Besuch erhalten. Diese sind auch am Nachmittag, an Wochenenden und Feiertagen möglich und unterliegen keiner zeitlichen Begrenzung von unter einer Stunde je Besuch. Ohne vorherige telefonische Terminvereinbarung können Angehörige zwischen 9.30-11.30h und 14.30-17.30h für Besuche ins Haus kommen. Die angegebenen Zeiten beziehen sich auf das Kommen. Die Besucher können so lange bleiben, wie sie möchten.
  • Die Besuche sind auf je zwei Besuche pro Tag und Bewohner von maximal zwei Personen, im Außenbereich 4 Personen beschränkt.
  • Besuche im Bewohnerzimmer sind ab 01. Juli wieder möglich. Diese Besuche werden nicht mehr begleitet, somit ist eine vertrauliche Atmosphäre wieder gegeben. Während des Besuchs tragen somit die Bewohner und Besucher die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes im Zimmer.
  • Die Besucherinnen und Besucher haben einen grundsätzlichen Abstand von mindestens 1,5 Metern zur BewohnerIn einzuhalten. Sofern während des Besuchs BewohnerIn und BesucherIn eine Mund-Nase-Bedeckung nutzen, und vorher sowie hinterher bei beiden eine gründliche Handdesinfektion erfolgt ist, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig. Die zusätzliche Verwendung von Handschuhen ist nicht erforderlich.
  • Auch Besuche in Doppelzimmern sind wieder grundsätzlich möglich. Dies bedeutet, dass die andere BewohnerIn im Zimmer verbleiben darf, wenn möglich sollte sie jedoch das Zimmer verlassen. Sollten zufällig zeitgleiche Besuche beider BewohnerInnen eines Zimmers stattfinden, wird einer Partei ein separater, geschützter Besuchsbereich angeboten.
  • Besucher werden in den erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen. Die Unterweisung kann auf Basis des Aushangs (siehe unter 2.1. erfolgen).
  • Wenn Besuchende den Besuch beenden möchten, wird die jeweilige Handynummer angerufen:

    um wieder nach draußen begleitet zu werden.
    Sollten Besuche länger als bis 19.15h dauern, soll die Klingel im Bewohnerzimmer benutzt werden.

  • Nach Neu- und Wiedereinzug werden Besuche mit notwendiger Schutzkleidung (Tragen von Schutzkittel, Handschuhe, FFP2-Maske ohne Ventil sowie Schutzbrille oder Kopfvisier bei nahem Kontakt) ermöglicht. Die Schutzkleidung wird in diesem Fall vom Haus gestellt.
  • Auch Bewohner, die ggf. in Isolation oder aufgrund von Kontakt zu Covid-19-Positiven in Quarantäne sind, können mit der notwendigen Schutzkleidung (siehe oben) besucht werden. Dies sollte jedoch nur in Ausnahmesituationen ermöglicht werden.
  • BesucherInnen werden in den erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen. Die Unterweisung kann auf Basis des Aushangs (siehe unter 2.1.) erfolgen.

2.1. Maßnahmen der Besucher

  • Bitte sehen Sie von Besuchen ab, wenn Sie Symptome einer Covid-19-Erkrankung haben. Zu den Symptomen gehören:
    • Erhöhte Temperatur
    • Halsschmerzen und/oder Schluckbeschwerden
    • Atemnot
    • Geschmacks- und/oder Geruchsverlust
    • Husten
    • Allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar
    • Starker Schnupfen, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung (z.B. Allergien) erklärbar
    • Sonstige Symptome wie Kopfschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung
  • Beantworten Sie bitte beim Eintreffen die Nachfrage wahrheitsgemäß.
  • Halten Sie bitte beim direkten Kontakt folgende Regeln ein:
    • Halten Sie den selbst mitgebrachten Mund-Nasen-Schutz bereit und setzen Sie diesen auf, wenn Sie sich der Einrichtung nähern. Es sind möglichst kurze Wege zu wählen und Kontakte zu anderen BewohnerInnen und Mitarbeitenden müssen unterbleiben. Setzen Sie den Mund-Nasen-Schutz während des Besuchs nicht ab, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. Auch Körperkontakt ist dann zulässig.
    • Halten Sie mindestens 1,5 – 2 m Abstand zu anderen Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben (z.B. Personal, andere Bewohner oder Begleitpersonen).
    • Vermeiden Sie Berührungen mit Personal, anderen Bewohnern oder Begleitpersonen (z.B. Händeschütteln oder Umarmungen).
    • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
    • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
    • Desinfizieren Sie sich bitte Ihre Hände vor und nach dem Besuch mit dem vorgehaltenen Desinfektionsmittel, 2 Hübe 30 Sekunden lang verreiben. Das Personal wird die Hände der jeweiligen BewohnerIn vor und nach dem Besuch desinfizieren.
    • Bei längeren Besuchen im Bewohnerzimmer empfehlen wir das Händewaschen mit Seife mehrmals zwischendurch.
    • Wenn Sie Ihre jeweilige Angehörige durchs Haus mitnehmen (z.B. für Spaziergänge), müssen bitte beide Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch dafür nehmen Sie bitte Kontakt zum Sozialen Dienst auf, der Sie auf diesem Weg durchs Haus begleiten wird.
  • Die BewohnerInnen dürfen unsere jeweiligen Häuser alleine oder mit Bewohnern, Besuchern oder Beschäftigten verlassen, wenn sie sich dabei an die die Regelungen aus § 1 CoronaSchutzVO halten. Die BewohnerInnen sowie die Besucher tragen die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes während des Verlassens der Einrichtung. Als Dauer des Verlassens sind maximal 6 Stunden täglich ohne anschließende Quarantäne möglich.

Besuchskonzept Covid-19-Pandemie (gültig ab dem 1.7.2020)

Bitte beachten Sie, dass seit dem 13.7.2020 ein neues Besuchskonzept gilt!

Altes Besuchskonzept (bis zum 12.7.2020)

1. Einführung

Bewohnerinnen und Bewohner, die in Pflegeeinrichtungen leben, haben das Recht auf Teilhabe und soziale Kontakte. Festgelegt ist dies im Wohn- und Teilhabegesetz – WTG – vom 2. Oktober 2014 (GV. NRW. S. 625), das zuletzt durch das Gesetz vom 11. April 2019 (GV. NRW. S. 210) geändert wurde. Allerdings sind diese Menschen durch den SARS-CoV-2-Ausbruch einem erhöhten Risiko für Gesundheit und Leben ausgesetzt. Dies erfordert besondere Maßnahmen, um den Eintrag des SARS-CoV-2-Virus in Pflegeeinrichtungen zu erschweren. Gleichzeitig sind die Bewohnerinnen und Bewohner aber auch vor dem Hintergrund der Epidemie vor sozialer Isolation zu bewahren, da damit ebenfalls erhebliche gesundheitliche Gefährdungen verbunden wären.

Auszug aus der CoronaAVPflegeundBesuche

2. Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos bei Besuchen

2.1. Maßnahmen des Personals

  • Bei jedem Besuch ist eine Registrierung der Besucher erforderlich. Festgehalten werden: Name der Besucher, Datum des Besuchs, besuchter Bewohner, Kontaktdaten, falls nicht vorhanden. Diese Daten müssen 4 Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet werden, sofern sie nicht von der nach §28 Abs. 1 IfSG zuständigen Behörde benötigt werden.
  • Bei jedem Besuch wird ein Kurzscreening auf Basis von L F 4.5.3.4.6 Symptomkontrolle COVID-19 Besucher (Erkältungssymptome, SARS-CoV-2-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Kontaktpersonen gemäß der Richtlinie des Robert-Koch-Instituts) einschließlich – ab dem 1. Juli 2020 – Temperaturmessung durchgeführt. Wenn eine der dort gestellten Fragen bejaht wird, ist der Besuch zu verweigern.
  • Da die Registrierung, die Symptomkontrolle und die Hygienebelehrung und -durchführung seitens unseres Personals koordiniert werden muss, ist eine telefonische Anmeldung weiterhin erforderlich. Die Wege zu den BewohnerInnen werden begleitet, damit möglichst kurze Wege ohne weitere Kontakte gewählt werden können.
  • Jede BewohnerIn kann täglich Besuch erhalten. Diese sind auch am Nachmittag, an Wochenenden und Feiertagen möglich und unterliegen keiner zeitlichen Begrenzung von unter einer Stunde je Besuch. Besuche sind zwischen 09:30 und 11:30 Uhr und zwischen 14:30 und 17:30 Uhr möglich.
  • Die Besuche sind auf je zwei Besuche pro Tag und Bewohner von maximal zwei Personen, im Außenbereich 4 Personen beschränkt.
  • Besuche im Bewohnerzimmer sind ab 01. Juli wieder möglich. Diese Besuche werden nicht mehr begleitet, somit ist eine vertrauliche Atmosphäre wieder gegeben. Während des Besuchs tragen somit die Bewohner und Besucher die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes im Zimmer.
  • Die Besucherinnen und Besucher haben einen grundsätzlichen Abstand von mindestens 1,5 Metern zur BewohnerIn einzuhalten. Sofern während des Besuchs Bewohner und Besucher eine Mund-Nase-Bedeckung nutzen, und vorher sowie hinterher bei den Besuchern und den Bewohnern eine gründliche Handdesinfektion erfolgt ist, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig. Die zusätzliche Verwendung von Handschuhen ist nicht erforderlich.
  • Falls erneut Covid-19-Infektionen bei Bewohnern oder Beschäftigten auftreten, muss der Besuch in einem gesonderten Besucherbereich stattfinden; diese sind wie folgt festgelegt:
    • AH-Wa: Café, Speisesaal, Terrasse vor dem Café, abgetrennter Bereich auf dem Parkplatz vor dem Café
    • AH-Lo: Innenhof (Terrasse vor dem Café, Pavillon, Terrasse an der Feuerschutztreppe), Café, Mehrzweckraum, Eingangsbereich draußen.

    Grundsätzlich werden Besuche im Freien bevorzugt angeboten.
    Nach dem Besuch werden Kontaktflächen auf bereit gestellten Tischen, Abtrennungen, Glaswänden oder anderen verwendeten Materialien mit Incidin Wipes
    desinfiziert. Wenn Mikrophone eingesetzt werden (nur im geschützten Angebot im AH-Wa), wird nach jedem Besuch der Spuckschutz gewechselt.

    • Im Falle einer Quarantäne- oder Isolationssituation, bei der ein Besuch aufgrund von besonderen Umständen aus ethischer oder medizinischer Sicht erforderlich ist, bekommen die Besucher von der Einrichtung persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt: Schutzkittel, Handschuhe, FFP2-Maske ohne Ventil, (Schutzbrille oder Kopfvisier bei nahem Kontakt). Das Personal wird Besucher zur richtigen Vorgehensweise und Reihenfolge beim Anlegen der Schutzausrüstung unterweisen. Besucher werden nach dem Besuch zum Ausgang begleitet und beim Ablegen der Schutzausrüstung unterstützt.
  • Besucher werden in den erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen. Die Unterweisung kann auf Basis des Aushangs (siehe unter 2.2. erfolgen).
  • 2.2. Maßnahmen der Besucher

  • Bitte sehen Sie von Besuchen ab, wenn Sie Symptome einer Covid-19-Erkrankung haben. Zu den Symptomen gehören:
    • Erhöhte Temperatur
    • Halsschmerzen und/oder Schluckbeschwerden
    • Atemnot
    • Geschmacks- und/oder Geruchsverlust
    • Husten
    • Allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar
    • Starker Schnupfen, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung (z.B. Allergien) erklärbar
    • Sonstige Symptome wie Kopfschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung
  • Beantworten Sie bitte beim Eintreffen die Nachfrage wahrheitsgemäß.
  • Sie werden auf möglichst kurzem Wege zu Ihrem Angehörigen begleitet und auch wieder abgeholt. Bitte nutzen Sie für die Abholung die Ihnen bekannte Handynummer:
  • Halten Sie bitte beim direkten Kontakt folgende Regeln ein:
    • Halten Sie den selbst mitgebrachten Mund-Nasen-Schutz bereit und setzen Sie diesen auf, wenn Sie sich der Einrichtung nähern. Setzen Sie den Mund-Nasen-Schutz während des Besuchs nicht ab, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann oder nicht durch bauliche Maßnahmen ein Infektionsrisiko ausgeschlossen ist.
    • Halten Sie mindestens 1,5 – 2 m Abstand zum Bewohner sowie zu anderen Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben (z.B. Personal, andere Bewohner oder Begleitpersonen).
    • Vermeiden Sie Berührungen mit Personal, anderen Personen oder Begleitpersonen (z.B. Händeschütteln oder Umarmungen).
    • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
    • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
    • Desinfizieren Sie sich bitte Ihre Hände vor und nach dem Besuch mit dem vorgehaltenen Desinfektionsmittel, 2 Hübe 30 Sekunden lang verreiben.
    • Bei längeren Besuchen im Bewohnerzimmer empfehlen wir das Händewaschen mit Seife mehrmals zwischendurch.
    • Sofern Sie und ihre Angehörige während des Besuchs eine Mund-Nase-Bedeckung nutzen und vorher sowie hinterher eine gründliche Händedesinfektion erfolgt, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig. Die zusätzliche Verwendung von Handschuhen ist nicht erforderlich.
  • Die BewohnerInnen dürfen unsere jeweiligen Häuser alleine oder mit Bewohnern, Besuchern oder Beschäftigten verlassen, wenn sie sich dabei an die Regelungen der Coronaschutzverordnung “§ 1 Verhaltenspflichten im öffentlichen Raum, Personengruppen“ halten. Die BewohnerInnen sowie die Besucher tragen die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes während des Verlassens der Einrichtung. Als Dauer des Verlassens sind maximal 6 Stunden täglich ohne anschließende Isolierung möglich.

Besuchskonzept Covid-19-Pandemie

Bitte beachten Sie, dass seit dem 13.7.2020 ein neues Besuchskonzept gilt!

Altes Besuchskonzept (bis zum 30.6.2020)

1. Einführung

Aufgrund der durch das weltweit auftretende SARS-CoV-2-Virus ausgelösten Covid-19-Pandemie traten am 16.3.2020 durch die CoronaschutzVO des Landes NRW Besuchsverbote für Pflegeeinrichtungen in Kraft. Besuche waren „untersagt, wenn sie nicht der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen oder aus Rechtsgründen erforderlich sind“. Es sollten jedoch „Ausnahmen unter Schutzmaßnahmen und nach Hygieneunterweisung“ zugelassen werden, „wenn es medizinisch oder ethisch-sozial geboten ist“ (z.B. in einer Palliativsituation).

Auf Basis von §5 Abs. 3 CoronaSchutzVO vom 11.5.2020 werden Bedingungen genannt, unter denen Besuche aktuell stattfinden dürfen. Zu den Bedingungen gehört, dass die Einrichtung dabei besondere hygienische Regelungen sicherstellen und einhalten muss.

2. Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos bei Besuchen

2.1. Maßnahmen des Personals

  • Da zur Sicherstellung der notwendigen Hygiene alle Besuche begleitet werden, müssen diese angemeldet werden. Die Anmeldung wird über den Sozialen Dienst entgegengenommen. Dafür wurden Telefone bereitgestellt:
    • Altenheim Lohmar: 0163/4816987
    • Altenheim Wahlscheid: 0157/34526972
    • o Bei jedem Besuch ist eine Registrierung der Besuchenden erforderlich. Festgehalten werden: Name der Besucher, Datum des Besuchs, besuchter Bewohner, Kontaktdaten, falls nicht vorhanden sowie eine Reiseabfrage (Rückkehr aus dem Ausland) bzw. Aufenthalt in einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland.
  • Bei jedem Besuch wird ein Kurzscreening auf Basis von L F 4.5.3.4.6 Symptomkontrolle COVID-19 Besucher durchgeführt. Wenn eine der dort gestellten Fragen bejaht wird, ist der Besuch zu verweigern.
  • Der Besuch ist auf maximal einen Besuch pro Tag und Bewohner von maximal zwei Personen beschränkt sowie zeitlich begrenzt. Im Bewohnerzimmer ist nur eine Besuchsperson zulässig.
  • Besuchende werden in den erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen. Die Unterweisung kann auf Basis des Aushangs (siehe unter 2.2.) erfolgen.
  • Nach dem Besuch werden Kontaktflächen auf bereit gestellten Tischen, Abtrennungen, Glaswänden oder anderen verwendeten Materialien mit Incidin Wipes desinfiziert.
  • Wenn Mikrophone eingesetzt werden (nur im geschützten Angebot im AH-Wa), wird nach jedem Besuch der Spuckschutz gewechselt.
  • Es sind z. Zt. besondere Besuchsbereiche festgelegt:
    • AH-Wa: Café, Speisesaal, Terrasse vor dem Café, abgetrennter Bereich auf dem Parkplatz vor dem Café
    • AH-Lo: Innenhof (Terrasse vor dem Café, Pavillon, Terrasse an der Feuerschutztreppe), Café, Mehrzweckraum, Eingangsbereich draußen.

    Grundsätzlich werden Besuche im Freien bevorzugt angeboten.

2.2. Maßnahmen der Besucher

  • Bitte sehen Sie von Besuchen ab, wenn Sie Symptome einer Covid-19-Erkrankung haben. Zu den Symptomen gehören:
    • Erhöhte Temperatur
    • Halsschmerzen und/oder Schluckbeschwerden
    • Atemnot
    • Geschmacks- und/oder Geruchsverlust
    • Husten
    • Allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar
    • Starker Schnupfen, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung (z. B. Allergien) erklärbar
    • Sonstige Symptome wie Kopfschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung
  • Beantworten Sie bitte beim Eintreffen die Nachfrage wahrheitsgemäß.
  • Halten Sie bitte beim direkten Kontakt folgende Regeln ein:
    • Halten Sie mindestens 1,5 – 2 m Abstand zum Bewohner sowie zu anderen Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben (z.B. Personal, andere Bewohner oder Begleitpersonen).
    • Vermeiden Sie Berührungen (z.B. Händeschütteln oder Umarmungen)
    • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
    • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
    • Desinfizieren Sie sich bitte Ihre Hände vor und nach dem Besuch mit dem vorgehaltenen Desinfektionsmittel, 2 Hübe 30 Sekunden lang verreiben.
    • Halten Sie den selbst mitgebrachten Mund-Nasen-Schutz bereit und setzen Sie diesen auf, wenn Sie sich der Einrichtung nähern. Setzen Sie den Mund-Nasen-Schutz während des Besuchs nicht ab, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann oder nicht durch bauliche Maßnahmen ein Infektionsrisiko ausgeschlossen ist.
    • Wenn der Besuch im Bewohnerzimmer stattfinden muss, weil der Bewohner das Zimmer nicht verlassen kann und die besonderen Umstände einen Besuch aus ethischer oder medizinischer Sicht erforderlich machen (z.B. im Falle einer palliativen Situation), werden Sie nach Absprache vor dem Haus abgeholt und in den Bereich zum Bewohnerzimmer begleitet. Zudem bekommen Sie von der Einrichtung im Falle einer Quarantäne- oder Isolationssituation persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt: Schutzkittel, Handschuhe, FFP2-Maske ohne Ventil, (Schutzbrille oder Kopfvisier bei nahem Kontakt). Das Personal wird Sie zur richtigen Vorgehensweise und Reihenfolge beim Anlegen der Schutzausrüstung unterweisen. Sie werden nach dem Besuch zum Ausgang begleitet und beim Ablegen der Schutzausrüstung unterstützt.
  • Wenn Sie mit Ihren Angehörigen einen Besuch im Freien vereinbart haben und vom Außenbereich mit Ihnen über Entfernung reden (z.B. über den Gartenzaun am AH-Lo oder vom Innenhof am AH-Wa), achten Sie bitte darauf, auch zu allen anderen Personen ausreichend Abstand zu halten.
  • Bitte haben Sie Verständnis, dass der Besuch im Freien von Mitarbeitenden unserer Häuser begleitet wird, die auf die Einhaltung der gebotenen Hygienemaßnahmen achten.

 

Weitere Lockerungen in beiden Einrichtungen

Gemeinsam wollen wir das Beste für alle Menschen, die bei uns wohnen!

Liebe Angehörige,

mit dem Erlass der aktuellen CoronaSchutzVO vom 11. Mai 2020 sind Besuche gemäß §5 Abs. 3 in vollstationären Einrichtungen der Pflege unter gelockerten Auflagen wieder möglich.

Die Einrichtungen müssen zur Vermeidung von Infektionsgefahren und unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts Besuche unter festgelegten Auflagen organisieren. Unter Anderem ist eine Voraussetzung zur Umsetzung die Erstellung eines Besuchskonzepts unter Berücksichtigung der einrichtungsbezogenen Rahmenbedingungen und unter Darstellung der vorgesehenen Hygienemaßnahmen.

Wir haben ein solches Besuchskonzept erstellt und dieses auch mit unserer zuständigen Aufsichtsbehörde abgestimmt. Gerne möchten wir Ihnen das Konzept zur Kenntnis geben und fügen es diesem Schreiben als Anlage bei. Der jeweilige Beirat unserer Häuser ist in die Konzeptentwicklung einbezogen worden und hatte die Gelegenheit zur Mitwirkung.

Besonders möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass wir ein Besuchsregister führen müssen, das ein geeignetes Screening der Besucher auf Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion vor Eintritt in die Einrichtung dokumentiert.

Trotz der notwendigen strengen Auflagen, die mit dem Besuch Ihrer Lieben einhergehen und den Einschränkungen, die Sie damit weiterhin in Kauf nehmen müssen, sind erste Schritte des Aufeinanderzugehens wieder getan.

Auch möchten wir Sie über eine weitere umfassende Testung aller Bewohner und Mitarbeitenden im Altenheim Wahlscheid am kommenden Freitag, den 22. Mai 2020, informieren. Bitte beachten Sie, dass Sie nur benachrichtigt werden, wenn Ihr Angehöriger an COVID-19 erkrankt ist. Für unser Haus in Lohmar ist ebenfalls eine Testung vorgesehen, ein konkreter Termin steht noch aus.

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass ab dem 15. Mai 2020 unsere Therapeuten (z.B. Physio-, Ergotherapeuten, Logopäden) sowie Fußpflegerinnen ihre Tätigkeit wiederaufnehmen.

Dieses Schreiben erhalten nur Sie als unser erster Ansprechpartner, bitte informieren Sie Ihre Familienangehörigen.

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Kraft und Zuversicht in dieser für uns alle so schweren Corona-Zeit!

Mit herzlichem Gruß
Der Vorstand

Heute ist ein Feiertag

Das Evangelische Altenheim Wahlscheid ist, wie ja auch das Evangelische Altenheim Lohmar, jetzt Corona-frei. Alle Bewohner sind negativ getestet, wenige Mitarbeiter, die positiv waren oder sind, sind noch in Quarantäne.

Danke Gott, dass wir so schnell und so glimpflich aus dieser Infektionswelle herausgekommen sind.
Danke allen Mitarbeitern am heutigen Tag der Arbeit für ihren unermüdlichen Einsatz für unsere Bewohner und somit für dieses Super-Ergebnis.
Danke allen, die uns mit Rat und Tat kräftig unterstützt haben.
Danke allen, die für uns gehofft und gebetet haben.

Lasst uns jetzt, jeder auf seine Weise, dankbar, glücklich, erleichtert…. sein und wie auch immer, ein wenig feiern.

EIN WUNDERBARER 1. MAI!
🙏👏👏👍❤🙏🙏🙏

Aktuelle Information zu Corona im Altenheim Wahlscheid

Gemeinsam wollen wir das Beste für alle Menschen, die bei uns wohnen!

Liebe Angehörige,

in unserem Osterbrief haben wir Sie über einige unserer Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus in unseren beiden Häusern informiert. Sie erfuhren zudem, dass das Ev. Altenheim Lohmar Coronaviren-frei ist und dass im Altenheim Wahlscheid zwei Mitarbeitende positiv getestet wurden.

Wir hatten in Wahlscheid umgehend nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises alle denkbaren Maßnahmen eingeleitet, um es zu keiner weiteren Ausbreitung kommen zu lassen. Auch in Lohmar werden diese Empfehlungen umgesetzt:

Hygienemaßnahmen wurden beispielsweise bis zum Menschenmöglichen verstärkt und, wo immer Aussicht auf Erfolg denkbar schien, vorsorglich um die Aufstockung von Schutzkleidung gekämpft. Wir haben Mitarbeitende bei geringsten Krankheitsanzeichen nicht nur sofort vom Dienst befreit, sondern umgehend zum Hausarzt geschickt, der eine Testung auf Covid-19 veranlasste. Wir haben vorsorglich Isolations- und Quarantänebereiche für eventuell positiv getestete Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Verdachtsfälle definiert.

Bei zwei Bewohnern in Wahlscheid traten in der Karwoche Symptome auf, und die darauffolgenden Tests ergaben eine Infektion mit Covid-19. Wegen fehlender Kapazitäten waren flächendeckende Testungen ohne Symptome zunächst auf Krankenhäuser und Arztpraxen begrenzt.

Dennoch ist es uns, auch durch einen Bittbrief an den Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, gelungen, dass all unsere Bewohnerinnen und Bewohner und all unsere Mitarbeitenden an Ostern durchgetestet wurden. Ergebnis: Einige wenige Mitarbeitende und einige wenige Bewohnerinnen und Bewohner wurden zwar zusätzlich zu den Bekannten positiv getestet, das Gros der Mitarbeitenden und das Gros der Bewohnerinnen und Bewohner sind aber Coronaviren-frei!

Zum Schutz aller Nicht-Infizierten wurden nun besonders geschützte Bereiche für die eingerichtet, bei denen die Diagnose vorlag oder der geringste Anfangsverdacht bestand. Unser großes Haus bot und bietet dafür im Vergleich mit vielen anderen Altenheimen gute Möglichkeiten. Dadurch waren zwar einige Umzüge innerhalb des Hauses erforderlich, der Altenheimbetrieb konnte und kann aber weiterhin sichergestellt werden.

Wenn Sie von uns nicht über einen Positivbefund informiert wurden, können Sie davon ausgehen, dass Ihre Angehörige bzw. Ihr Angehöriger bei der Durchtestung über Ostern negativ getestet wurde, auch wenn ein zwischenzeitlicher Umzug notwendig war. Zum jetzigen Zeitpunkt ist unser Altenheim in Lohmar weiterhin nicht betroffen!

Wir werden weiterhin alles Erdenkliche tun, um alle Bewohnerinnen und Bewohner zu schützen und ihren Lebensalltag weiterhin liebevoll und zugewandt zu gestalten.

Aus gutem Grund müssen wir aber alle unsere Schutzmaßnahmen und auch unser striktes Besuchsverbot noch eine Zeitlang beibehalten. Da wir in Wahlscheid keine von außen zugänglichen Garten- oder Terrassenbereiche haben, setzen wir dort eine kleine, hoffentlich erfreuliche Kontaktmöglichkeit um. In dem diesem Schreiben beiliegenden Info-Brief wird sie Ihnen erläutert.

Wir wünschen Ihnen viel Kraft und Zuversicht in dieser für uns alle so schweren Corona-Zeit

Ihre

Michaela Sauermann und Michaela Baumann

Frühjahrsgruß

Ein herzliches Dankeschön an Ähzebär e.V. und Rüdiger Ramme, die heute einen Frühjahrsgruß für alle Bewohner der beiden Ev. Altenheime überreichten.
Frau Marunde von Ätzebär e.V. steht im Hintergrund.

Frühjahrsgruß für unsere Bewohner
Frühjahrsgruß für unsere Bewohner

Der Bürgerbus macht unsere Bewohner mobil – Haltestelle in Lohmar direkt vor dem Haupteingang

Der Bürgerbus Lohmar hält seit November 2018 direkt am Evangelischen Altenheim Lohmar. Die Haltestelle der Linie 1 liegt an der Hermann-Löns-Str. 2 vor dem Haupteingang. Die Linie 4 hält in der Nähe des Evangelischen Altenheim Wahlscheid, nur 50 Meter von unserem Fahrstuhlturm entfernt (Haltestellen: Steinweg bzw. Bäckerei Mylenbusch). Die aktuellen Fahrpläne sind der Website des Bürgerbus Lohmar zu entnehmen.

Haltestelle des Bürgerbus vor dem Ev. Altenheim Lohmar
Haltestelle des Bürgerbus vor dem Ev. Altenheim Lohmar
Mit dem Bürgerbus erhalten unsere Bewohnerinnen und Bewohner direkten Zugang zum ÖPNV. Wir freuen uns, dass ihre Mobilität durch den Bürgerbus gefördert wird und sie innerhalb der Stadtgrenzen von Lohmar mobil sein können.

Wir bedanken uns bei Fr. Helene Krotky, die sich sehr dafür eingesetzt hat, dass die Haltestelle in der Hermann-Löns-Str. als Ersatz für die weggefallenen Haltestellen Auf der Hardt und Christianstr. eingerichtet wird.