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Besuchskonzept Covid-19-Pandemie (gültig ab dem 10.9.2020)

1. Einführung

Bewohnerinnen und Bewohner, die in Pflegeeinrichtungen leben, haben das Recht auf Teilhabe und soziale Kontakte. Festgelegt ist dies im Wohn- und Teilhabegesetz – WTG – vom 2. Oktober 2014 (GV. NRW. S. 625), das zuletzt durch das Gesetz vom 11. April 2019 (GV. NRW. S. 210) geändert wurde. Allerdings sind diese Menschen durch den SARS-CoV-2-Ausbruch einem erhöhten Risiko für Gesundheit und Leben ausgesetzt. Dies erfordert besondere Maßnahmen, um den Eintrag des SARS-CoV-2-Virus in Pflegeeinrichtungen zu erschweren. Gleichzeitig sind die Bewohnerinnen und Bewohner aber auch vor dem Hintergrund der Epidemie vor sozialer Isolation zu bewahren, da damit ebenfalls erhebliche gesundheitliche Gefährdungen verbunden wären.

Auszug aus der CoronaAVPflegeundBesuche

 

Grundlage für dieses Besuchskonzept sind CoronaSchutzVO und CoronaAVPflegeundBesuche in der jeweils gültigen Fassung.

2. Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos bei Besuchen

2.1. Maßnahmen des Personals

  • Bei jedem Besuch ist eine Registrierung der Besucher erforderlich. Festgehalten werden: Name der Besucher, Datum des Besuchs, besuchter Bewohner, Kontaktdaten, falls nicht vorhanden. Diese Daten werden 4 Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet, sofern sie nicht von der nach §28 Abs. 1 IfSG zuständigen Behörde benötigt werden.
  • Bei jedem Besuch wird ein Kurzscreening auf Basis von L F 4.5.3.4.6 Symptomkontrolle COVID-19 Besucher (Erkältungssymptome, SARS-CoV-2-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Kontaktpersonen gemäß der Richtlinie des Robert-Koch-Instituts) einschließlich – ab dem 1. Juli 2020 – Temperaturmessung durchgeführt. Wenn eine der dort gestellten Fragen bejaht wird bzw. Temperatur über 37,5°C ist, ist der Besuch zu verweigern.
  • Da die Registrierung, die Symptomkontrolle und die Hygienebelehrung weiterhin erforderlich sind, erfolgt dies bei Betreten unseres Hauses am Haupteingang. Die Wege zu den BewohnerInnen sind möglichst kurz zu halten, damit keine weiteren Kontakte zu anderen BewohnerInnen und Mitarbeitenden entstehen. Besucher erhalten dort eine kleine Flasche mit Desinfektionsmittel, mit dem sie ihrem Angehörigen und sich vor und nach dem Besuch die Hände desinfizieren können. Diese wird nach dem Besuch am Empfang wieder abgegeben und desinfiziert.
  • Jede BewohnerIn kann täglich Besuch erhalten. Diese sind auch am Nachmittag, an Wochenenden und Feiertagen möglich und unterliegen keiner zeitlichen Begrenzung von unter einer Stunde je Besuch. Ohne vorherige telefonische Terminvereinbarung können Angehörige zwischen 9.30-11.30h und 14.30-17.30h für Besuche ins Haus kommen. Die angegebenen Zeiten beziehen sich auf das Kommen. Die Besucher können so lange bleiben, wie sie möchten.
  • Die Besuche sind auf je zwei Besuche pro Tag und Bewohner von maximal zwei Personen, im Außenbereich 4 Personen beschränkt.
  • Besuche im Bewohnerzimmer sind ab 01. Juli wieder möglich. Besuche werden nicht mehr begleitet, somit ist eine vertrauliche Atmosphäre gegeben. Während des Besuchs tragen somit die Bewohner und Besucher die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes im Zimmer.
  • Die Besucherinnen und Besucher haben einen grundsätzlichen Abstand von mindestens 1,5 Metern zur BewohnerIn einzuhalten. Sofern während des Besuchs BewohnerIn und BesucherIn eine Mund-Nase-Bedeckung nutzen, und vorher sowie hinterher bei beiden eine gründliche Handdesinfektion erfolgt ist, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig. Die zusätzliche Verwendung von Handschuhen ist nicht erforderlich.
  • Auch Besuche in Doppelzimmern sind wieder grundsätzlich möglich. Dies bedeutet, dass die andere BewohnerIn im Zimmer verbleiben darf, wenn möglich sollte sie jedoch das Zimmer verlassen. Sollten zufällig zeitgleiche Besuche beider BewohnerInnen eines Zimmers stattfinden, wird einer Partei ein separater, geschützter Besuchsbereich angeboten.
  • Besucher werden in den erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen. Die Unterweisung kann auf Basis des Aushangs (siehe unter 2.1. erfolgen).
  • Nach Neu- und Wiedereinzug werden Besuche mit notwendiger Schutzkleidung (Tragen von Schutzkittel, Handschuhe, FFP2-Maske ohne Ventil sowie Schutzbrille oder Kopfvisier bei nahem Kontakt) ermöglicht. Die Schutzkleidung wird in diesem Fall vom Haus gestellt.
  • Auch Bewohner, die ggf. in Isolation oder aufgrund von Kontakt zu Covid-19-Positiven in Quarantäne sind, können mit der notwendigen Schutzkleidung (siehe oben) besucht werden. Dies sollte jedoch nur in Ausnahmesituationen ermöglicht werden.
  • BesucherInnen werden in den erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen. Die Unterweisung kann auf Basis des Aushangs (siehe unter 2.1.) erfolgen.

2.1. Maßnahmen der Besucher

  • Bitte sehen Sie von Besuchen ab, wenn Sie Symptome einer Covid-19-Erkrankung haben. Zu den Symptomen gehören:
    • Erhöhte Temperatur
    • Halsschmerzen und/oder Schluckbeschwerden
    • Atemnot
    • Geschmacks- und/oder Geruchsverlust
    • Husten
    • Allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar
    • Starker Schnupfen, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung (z.B. Allergien) erklärbar
    • Sonstige Symptome wie Kopfschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung
  • Beantworten Sie bitte beim Eintreffen die Nachfrage wahrheitsgemäß.
  • Halten Sie bitte beim direkten Kontakt folgende Regeln ein:
    • Halten Sie die selbst mitgebrachte Mund-Nasen-Bedeckung bereit und setzen Sie diese auf, wenn Sie sich der Einrichtung nähern. Es sind möglichst kurze Wege zu wählen und Kontakte zu anderen BewohnerInnen und Mitarbeitenden müssen unterbleiben. Sie und Ihre Angehörige müssen die Mund-Nasen-Bedeckung während des Besuchs tragen, wwenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. Auch Körperkontakt ist dann zulässig.
    • Halten Sie mindestens 1,5 – 2 m Abstand zu anderen Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben (z.B. Personal, andere Bewohner oder Begleitpersonen).
    • Vermeiden Sie Kontaktaufnahme mit Personal, anderen Bewohnern oder Begleitpersonen und insb. Berührungen (z.B. Händeschütteln oder Umarmungen).
    • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
    • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
    • Desinfizieren Sie sich und Ihrem Angehörigen bitte die Hände vor und nach dem Besuch mit dem vorgehaltenen Desinfektionsmittel, 2 Hübe 30 Sekunden lang verreiben. Das Personal wird die Hände der jeweiligen BewohnerIn vor und nach dem Besuch desinfizieren.
    • Bei längeren Besuchen im Bewohnerzimmer empfehlen wir das Händewaschen mit Seife mehrmals zwischendurch.
    • Wenn Sie Ihre jeweilige Angehörige durchs Haus mitnehmen (z.B. für Spaziergänge), müssen bitte beide eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Die BewohnerInnen dürfen unsere jeweiligen Häuser alleine oder mit Bewohnern, Besuchern oder Beschäftigten verlassen, wenn sie sich dabei an die die Regelungen aus § 1 CoronaSchutzVO halten. Die BewohnerInnen sowie die Besucher tragen die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes während des Verlassens der Einrichtung. Das Verlassen der Pflegeeinrichtung von bis zu sechs Stunden täglich ist ohne eine Isolierung der BewohnerInnen im Anschluss grundsätzlich möglich. Die BewohnerInnen sowie die Besucher tragen die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes während des Verlassens der Einrichtung.
  • Die Formulierung „grundsätzlich sechs Stunden täglich“ gibt der Einrichtungsleitung bei der Entscheidung ein Ermessen, ob bei einer Abwesenheit von mehr als sechs Stunden eine Isolation erforderlich ist. Dabei ist zu beurteilen, ob im konkreten Fall tatsächlich Anhaltspunkte vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus erfolgt sein könnte. Ferner wird die Möglichkeit eröffnet, bei besonderen Konstellationen bereits im Vorfeld des Verlassens Ausnahmen von der Sechs-Stunden-Begrenzung zwischen der Bewohnerin bzw. dem Bewohner und der Einrichtung zu vereinbaren.

Nutzung der Cafés

Mit der neuen Allgemeinverfügung dürfen nun Besucher zusammen mit den BewohnerInnen unsere beiden Cafés, insbesondere bei schlechtem Wetter, auch wieder den Innenbereich nutzen.
Um dennoch die erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können, haben wir für beide Häuser folgende Höchstpersonenzahlen festgelegt:

  • Altenheim Lohmar: 12 Personen
  • Altenheim Wahlscheid: 15 Personen

Sollte es bei einem geplanten Besuch im Außenbereich mit bis zu 4 Besuchern doch zu kühl und zu nass sein, können sie ausnahmsweise auch in die Cafés gehen, sofern die Höchstpersonenzahl nicht erreicht ist. Wichtig ist, dass die Gesamtpersonenzahl nicht überschritten wird.
Besucher sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in geschlossenen Räumlichkeiten verpflichtet, außer am Sitzplatz. Toiletten sollten nach Möglichkeit nur einzeln betreten werden.

Ebenso muss der Mindestabstand von 1,50 m, wenn der MNS am Tisch abgenommen wird, eingehalten werden. Sollten Besucher sich näher setzen wollen, muss der MNS beiderseits wieder aufgesetzt werden. Gäste, die den Mund-Nasen-Schutz vergessen haben, können gegen entsprechendes Entgelt diesen bei der Mitarbeitenden des Cafés erwerben.
Eine Sitzplatzzuordnung der Besucher erfolgt über MA des Cafés.

Das Bedienen und Kassieren erfolgt ausschließlich am Tisch.
Falls der Andrang in den Cafés sehr groß sein sollte, ist der Besuch auf eine Stunde zu begrenzen.

Der allgemeinen Öffentlichkeit ist der Zugang zu der Pflegeeinrichtung weiterhin zu verwehren. Dies betrifft auch den Zugang zu Cafés und Raum Essen und Kultur.

Besuchskonzept Covid-19-Pandemie (gültig ab dem 27.8.2020)

Bitte beachten Sie, dass seit dem 10.9.2020 ein neues Besuchskonzept gilt!

Altes Besuchskonzept (bis zum 10.9.2020)

1. Einführung

Bewohnerinnen und Bewohner, die in Pflegeeinrichtungen leben, haben das Recht auf Teilhabe und soziale Kontakte. Festgelegt ist dies im Wohn- und Teilhabegesetz – WTG – vom 2. Oktober 2014 (GV. NRW. S. 625), das zuletzt durch das Gesetz vom 11. April 2019 (GV. NRW. S. 210) geändert wurde. Allerdings sind diese Menschen durch den SARS-CoV-2-Ausbruch einem erhöhten Risiko für Gesundheit und Leben ausgesetzt. Dies erfordert besondere Maßnahmen, um den Eintrag des SARS-CoV-2-Virus in Pflegeeinrichtungen zu erschweren. Gleichzeitig sind die Bewohnerinnen und Bewohner aber auch vor dem Hintergrund der Epidemie vor sozialer Isolation zu bewahren, da damit ebenfalls erhebliche gesundheitliche Gefährdungen verbunden wären.

Auszug aus der CoronaAVPflegeundBesuche

 

Grundlage für dieses Besuchskonzept sind CoronaSchutzVO und CoronaAVPflegeundBesuche in der jeweils gültigen Fassung.

2. Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos bei Besuchen

2.1. Maßnahmen des Personals

  • Bei jedem Besuch ist eine Registrierung der Besucher erforderlich. Festgehalten werden: Name der Besucher, Datum des Besuchs, besuchter Bewohner, Kontaktdaten, falls nicht vorhanden. Diese Daten werden 4 Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet, sofern sie nicht von der nach §28 Abs. 1 IfSG zuständigen Behörde benötigt werden.
  • Bei jedem Besuch wird ein Kurzscreening auf Basis von L F 4.5.3.4.6 Symptomkontrolle COVID-19 Besucher (Erkältungssymptome, SARS-CoV-2-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Kontaktpersonen gemäß der Richtlinie des Robert-Koch-Instituts) einschließlich – ab dem 1. Juli 2020 – Temperaturmessung durchgeführt. Wenn eine der dort gestellten Fragen bejaht wird bzw. Temperatur über 37,5°C ist, ist der Besuch zu verweigern.
  • Da die Registrierung, die Symptomkontrolle und die Hygienebelehrung weiterhin erforderlich sind, erfolgt dies bei Betreten unseres Hauses am Haupteingang. Die Wege zu den BewohnerInnen sind möglichst kurz zu halten, damit keine weiteren Kontakte zu anderen BewohnerInnen und Mitarbeitenden entstehen. Besucher erhalten dort eine kleine Flasche mit Desinfektionsmittel, mit dem sie ihrem Angehörigen und sich vor und nach dem Besuch die Hände desinfizieren können. Diese wird nach dem Besuch am Empfang wieder abgegeben und desinfiziert.
  • Jede BewohnerIn kann täglich Besuch erhalten. Diese sind auch am Nachmittag, an Wochenenden und Feiertagen möglich und unterliegen keiner zeitlichen Begrenzung von unter einer Stunde je Besuch. Ohne vorherige telefonische Terminvereinbarung können Angehörige zwischen 9.30-11.30h und 14.30-17.30h für Besuche ins Haus kommen. Die angegebenen Zeiten beziehen sich auf das Kommen. Die Besucher können so lange bleiben, wie sie möchten.
  • Die Besuche sind auf je zwei Besuche pro Tag und Bewohner von maximal zwei Personen, im Außenbereich 4 Personen beschränkt.
  • Besuche im Bewohnerzimmer sind ab 01. Juli wieder möglich. Besuche werden nicht mehr begleitet, somit ist eine vertrauliche Atmosphäre gegeben. Während des Besuchs tragen somit die Bewohner und Besucher die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes im Zimmer.
  • Die Besucherinnen und Besucher haben einen grundsätzlichen Abstand von mindestens 1,5 Metern zur BewohnerIn einzuhalten. Sofern während des Besuchs BewohnerIn und BesucherIn eine Mund-Nase-Bedeckung nutzen, und vorher sowie hinterher bei beiden eine gründliche Handdesinfektion erfolgt ist, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig. Die zusätzliche Verwendung von Handschuhen ist nicht erforderlich.
  • Auch Besuche in Doppelzimmern sind wieder grundsätzlich möglich. Dies bedeutet, dass die andere BewohnerIn im Zimmer verbleiben darf, wenn möglich sollte sie jedoch das Zimmer verlassen. Sollten zufällig zeitgleiche Besuche beider BewohnerInnen eines Zimmers stattfinden, wird einer Partei ein separater, geschützter Besuchsbereich angeboten.
  • Besucher werden in den erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen. Die Unterweisung kann auf Basis des Aushangs (siehe unter 2.1. erfolgen).
  • Nach Neu- und Wiedereinzug werden Besuche mit notwendiger Schutzkleidung (Tragen von Schutzkittel, Handschuhe, FFP2-Maske ohne Ventil sowie Schutzbrille oder Kopfvisier bei nahem Kontakt) ermöglicht. Die Schutzkleidung wird in diesem Fall vom Haus gestellt.
  • Auch Bewohner, die ggf. in Isolation oder aufgrund von Kontakt zu Covid-19-Positiven in Quarantäne sind, können mit der notwendigen Schutzkleidung (siehe oben) besucht werden. Dies sollte jedoch nur in Ausnahmesituationen ermöglicht werden.
  • BesucherInnen werden in den erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen. Die Unterweisung kann auf Basis des Aushangs (siehe unter 2.1.) erfolgen.

2.1. Maßnahmen der Besucher

  • Bitte sehen Sie von Besuchen ab, wenn Sie Symptome einer Covid-19-Erkrankung haben. Zu den Symptomen gehören:
    • Erhöhte Temperatur
    • Halsschmerzen und/oder Schluckbeschwerden
    • Atemnot
    • Geschmacks- und/oder Geruchsverlust
    • Husten
    • Allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar
    • Starker Schnupfen, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung (z.B. Allergien) erklärbar
    • Sonstige Symptome wie Kopfschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung
  • Beantworten Sie bitte beim Eintreffen die Nachfrage wahrheitsgemäß.
  • Halten Sie bitte beim direkten Kontakt folgende Regeln ein:
    • Halten Sie die selbst mitgebrachte Mund-Nasen-Bedeckung bereit und setzen Sie diese auf, wenn Sie sich der Einrichtung nähern. Es sind möglichst kurze Wege zu wählen und Kontakte zu anderen BewohnerInnen und Mitarbeitenden müssen unterbleiben. Sie und Ihre Angehörige müssen die Mund-Nasen-Bedeckung während des Besuchs tragen, wwenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. Auch Körperkontakt ist dann zulässig.
    • Halten Sie mindestens 1,5 – 2 m Abstand zu anderen Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben (z.B. Personal, andere Bewohner oder Begleitpersonen).
    • Vermeiden Sie Kontaktaufnahme mit Personal, anderen Bewohnern oder Begleitpersonen und insb. Berührungen (z.B. Händeschütteln oder Umarmungen).
    • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
    • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
    • Desinfizieren Sie sich und Ihrem Angehörigen bitte die Hände vor und nach dem Besuch mit dem vorgehaltenen Desinfektionsmittel, 2 Hübe 30 Sekunden lang verreiben. Das Personal wird die Hände der jeweiligen BewohnerIn vor und nach dem Besuch desinfizieren.
    • Bei längeren Besuchen im Bewohnerzimmer empfehlen wir das Händewaschen mit Seife mehrmals zwischendurch.
    • Wenn Sie Ihre jeweilige Angehörige durchs Haus mitnehmen (z.B. für Spaziergänge), müssen bitte beide eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Die BewohnerInnen dürfen unsere jeweiligen Häuser alleine oder mit Bewohnern, Besuchern oder Beschäftigten verlassen, wenn sie sich dabei an die die Regelungen aus § 1 CoronaSchutzVO halten. Die BewohnerInnen sowie die Besucher tragen die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes während des Verlassens der Einrichtung. Als Dauer des Verlassens sind maximal 6 Stunden täglich ohne anschließende Quarantäne möglich.

Wiedereröffnung der Cafés

Die Cafés in den Altenheimen Wahlscheid und Lohmar öffnen wieder am Dienstag, den 25.08.2020 zur gewohnten Zeit. Für Bewohner ist ein Besuch im Café möglich, mit Angehörigen ausschließlich auf der Terrasse. Zur Wiedereröffnung gibt es in beiden Einrichtungen dienstags und donnerstags frische Waffeln.

Bitte beachten Sie beim Betreten und Verlassen des Cafés die AHA-Regel.

Besuchskonzept Covid-19-Pandemie (gültig ab dem 13.7.2020)

Bitte beachten Sie, dass seit dem 27.8.2020 ein neues Besuchskonzept gilt!

Altes Besuchskonzept (bis zum 26.8.2020)

1. Einführung

Bewohnerinnen und Bewohner, die in Pflegeeinrichtungen leben, haben das Recht auf Teilhabe und soziale Kontakte. Festgelegt ist dies im Wohn- und Teilhabegesetz – WTG – vom 2. Oktober 2014 (GV. NRW. S. 625), das zuletzt durch das Gesetz vom 11. April 2019 (GV. NRW. S. 210) geändert wurde. Allerdings sind diese Menschen durch den SARS-CoV-2-Ausbruch einem erhöhten Risiko für Gesundheit und Leben ausgesetzt. Dies erfordert besondere Maßnahmen, um den Eintrag des SARS-CoV-2-Virus in Pflegeeinrichtungen zu erschweren. Gleichzeitig sind die Bewohnerinnen und Bewohner aber auch vor dem Hintergrund der Epidemie vor sozialer Isolation zu bewahren, da damit ebenfalls erhebliche gesundheitliche Gefährdungen verbunden wären.

Auszug aus der CoronaAVPflegeundBesuche

2. Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos bei Besuchen

2.1. Maßnahmen des Personals

  • Bei jedem Besuch ist eine Registrierung der Besucher erforderlich. Festgehalten werden: Name der Besucher, Datum des Besuchs, besuchter Bewohner, Kontaktdaten, falls nicht vorhanden. Diese Daten werden 4 Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet, sofern sie nicht von der nach §28 Abs. 1 IfSG zuständigen Behörde benötigt werden.
  • Bei jedem Besuch wird ein Kurzscreening auf Basis von L F 4.5.3.4.6 Symptomkontrolle COVID-19 Besucher (Erkältungssymptome, SARS-CoV-2-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Kontaktpersonen gemäß der Richtlinie des Robert-Koch-Instituts) einschließlich – ab dem 1. Juli 2020 – Temperaturmessung durchgeführt. Wenn eine der dort gestellten Fragen bejaht wird bzw. Temperatur über 37,5°C ist, ist der Besuch zu verweigern.
  • Da die Registrierung, die Symptomkontrolle und die Hygienebelehrung weiterhin erforderlich sind, erfolgt dies bei Betreten unseres Hauses am Haupteingang. Die Wege zu den BewohnerInnen werden begleitet, damit möglichst kurze Wege und keine weiteren Kontakte zu anderen BewohnerInnen und Mitarbeitenden entstehen.
  • Jede BewohnerIn kann täglich Besuch erhalten. Diese sind auch am Nachmittag, an Wochenenden und Feiertagen möglich und unterliegen keiner zeitlichen Begrenzung von unter einer Stunde je Besuch. Ohne vorherige telefonische Terminvereinbarung können Angehörige zwischen 9.30-11.30h und 14.30-17.30h für Besuche ins Haus kommen. Die angegebenen Zeiten beziehen sich auf das Kommen. Die Besucher können so lange bleiben, wie sie möchten.
  • Die Besuche sind auf je zwei Besuche pro Tag und Bewohner von maximal zwei Personen, im Außenbereich 4 Personen beschränkt.
  • Besuche im Bewohnerzimmer sind ab 01. Juli wieder möglich. Diese Besuche werden nicht mehr begleitet, somit ist eine vertrauliche Atmosphäre wieder gegeben. Während des Besuchs tragen somit die Bewohner und Besucher die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes im Zimmer.
  • Die Besucherinnen und Besucher haben einen grundsätzlichen Abstand von mindestens 1,5 Metern zur BewohnerIn einzuhalten. Sofern während des Besuchs BewohnerIn und BesucherIn eine Mund-Nase-Bedeckung nutzen, und vorher sowie hinterher bei beiden eine gründliche Handdesinfektion erfolgt ist, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig. Die zusätzliche Verwendung von Handschuhen ist nicht erforderlich.
  • Auch Besuche in Doppelzimmern sind wieder grundsätzlich möglich. Dies bedeutet, dass die andere BewohnerIn im Zimmer verbleiben darf, wenn möglich sollte sie jedoch das Zimmer verlassen. Sollten zufällig zeitgleiche Besuche beider BewohnerInnen eines Zimmers stattfinden, wird einer Partei ein separater, geschützter Besuchsbereich angeboten.
  • Besucher werden in den erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen. Die Unterweisung kann auf Basis des Aushangs (siehe unter 2.1. erfolgen).
  • Wenn Besuchende den Besuch beenden möchten, wird die jeweilige Handynummer angerufen:

    um wieder nach draußen begleitet zu werden.
    Sollten Besuche länger als bis 19.15h dauern, soll die Klingel im Bewohnerzimmer benutzt werden.

  • Nach Neu- und Wiedereinzug werden Besuche mit notwendiger Schutzkleidung (Tragen von Schutzkittel, Handschuhe, FFP2-Maske ohne Ventil sowie Schutzbrille oder Kopfvisier bei nahem Kontakt) ermöglicht. Die Schutzkleidung wird in diesem Fall vom Haus gestellt.
  • Auch Bewohner, die ggf. in Isolation oder aufgrund von Kontakt zu Covid-19-Positiven in Quarantäne sind, können mit der notwendigen Schutzkleidung (siehe oben) besucht werden. Dies sollte jedoch nur in Ausnahmesituationen ermöglicht werden.
  • BesucherInnen werden in den erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen. Die Unterweisung kann auf Basis des Aushangs (siehe unter 2.1.) erfolgen.

2.1. Maßnahmen der Besucher

  • Bitte sehen Sie von Besuchen ab, wenn Sie Symptome einer Covid-19-Erkrankung haben. Zu den Symptomen gehören:
    • Erhöhte Temperatur
    • Halsschmerzen und/oder Schluckbeschwerden
    • Atemnot
    • Geschmacks- und/oder Geruchsverlust
    • Husten
    • Allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar
    • Starker Schnupfen, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung (z.B. Allergien) erklärbar
    • Sonstige Symptome wie Kopfschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung
  • Beantworten Sie bitte beim Eintreffen die Nachfrage wahrheitsgemäß.
  • Halten Sie bitte beim direkten Kontakt folgende Regeln ein:
    • Halten Sie den selbst mitgebrachten Mund-Nasen-Schutz bereit und setzen Sie diesen auf, wenn Sie sich der Einrichtung nähern. Es sind möglichst kurze Wege zu wählen und Kontakte zu anderen BewohnerInnen und Mitarbeitenden müssen unterbleiben. Setzen Sie den Mund-Nasen-Schutz während des Besuchs nicht ab, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. Auch Körperkontakt ist dann zulässig.
    • Halten Sie mindestens 1,5 – 2 m Abstand zu anderen Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben (z.B. Personal, andere Bewohner oder Begleitpersonen).
    • Vermeiden Sie Berührungen mit Personal, anderen Bewohnern oder Begleitpersonen (z.B. Händeschütteln oder Umarmungen).
    • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
    • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
    • Desinfizieren Sie sich bitte Ihre Hände vor und nach dem Besuch mit dem vorgehaltenen Desinfektionsmittel, 2 Hübe 30 Sekunden lang verreiben. Das Personal wird die Hände der jeweiligen BewohnerIn vor und nach dem Besuch desinfizieren.
    • Bei längeren Besuchen im Bewohnerzimmer empfehlen wir das Händewaschen mit Seife mehrmals zwischendurch.
    • Wenn Sie Ihre jeweilige Angehörige durchs Haus mitnehmen (z.B. für Spaziergänge), müssen bitte beide Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch dafür nehmen Sie bitte Kontakt zum Sozialen Dienst auf, der Sie auf diesem Weg durchs Haus begleiten wird.
  • Die BewohnerInnen dürfen unsere jeweiligen Häuser alleine oder mit Bewohnern, Besuchern oder Beschäftigten verlassen, wenn sie sich dabei an die die Regelungen aus § 1 CoronaSchutzVO halten. Die BewohnerInnen sowie die Besucher tragen die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes während des Verlassens der Einrichtung. Als Dauer des Verlassens sind maximal 6 Stunden täglich ohne anschließende Quarantäne möglich.

Ein weiterer Schritt in Richtung Normalität

Gemeinsam wollen wir das Beste für alle Menschen, die bei uns wohnen!

Liebe Angehörige,

in unserem letzten Anschreiben haben wir Sie bereits über die am 19.06.2020 in neuer Fassung erschienenen Allgemeinverfügung für Pflege und Besuche des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales informiert. Im Wesentlichen enthält diese Lockerungen der Besuchsregelungen für vollstationäre Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen.

Nun hat uns ein Brief von Herrn Minister Laumann mit Datum vom 03. Juli 2020 erreicht, der darin nochmals feststellt, „dass mit den Besuchseinschränkungen in einem Maße in die Grundrechte der Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen eingegriffen worden ist, wie bei keiner anderen Personengruppe während der Corona-Krise“ und dass „ein derart schwerwiegender Grundrechtseingriff durch erhebliche Risiken gerechtfertigt sein muss.“

Weiter merkt der Minister an, dass Infektionsschutz lebensnotwendig sei, soziale Kontakte aber auch. Dies zeigt deutlich, wie schwierig für unsere Politiker – aber auch für uns als Einrichtungsleitung – das Austarieren dieses Spannungsfeldes ist.

Nach erneuter Prüfung der derzeitigen Situation gehen wir nun

ab Montag, den 13. Juli 2020

einen weiteren Schritt in Richtung Normalität:

  • Sie können in den Zeiten zwischen 9.30-11.30h und 14.30-17.30h ohne vorherige telefonische Terminvereinbarung für Besuche ins Haus kommen. Die angegebenen Zeiten beziehen sich auf das Kommen, Sie können so lange bleiben, wie Sie möchten. Wir bitten Sie, dazu den Haupteingang zu benutzen, damit weiterhin Temperaturkontrollen und Registrierungen Ihrer Besuche sichergestellt sind.
  • Sie werden begleitet durch einen Mitarbeitenden innerhalb des Hauses auf direktem Wege zum betreffenden Bewohnerzimmer geführt, um zusätzliche Kontakte zu anderen Bewohnern und Mitarbeitenden zu vermeiden.
  • Wenn Sie Ihren Besuch beenden möchten, wählen Sie die Ihnen bekannte jeweilige Handynummer
    • Altenheim Lohmar: 0163/4816987 bzw.
    • Altenheim Wahlscheid: 0157/34526972,

    damit Sie wieder nach draußen begleitet werden. Sollten Besuche länger als bis 19.15h dauern, bitten wir Sie, die Klingel im Bewohnerzimmer zu benutzen, wenn Sie das Haus verlassen wollen.

  • Wenn Sie Ihre jeweilige Angehörige durchs Haus mitnehmen (z.B. für Spaziergänge), müssen bitte beide Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch dafür nehmen Sie bitte Kontakt zum Sozialen Dienst auf, der Sie auf diesem Weg durchs Haus begleiten wird.
  • Auch Besuche in Doppelzimmern sind wieder grundsätzlich möglich. Dies bedeutet, dass der andere Bewohner im Zimmer verbleiben darf, wenn möglich sollte er jedoch das Zimmer verlassen. Sollten zufällig zeitgleiche Besuche beider Bewohner eines Zimmers stattfinden, möchten wir Sie bitten, sich dahingehend zu verständigen, dass nur eine Familie im Zimmer verbleibt und die andere Familie einen Bereich im Freien wählt. Sollte dies witterungsbedingt nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeitende, die Sie auf dem Weg ins Zimmer begleitet hat.
  • Auch Bewohner, die ggf. in Isolation oder Quarantäne sind, können unter Einhaltung der dafür geltenden Hygieneregeln (v.a. Schutzkleidung gemäß Standard) besucht werden. Die Schutzkleidung wird in diesem Fall vom Haus gestellt.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und für Ihre Unterstützung in dieser Ausnahmesituation und wünschen uns sehr, dass wir weiterhin gemeinsam gut durch diese besonderen Zeiten kommen!

Bitte verfolgen Sie zu aktuellen Informationen auch unsere engmaschig aktualisierte Website https://www.altenheim-wahlscheid.de/.

Bleiben Sie gesund!
Mit herzlichem Gruß
Der Vorstand

Weitere Öffnung und ein neues Besuchskonzept

Gemeinsam wollen wir das Beste für alle Menschen, die bei uns wohnen!

Liebe Angehörige,

wie Sie sicherlich schon aus Presse und Rundfunk erfahren haben, gibt es eine neue Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (CoronaAVPflegeundBesuche) vom 19. Juni 2020.

Im Erlass wird deutlich darauf hingewiesen, dass unsere BewohnerInnen durch den SARS-CoV-2-Ausbruch einem erhöhten Risiko für Gesundheit und Leben ausgesetzt sind und dies besondere Maßnahmen erfordert, um den Eintrag des SARS-CoV-2-Virus in Pflegeeinrichtungen zu erschweren.

Umso mehr freuen wir uns, dass mit diesem Hintergrund jetzt verstärkt dem Recht auf Teilhabe und soziale Kontakte unserer BewohnerInnen seitens der Politik wieder Rechnung getragen wird und der Fokus wieder auf die Bewahrung vor sozialer Isolation gelegt wird.

Die konkreten Neuerungen des Besuchskontaktes können Sie dem beigefügten Besuchskonzept entnehmen.

Bitte verfolgen Sie zu aktuellen Informationen auch unsere engmaschig aktualisierte Website https://www.altenheim-wahlscheid.de/.

Bleiben Sie gesund!
Mit herzlichem Gruß
Der Vorstand

Besuchskonzept Covid-19-Pandemie (gültig ab dem 1.7.2020)

Bitte beachten Sie, dass seit dem 13.7.2020 ein neues Besuchskonzept gilt!

Altes Besuchskonzept (bis zum 12.7.2020)

1. Einführung

Bewohnerinnen und Bewohner, die in Pflegeeinrichtungen leben, haben das Recht auf Teilhabe und soziale Kontakte. Festgelegt ist dies im Wohn- und Teilhabegesetz – WTG – vom 2. Oktober 2014 (GV. NRW. S. 625), das zuletzt durch das Gesetz vom 11. April 2019 (GV. NRW. S. 210) geändert wurde. Allerdings sind diese Menschen durch den SARS-CoV-2-Ausbruch einem erhöhten Risiko für Gesundheit und Leben ausgesetzt. Dies erfordert besondere Maßnahmen, um den Eintrag des SARS-CoV-2-Virus in Pflegeeinrichtungen zu erschweren. Gleichzeitig sind die Bewohnerinnen und Bewohner aber auch vor dem Hintergrund der Epidemie vor sozialer Isolation zu bewahren, da damit ebenfalls erhebliche gesundheitliche Gefährdungen verbunden wären.

Auszug aus der CoronaAVPflegeundBesuche

2. Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos bei Besuchen

2.1. Maßnahmen des Personals

  • Bei jedem Besuch ist eine Registrierung der Besucher erforderlich. Festgehalten werden: Name der Besucher, Datum des Besuchs, besuchter Bewohner, Kontaktdaten, falls nicht vorhanden. Diese Daten müssen 4 Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet werden, sofern sie nicht von der nach §28 Abs. 1 IfSG zuständigen Behörde benötigt werden.
  • Bei jedem Besuch wird ein Kurzscreening auf Basis von L F 4.5.3.4.6 Symptomkontrolle COVID-19 Besucher (Erkältungssymptome, SARS-CoV-2-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Kontaktpersonen gemäß der Richtlinie des Robert-Koch-Instituts) einschließlich – ab dem 1. Juli 2020 – Temperaturmessung durchgeführt. Wenn eine der dort gestellten Fragen bejaht wird, ist der Besuch zu verweigern.
  • Da die Registrierung, die Symptomkontrolle und die Hygienebelehrung und -durchführung seitens unseres Personals koordiniert werden muss, ist eine telefonische Anmeldung weiterhin erforderlich. Die Wege zu den BewohnerInnen werden begleitet, damit möglichst kurze Wege ohne weitere Kontakte gewählt werden können.
  • Jede BewohnerIn kann täglich Besuch erhalten. Diese sind auch am Nachmittag, an Wochenenden und Feiertagen möglich und unterliegen keiner zeitlichen Begrenzung von unter einer Stunde je Besuch. Besuche sind zwischen 09:30 und 11:30 Uhr und zwischen 14:30 und 17:30 Uhr möglich.
  • Die Besuche sind auf je zwei Besuche pro Tag und Bewohner von maximal zwei Personen, im Außenbereich 4 Personen beschränkt.
  • Besuche im Bewohnerzimmer sind ab 01. Juli wieder möglich. Diese Besuche werden nicht mehr begleitet, somit ist eine vertrauliche Atmosphäre wieder gegeben. Während des Besuchs tragen somit die Bewohner und Besucher die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes im Zimmer.
  • Die Besucherinnen und Besucher haben einen grundsätzlichen Abstand von mindestens 1,5 Metern zur BewohnerIn einzuhalten. Sofern während des Besuchs Bewohner und Besucher eine Mund-Nase-Bedeckung nutzen, und vorher sowie hinterher bei den Besuchern und den Bewohnern eine gründliche Handdesinfektion erfolgt ist, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig. Die zusätzliche Verwendung von Handschuhen ist nicht erforderlich.
  • Falls erneut Covid-19-Infektionen bei Bewohnern oder Beschäftigten auftreten, muss der Besuch in einem gesonderten Besucherbereich stattfinden; diese sind wie folgt festgelegt:
    • AH-Wa: Café, Speisesaal, Terrasse vor dem Café, abgetrennter Bereich auf dem Parkplatz vor dem Café
    • AH-Lo: Innenhof (Terrasse vor dem Café, Pavillon, Terrasse an der Feuerschutztreppe), Café, Mehrzweckraum, Eingangsbereich draußen.

    Grundsätzlich werden Besuche im Freien bevorzugt angeboten.
    Nach dem Besuch werden Kontaktflächen auf bereit gestellten Tischen, Abtrennungen, Glaswänden oder anderen verwendeten Materialien mit Incidin Wipes
    desinfiziert. Wenn Mikrophone eingesetzt werden (nur im geschützten Angebot im AH-Wa), wird nach jedem Besuch der Spuckschutz gewechselt.

    • Im Falle einer Quarantäne- oder Isolationssituation, bei der ein Besuch aufgrund von besonderen Umständen aus ethischer oder medizinischer Sicht erforderlich ist, bekommen die Besucher von der Einrichtung persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt: Schutzkittel, Handschuhe, FFP2-Maske ohne Ventil, (Schutzbrille oder Kopfvisier bei nahem Kontakt). Das Personal wird Besucher zur richtigen Vorgehensweise und Reihenfolge beim Anlegen der Schutzausrüstung unterweisen. Besucher werden nach dem Besuch zum Ausgang begleitet und beim Ablegen der Schutzausrüstung unterstützt.
  • Besucher werden in den erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen. Die Unterweisung kann auf Basis des Aushangs (siehe unter 2.2. erfolgen).
  • 2.2. Maßnahmen der Besucher

  • Bitte sehen Sie von Besuchen ab, wenn Sie Symptome einer Covid-19-Erkrankung haben. Zu den Symptomen gehören:
    • Erhöhte Temperatur
    • Halsschmerzen und/oder Schluckbeschwerden
    • Atemnot
    • Geschmacks- und/oder Geruchsverlust
    • Husten
    • Allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar
    • Starker Schnupfen, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung (z.B. Allergien) erklärbar
    • Sonstige Symptome wie Kopfschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung
  • Beantworten Sie bitte beim Eintreffen die Nachfrage wahrheitsgemäß.
  • Sie werden auf möglichst kurzem Wege zu Ihrem Angehörigen begleitet und auch wieder abgeholt. Bitte nutzen Sie für die Abholung die Ihnen bekannte Handynummer:
  • Halten Sie bitte beim direkten Kontakt folgende Regeln ein:
    • Halten Sie den selbst mitgebrachten Mund-Nasen-Schutz bereit und setzen Sie diesen auf, wenn Sie sich der Einrichtung nähern. Setzen Sie den Mund-Nasen-Schutz während des Besuchs nicht ab, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann oder nicht durch bauliche Maßnahmen ein Infektionsrisiko ausgeschlossen ist.
    • Halten Sie mindestens 1,5 – 2 m Abstand zum Bewohner sowie zu anderen Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben (z.B. Personal, andere Bewohner oder Begleitpersonen).
    • Vermeiden Sie Berührungen mit Personal, anderen Personen oder Begleitpersonen (z.B. Händeschütteln oder Umarmungen).
    • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
    • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
    • Desinfizieren Sie sich bitte Ihre Hände vor und nach dem Besuch mit dem vorgehaltenen Desinfektionsmittel, 2 Hübe 30 Sekunden lang verreiben.
    • Bei längeren Besuchen im Bewohnerzimmer empfehlen wir das Händewaschen mit Seife mehrmals zwischendurch.
    • Sofern Sie und ihre Angehörige während des Besuchs eine Mund-Nase-Bedeckung nutzen und vorher sowie hinterher eine gründliche Händedesinfektion erfolgt, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig. Die zusätzliche Verwendung von Handschuhen ist nicht erforderlich.
  • Die BewohnerInnen dürfen unsere jeweiligen Häuser alleine oder mit Bewohnern, Besuchern oder Beschäftigten verlassen, wenn sie sich dabei an die Regelungen der Coronaschutzverordnung “§ 1 Verhaltenspflichten im öffentlichen Raum, Personengruppen“ halten. Die BewohnerInnen sowie die Besucher tragen die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes während des Verlassens der Einrichtung. Als Dauer des Verlassens sind maximal 6 Stunden täglich ohne anschließende Isolierung möglich.

Lang ersehnte Lockerungen der Besuchs- und Kontaktbeschränkungen

Gemeinsam wollen wir das Beste für alle Menschen, die bei uns wohnen!

Liebe Angehörige,
heute nun eine sehr erfreuliche Nachricht, die wir sehr gerne, sehr schnell an Sie weitergeben möchten.
Ab dieser Woche sind unsere beiden Häuser frei von COVID-19 erkrankten Bewohnern sowie Mitarbeitenden. Für unser Haus in Wahlscheid trifft das seit Samstag letzter Woche und für unser Haus in Lohmar trifft das seit Dienstag dieser Woche zu.

Deshalb können wir endlich vorsichtig mit von uns allen lang ersehnten Lockerungen unserer bisherigen Besuchs- bzw. Kontaktbeschränkungen beginnen:

  • Unsere Bewohner können das Haus nun wieder eigenständig ohne Begleitung verlassen
  • Treffen mit Angehörigen außerhalb des Hauses sind z. B. auch für Spaziergänge wieder möglich
  • Wohnbereichsübergreifende Angebote für unsere Bewohner können mit ausreichendem Abstand wieder stattfinden

Besuche im Haus dürfen nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt z. Zt. jedoch erst ab dem 8. Tag nach dem Ende der letzten Quarantäne – aufgrund von bestätigtem Covid-19 bzw. Kontakt mit bestätigtem Fall – wieder mit Abstand im Café stattfinden.

Dies gilt für unser Haus in Wahlscheid
ab Freitag, den 12.06.2020
und für unser Haus in Lohmar
ab Montag, den 15.06.2020

Weiterhin gilt natürlich zu unser aller Schutz, dass Besuche nach Möglichkeit im Freien weiterhin favorisiert werden.

Besuche auf dem Zimmer werden außerhalb der bisherigen Ausnahmen weiter zunächst noch nicht erlaubt.
Nach wie vor sind wir an die Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO in der ab dem 30. Mai 2020 gültigen Fassung gebunden, die jedoch am 15. Juni außer Kraft tritt. Es bleibt abzuwarten, welche Regelungen für stationäre Pflegeeinrichtungen dann zu erwarten sind.

Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden.

Bitte verfolgen Sie zu aktuellen Informationen auch unsere engmaschig aktualisierte Website https://www.altenheim-wahlscheid.de/.

Bleiben Sie gesund!
Mit herzlichem Gruß
Der Vorstand

Erneute Covid-19-Fälle

Gemeinsam wollen wir das Beste für alle Menschen, die bei uns wohnen!

Liebe Angehörige,

die Coronakrise wird uns noch eine ganze Weile begleiten und stellt uns, unsere Bewohner und Sie weiterhin vor besondere Herausforderungen.

Bei einer erneut vollständigen Testung aller Bewohner und Mitarbeitenden im Altenheim Wahlscheid wurden ein Mitarbeiter und eine Bewohnerin positiv getestet, beide ohne Symptome. Die Bewohnerin befindet sich bis einschließlich 4.6.2020 in Einzelzimmerisolation. Das Gesundheitsamt hat vier Kontaktpersonen, die ebenfalls ohne Symptome sind, bis zum 3.6.2020 unter Quarantäne gestellt.

Zudem ist beim lange angestrebten und endlich realisierten erstmaligen Test im Altenheim Lohmar von 150 Ergebnissen auch ein positiver Befund aufgetreten. Es handelt sich um eine Mitarbeiterin aus der Pflege. Zwei Bewohner wurden vom Gesundheitsamt trotz Einhaltung aller Schutzmaßnahmen während der pflegerischen Versorgung und negativem Testergebnis vorsorglich bis zum 8.6.2020 unter Quarantäne gestellt. Auch hier zeigen sich bei niemandem Symptome.

Nach unserer Einschätzung können Ausbrüche nur durch regelmäßige Testungen frühzeitig erkannt und gestoppt werden, da viele Erkrankungen symptomlos verlaufen und sonst unerkannt blieben. Wir sind jedoch weiterhin abhängig von der Politik, die über die Häufigkeit und die Finanzierung der Testungen entscheidet.

Leider haben die Testergebnisse auch Auswirkungen auf die Besuchsregelungen in beiden Einrichtungen: Aktuell sind vorerst keine Besuche im Haus, Besuche auf dem Außengelände unter Wahrung der Hygieneregelungen weiterhin möglich. Ausgenommen von der Besuchsmöglichkeit sind Bewohner aus Bereichen, in denen einzelne Bewohner in Quarantäne oder Isolation sind. Sollte Ihre Angehörige von einer behördlichen Maßnahme betroffen sein, informieren wir Sie darüber wie bisher schon geschehen.

Bitte verfolgen Sie zu aktuellen Informationen auch unsere engmaschig aktualisierte Website https://www.altenheim-wahlscheid.de/. Bei wichtigen Neuentwicklungen werden wir Sie weiterhin persönlich informieren.

Wir hoffen und beten, dass bei kommenden Testungen keine weiteren Infektionen mehr festgestellt werden und Besuchsmöglichkeiten nicht immer wieder neu gefährdet sind.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die vielfältigen Anerkennungen bedanken, die wir von Ihnen in dieser schweren Zeit erhalten haben.

Bleiben Sie gesund!

Mit herzlichem Gruß
Der Vorstand