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Aktuelle Schließung beider Häuser

Gemeinsam wollen wir das Beste für alle Menschen, die bei uns wohnen!

Liebe Angehörige,
in diesen für uns alle schweren Zeiten liegt es uns ganz besonders am Herzen, Sie mit diesem Brief über die derzeitigen Vorsichtsmaßnahmen zu unterrichten, die wir für die Bewohner und für die Mitarbeitenden unserer beiden Häuser derzeit in die Wege geleitet haben.

Inzwischen sind in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden, deshalb haben wir uns zu der sehr drastischen Maßnahme entschlossen, unsere Häuser bis auf Weiteres zu schließen. Ausnahmefälle sind in Einzelfallentscheidung in Absprache mit dem Vorstand möglich.

Derzeit sind die Besuche von Physiotherapeuten und Logopäden bis auf Weiteres eingestellt. Die Dienstleistungen von Frisörsalon und Fußpflege sind für die nächsten 14 Tage ausgesetzt. Dann wird neu entschieden.

Damit der fehlende persönliche Kontakt für alle Beteiligten nicht ganz so schmerzlich ist, empfehlen wir, vermehrt telefonischen Kontakt zu halten.

Für die Bewohner besteht keine Ausgangssperre, Spaziergänge sind möglich. Wir raten dringend, den 2-Meter-Abstand zu allen Personen möglichst einzuhalten und die Läden im Ort nicht aufzusuchen.

Wir stehen in täglichem Kontakt mit den für uns zuständigen Behörden und entscheiden jeden Tag innerhalb eines Krisenteams neu über weitere Vorgehen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Bleiben Sie gesund!

Der Vorstand

Hinweis zum Coronavirus

Inzwischen sind in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden.

Bei der Infektion mit dem Coronavirus handelt es sich um eine Viruserkrankung, die in den meisten Fällen sogar leichter verläuft als die bekannte Influenza-Grippe. Die Betroffenen haben oft Symptome ähnlich einer normalen Erkältung (hauptsächlich trockener Husten, Halskratzen, Fieber). Die Inkubationszeit beträgt maximal 14 Tage. Laut Robert-Koch-Institut ist der Hauptübertragungsweg die Tröpfcheninfektion. Die kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege sowie indirekt über Hände, die dann mit Mund- und Nasenschleimhäuten in Berührung kommen, geschehen. Eine Übertragung durch Schmierinfektion / Infektion durch kontaminierte Oberflächen ist prinzipiell nicht ausgeschlossen.

Nichts schützt uns so effektiv vor Viren und Keimen wie eine sorgfältige Händehygiene. Damit ist das richtige und ausreichend lange Händewaschen gemeint. Die Hände sollten mehrmals am Tag für 20 bis 30 Sekunden mit Seife gewaschen werden. Eine gründliche Händereinigung wird empfohlen nach den Toilettengängen, vor den Mahlzeiten, vor dem Zubereiten von Speisen, nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen, nach dem Kontakt mit Abfällen und vor dem Umgang mit Medikamenten. Hände sollten vom Gesicht ferngehalten und aufs Händeschütteln verzichtet werden. In öffentlichen Einrichtungen sollten die Hände möglichst mit einem Papiertuch getrocknet werden.
Das Niesen und Husten sollte immer nur in die Ellenbeuge und nicht in die Hände erfolgen, Papiertaschentücher nach Gebrauch sofort entsorgen.

Das Tragen eines Mundschutzes gilt nicht als effektiver Eigenschutz. Dies birgt die Gefahr eines falschen Sicherheitsgefühls. Unsere Bewohner sind aufgrund ihres Alters und Gesundheitszustandes extrem gefährdet. Aus diesem Grunde haben wir bis auf weiteres unsere Häuser für Besucher geschlossen.

Der Vorstand