Schlagwort-Archive: Soziale Betreuung

Besuchskonzept Covid-19-Pandemie (gültig ab dem 13.7.2020)

1. Einführung

Bewohnerinnen und Bewohner, die in Pflegeeinrichtungen leben, haben das Recht auf Teilhabe und soziale Kontakte. Festgelegt ist dies im Wohn- und Teilhabegesetz – WTG – vom 2. Oktober 2014 (GV. NRW. S. 625), das zuletzt durch das Gesetz vom 11. April 2019 (GV. NRW. S. 210) geändert wurde. Allerdings sind diese Menschen durch den SARS-CoV-2-Ausbruch einem erhöhten Risiko für Gesundheit und Leben ausgesetzt. Dies erfordert besondere Maßnahmen, um den Eintrag des SARS-CoV-2-Virus in Pflegeeinrichtungen zu erschweren. Gleichzeitig sind die Bewohnerinnen und Bewohner aber auch vor dem Hintergrund der Epidemie vor sozialer Isolation zu bewahren, da damit ebenfalls erhebliche gesundheitliche Gefährdungen verbunden wären.

Auszug aus der CoronaAVPflegeundBesuche

2. Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos bei Besuchen

2.1. Maßnahmen des Personals

  • Bei jedem Besuch ist eine Registrierung der Besucher erforderlich. Festgehalten werden: Name der Besucher, Datum des Besuchs, besuchter Bewohner, Kontaktdaten, falls nicht vorhanden. Diese Daten werden 4 Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet, sofern sie nicht von der nach §28 Abs. 1 IfSG zuständigen Behörde benötigt werden.
  • Bei jedem Besuch wird ein Kurzscreening auf Basis von L F 4.5.3.4.6 Symptomkontrolle COVID-19 Besucher (Erkältungssymptome, SARS-CoV-2-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Kontaktpersonen gemäß der Richtlinie des Robert-Koch-Instituts) einschließlich – ab dem 1. Juli 2020 – Temperaturmessung durchgeführt. Wenn eine der dort gestellten Fragen bejaht wird bzw. Temperatur über 37,5°C ist, ist der Besuch zu verweigern.
  • Da die Registrierung, die Symptomkontrolle und die Hygienebelehrung weiterhin erforderlich sind, erfolgt dies bei Betreten unseres Hauses am Haupteingang. Die Wege zu den BewohnerInnen werden begleitet, damit möglichst kurze Wege und keine weiteren Kontakte zu anderen BewohnerInnen und Mitarbeitenden entstehen.
  • Jede BewohnerIn kann täglich Besuch erhalten. Diese sind auch am Nachmittag, an Wochenenden und Feiertagen möglich und unterliegen keiner zeitlichen Begrenzung von unter einer Stunde je Besuch. Ohne vorherige telefonische Terminvereinbarung können Angehörige zwischen 9.30-11.30h und 14.30-17.30h für Besuche ins Haus kommen. Die angegebenen Zeiten beziehen sich auf das Kommen. Die Besucher können so lange bleiben, wie sie möchten.
  • Die Besuche sind auf je zwei Besuche pro Tag und Bewohner von maximal zwei Personen, im Außenbereich 4 Personen beschränkt.
  • Besuche im Bewohnerzimmer sind ab 01. Juli wieder möglich. Diese Besuche werden nicht mehr begleitet, somit ist eine vertrauliche Atmosphäre wieder gegeben. Während des Besuchs tragen somit die Bewohner und Besucher die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes im Zimmer.
  • Die Besucherinnen und Besucher haben einen grundsätzlichen Abstand von mindestens 1,5 Metern zur BewohnerIn einzuhalten. Sofern während des Besuchs BewohnerIn und BesucherIn eine Mund-Nase-Bedeckung nutzen, und vorher sowie hinterher bei beiden eine gründliche Handdesinfektion erfolgt ist, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig. Die zusätzliche Verwendung von Handschuhen ist nicht erforderlich.
  • Auch Besuche in Doppelzimmern sind wieder grundsätzlich möglich. Dies bedeutet, dass die andere BewohnerIn im Zimmer verbleiben darf, wenn möglich sollte sie jedoch das Zimmer verlassen. Sollten zufällig zeitgleiche Besuche beider BewohnerInnen eines Zimmers stattfinden, wird einer Partei ein separater, geschützter Besuchsbereich angeboten.
  • Besucher werden in den erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen. Die Unterweisung kann auf Basis des Aushangs (siehe unter 2.1. erfolgen).
  • Wenn Besuchende den Besuch beenden möchten, wird die jeweilige Handynummer angerufen:

    um wieder nach draußen begleitet zu werden.
    Sollten Besuche länger als bis 19.15h dauern, soll die Klingel im Bewohnerzimmer benutzt werden.

  • Nach Neu- und Wiedereinzug werden Besuche mit notwendiger Schutzkleidung (Tragen von Schutzkittel, Handschuhe, FFP2-Maske ohne Ventil sowie Schutzbrille oder Kopfvisier bei nahem Kontakt) ermöglicht. Die Schutzkleidung wird in diesem Fall vom Haus gestellt.
  • Auch Bewohner, die ggf. in Isolation oder aufgrund von Kontakt zu Covid-19-Positiven in Quarantäne sind, können mit der notwendigen Schutzkleidung (siehe oben) besucht werden. Dies sollte jedoch nur in Ausnahmesituationen ermöglicht werden.
  • BesucherInnen werden in den erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen. Die Unterweisung kann auf Basis des Aushangs (siehe unter 2.1.) erfolgen.

2.1. Maßnahmen der Besucher

  • Bitte sehen Sie von Besuchen ab, wenn Sie Symptome einer Covid-19-Erkrankung haben. Zu den Symptomen gehören:
    • Erhöhte Temperatur
    • Halsschmerzen und/oder Schluckbeschwerden
    • Atemnot
    • Geschmacks- und/oder Geruchsverlust
    • Husten
    • Allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar
    • Starker Schnupfen, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung (z.B. Allergien) erklärbar
    • Sonstige Symptome wie Kopfschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung
  • Beantworten Sie bitte beim Eintreffen die Nachfrage wahrheitsgemäß.
  • Halten Sie bitte beim direkten Kontakt folgende Regeln ein:
    • Halten Sie den selbst mitgebrachten Mund-Nasen-Schutz bereit und setzen Sie diesen auf, wenn Sie sich der Einrichtung nähern. Es sind möglichst kurze Wege zu wählen und Kontakte zu anderen BewohnerInnen und Mitarbeitenden müssen unterbleiben. Setzen Sie den Mund-Nasen-Schutz während des Besuchs nicht ab, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. Auch Körperkontakt ist dann zulässig.
    • Halten Sie mindestens 1,5 – 2 m Abstand zu anderen Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben (z.B. Personal, andere Bewohner oder Begleitpersonen).
    • Vermeiden Sie Berührungen mit Personal, anderen Bewohnern oder Begleitpersonen (z.B. Händeschütteln oder Umarmungen).
    • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
    • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
    • Desinfizieren Sie sich bitte Ihre Hände vor und nach dem Besuch mit dem vorgehaltenen Desinfektionsmittel, 2 Hübe 30 Sekunden lang verreiben. Das Personal wird die Hände der jeweiligen BewohnerIn vor und nach dem Besuch desinfizieren.
    • Bei längeren Besuchen im Bewohnerzimmer empfehlen wir das Händewaschen mit Seife mehrmals zwischendurch.
    • Wenn Sie Ihre jeweilige Angehörige durchs Haus mitnehmen (z.B. für Spaziergänge), müssen bitte beide Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch dafür nehmen Sie bitte Kontakt zum Sozialen Dienst auf, der Sie auf diesem Weg durchs Haus begleiten wird.
  • Die BewohnerInnen dürfen unsere jeweiligen Häuser alleine oder mit Bewohnern, Besuchern oder Beschäftigten verlassen, wenn sie sich dabei an die die Regelungen aus § 1 CoronaSchutzVO halten. Die BewohnerInnen sowie die Besucher tragen die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes während des Verlassens der Einrichtung. Als Dauer des Verlassens sind maximal 6 Stunden täglich ohne anschließende Quarantäne möglich.

Besuchskonzept Covid-19-Pandemie (gültig ab dem 1.7.2020)

Bitte beachten Sie, dass seit dem 13.7.2020 ein neues Besuchskonzept gilt!

Altes Besuchskonzept (bis zum 12.7.2020)

1. Einführung

Bewohnerinnen und Bewohner, die in Pflegeeinrichtungen leben, haben das Recht auf Teilhabe und soziale Kontakte. Festgelegt ist dies im Wohn- und Teilhabegesetz – WTG – vom 2. Oktober 2014 (GV. NRW. S. 625), das zuletzt durch das Gesetz vom 11. April 2019 (GV. NRW. S. 210) geändert wurde. Allerdings sind diese Menschen durch den SARS-CoV-2-Ausbruch einem erhöhten Risiko für Gesundheit und Leben ausgesetzt. Dies erfordert besondere Maßnahmen, um den Eintrag des SARS-CoV-2-Virus in Pflegeeinrichtungen zu erschweren. Gleichzeitig sind die Bewohnerinnen und Bewohner aber auch vor dem Hintergrund der Epidemie vor sozialer Isolation zu bewahren, da damit ebenfalls erhebliche gesundheitliche Gefährdungen verbunden wären.

Auszug aus der CoronaAVPflegeundBesuche

2. Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos bei Besuchen

2.1. Maßnahmen des Personals

  • Bei jedem Besuch ist eine Registrierung der Besucher erforderlich. Festgehalten werden: Name der Besucher, Datum des Besuchs, besuchter Bewohner, Kontaktdaten, falls nicht vorhanden. Diese Daten müssen 4 Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet werden, sofern sie nicht von der nach §28 Abs. 1 IfSG zuständigen Behörde benötigt werden.
  • Bei jedem Besuch wird ein Kurzscreening auf Basis von L F 4.5.3.4.6 Symptomkontrolle COVID-19 Besucher (Erkältungssymptome, SARS-CoV-2-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Kontaktpersonen gemäß der Richtlinie des Robert-Koch-Instituts) einschließlich – ab dem 1. Juli 2020 – Temperaturmessung durchgeführt. Wenn eine der dort gestellten Fragen bejaht wird, ist der Besuch zu verweigern.
  • Da die Registrierung, die Symptomkontrolle und die Hygienebelehrung und -durchführung seitens unseres Personals koordiniert werden muss, ist eine telefonische Anmeldung weiterhin erforderlich. Die Wege zu den BewohnerInnen werden begleitet, damit möglichst kurze Wege ohne weitere Kontakte gewählt werden können.
  • Jede BewohnerIn kann täglich Besuch erhalten. Diese sind auch am Nachmittag, an Wochenenden und Feiertagen möglich und unterliegen keiner zeitlichen Begrenzung von unter einer Stunde je Besuch. Besuche sind zwischen 09:30 und 11:30 Uhr und zwischen 14:30 und 17:30 Uhr möglich.
  • Die Besuche sind auf je zwei Besuche pro Tag und Bewohner von maximal zwei Personen, im Außenbereich 4 Personen beschränkt.
  • Besuche im Bewohnerzimmer sind ab 01. Juli wieder möglich. Diese Besuche werden nicht mehr begleitet, somit ist eine vertrauliche Atmosphäre wieder gegeben. Während des Besuchs tragen somit die Bewohner und Besucher die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes im Zimmer.
  • Die Besucherinnen und Besucher haben einen grundsätzlichen Abstand von mindestens 1,5 Metern zur BewohnerIn einzuhalten. Sofern während des Besuchs Bewohner und Besucher eine Mund-Nase-Bedeckung nutzen, und vorher sowie hinterher bei den Besuchern und den Bewohnern eine gründliche Handdesinfektion erfolgt ist, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig. Die zusätzliche Verwendung von Handschuhen ist nicht erforderlich.
  • Falls erneut Covid-19-Infektionen bei Bewohnern oder Beschäftigten auftreten, muss der Besuch in einem gesonderten Besucherbereich stattfinden; diese sind wie folgt festgelegt:
    • AH-Wa: Café, Speisesaal, Terrasse vor dem Café, abgetrennter Bereich auf dem Parkplatz vor dem Café
    • AH-Lo: Innenhof (Terrasse vor dem Café, Pavillon, Terrasse an der Feuerschutztreppe), Café, Mehrzweckraum, Eingangsbereich draußen.

    Grundsätzlich werden Besuche im Freien bevorzugt angeboten.
    Nach dem Besuch werden Kontaktflächen auf bereit gestellten Tischen, Abtrennungen, Glaswänden oder anderen verwendeten Materialien mit Incidin Wipes
    desinfiziert. Wenn Mikrophone eingesetzt werden (nur im geschützten Angebot im AH-Wa), wird nach jedem Besuch der Spuckschutz gewechselt.

    • Im Falle einer Quarantäne- oder Isolationssituation, bei der ein Besuch aufgrund von besonderen Umständen aus ethischer oder medizinischer Sicht erforderlich ist, bekommen die Besucher von der Einrichtung persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt: Schutzkittel, Handschuhe, FFP2-Maske ohne Ventil, (Schutzbrille oder Kopfvisier bei nahem Kontakt). Das Personal wird Besucher zur richtigen Vorgehensweise und Reihenfolge beim Anlegen der Schutzausrüstung unterweisen. Besucher werden nach dem Besuch zum Ausgang begleitet und beim Ablegen der Schutzausrüstung unterstützt.
  • Besucher werden in den erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen. Die Unterweisung kann auf Basis des Aushangs (siehe unter 2.2. erfolgen).
  • 2.2. Maßnahmen der Besucher

  • Bitte sehen Sie von Besuchen ab, wenn Sie Symptome einer Covid-19-Erkrankung haben. Zu den Symptomen gehören:
    • Erhöhte Temperatur
    • Halsschmerzen und/oder Schluckbeschwerden
    • Atemnot
    • Geschmacks- und/oder Geruchsverlust
    • Husten
    • Allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar
    • Starker Schnupfen, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung (z.B. Allergien) erklärbar
    • Sonstige Symptome wie Kopfschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung
  • Beantworten Sie bitte beim Eintreffen die Nachfrage wahrheitsgemäß.
  • Sie werden auf möglichst kurzem Wege zu Ihrem Angehörigen begleitet und auch wieder abgeholt. Bitte nutzen Sie für die Abholung die Ihnen bekannte Handynummer:
  • Halten Sie bitte beim direkten Kontakt folgende Regeln ein:
    • Halten Sie den selbst mitgebrachten Mund-Nasen-Schutz bereit und setzen Sie diesen auf, wenn Sie sich der Einrichtung nähern. Setzen Sie den Mund-Nasen-Schutz während des Besuchs nicht ab, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann oder nicht durch bauliche Maßnahmen ein Infektionsrisiko ausgeschlossen ist.
    • Halten Sie mindestens 1,5 – 2 m Abstand zum Bewohner sowie zu anderen Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben (z.B. Personal, andere Bewohner oder Begleitpersonen).
    • Vermeiden Sie Berührungen mit Personal, anderen Personen oder Begleitpersonen (z.B. Händeschütteln oder Umarmungen).
    • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
    • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
    • Desinfizieren Sie sich bitte Ihre Hände vor und nach dem Besuch mit dem vorgehaltenen Desinfektionsmittel, 2 Hübe 30 Sekunden lang verreiben.
    • Bei längeren Besuchen im Bewohnerzimmer empfehlen wir das Händewaschen mit Seife mehrmals zwischendurch.
    • Sofern Sie und ihre Angehörige während des Besuchs eine Mund-Nase-Bedeckung nutzen und vorher sowie hinterher eine gründliche Händedesinfektion erfolgt, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig. Die zusätzliche Verwendung von Handschuhen ist nicht erforderlich.
  • Die BewohnerInnen dürfen unsere jeweiligen Häuser alleine oder mit Bewohnern, Besuchern oder Beschäftigten verlassen, wenn sie sich dabei an die Regelungen der Coronaschutzverordnung “§ 1 Verhaltenspflichten im öffentlichen Raum, Personengruppen“ halten. Die BewohnerInnen sowie die Besucher tragen die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes während des Verlassens der Einrichtung. Als Dauer des Verlassens sind maximal 6 Stunden täglich ohne anschließende Isolierung möglich.

Besuchskonzept Covid-19-Pandemie

Bitte beachten Sie, dass seit dem 13.7.2020 ein neues Besuchskonzept gilt!

Altes Besuchskonzept (bis zum 30.6.2020)

1. Einführung

Aufgrund der durch das weltweit auftretende SARS-CoV-2-Virus ausgelösten Covid-19-Pandemie traten am 16.3.2020 durch die CoronaschutzVO des Landes NRW Besuchsverbote für Pflegeeinrichtungen in Kraft. Besuche waren „untersagt, wenn sie nicht der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen oder aus Rechtsgründen erforderlich sind“. Es sollten jedoch „Ausnahmen unter Schutzmaßnahmen und nach Hygieneunterweisung“ zugelassen werden, „wenn es medizinisch oder ethisch-sozial geboten ist“ (z.B. in einer Palliativsituation).

Auf Basis von §5 Abs. 3 CoronaSchutzVO vom 11.5.2020 werden Bedingungen genannt, unter denen Besuche aktuell stattfinden dürfen. Zu den Bedingungen gehört, dass die Einrichtung dabei besondere hygienische Regelungen sicherstellen und einhalten muss.

2. Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos bei Besuchen

2.1. Maßnahmen des Personals

  • Da zur Sicherstellung der notwendigen Hygiene alle Besuche begleitet werden, müssen diese angemeldet werden. Die Anmeldung wird über den Sozialen Dienst entgegengenommen. Dafür wurden Telefone bereitgestellt:
    • Altenheim Lohmar: 0163/4816987
    • Altenheim Wahlscheid: 0157/34526972
    • o Bei jedem Besuch ist eine Registrierung der Besuchenden erforderlich. Festgehalten werden: Name der Besucher, Datum des Besuchs, besuchter Bewohner, Kontaktdaten, falls nicht vorhanden sowie eine Reiseabfrage (Rückkehr aus dem Ausland) bzw. Aufenthalt in einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland.
  • Bei jedem Besuch wird ein Kurzscreening auf Basis von L F 4.5.3.4.6 Symptomkontrolle COVID-19 Besucher durchgeführt. Wenn eine der dort gestellten Fragen bejaht wird, ist der Besuch zu verweigern.
  • Der Besuch ist auf maximal einen Besuch pro Tag und Bewohner von maximal zwei Personen beschränkt sowie zeitlich begrenzt. Im Bewohnerzimmer ist nur eine Besuchsperson zulässig.
  • Besuchende werden in den erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen. Die Unterweisung kann auf Basis des Aushangs (siehe unter 2.2.) erfolgen.
  • Nach dem Besuch werden Kontaktflächen auf bereit gestellten Tischen, Abtrennungen, Glaswänden oder anderen verwendeten Materialien mit Incidin Wipes desinfiziert.
  • Wenn Mikrophone eingesetzt werden (nur im geschützten Angebot im AH-Wa), wird nach jedem Besuch der Spuckschutz gewechselt.
  • Es sind z. Zt. besondere Besuchsbereiche festgelegt:
    • AH-Wa: Café, Speisesaal, Terrasse vor dem Café, abgetrennter Bereich auf dem Parkplatz vor dem Café
    • AH-Lo: Innenhof (Terrasse vor dem Café, Pavillon, Terrasse an der Feuerschutztreppe), Café, Mehrzweckraum, Eingangsbereich draußen.

    Grundsätzlich werden Besuche im Freien bevorzugt angeboten.

2.2. Maßnahmen der Besucher

  • Bitte sehen Sie von Besuchen ab, wenn Sie Symptome einer Covid-19-Erkrankung haben. Zu den Symptomen gehören:
    • Erhöhte Temperatur
    • Halsschmerzen und/oder Schluckbeschwerden
    • Atemnot
    • Geschmacks- und/oder Geruchsverlust
    • Husten
    • Allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar
    • Starker Schnupfen, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung (z. B. Allergien) erklärbar
    • Sonstige Symptome wie Kopfschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung
  • Beantworten Sie bitte beim Eintreffen die Nachfrage wahrheitsgemäß.
  • Halten Sie bitte beim direkten Kontakt folgende Regeln ein:
    • Halten Sie mindestens 1,5 – 2 m Abstand zum Bewohner sowie zu anderen Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben (z.B. Personal, andere Bewohner oder Begleitpersonen).
    • Vermeiden Sie Berührungen (z.B. Händeschütteln oder Umarmungen)
    • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
    • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
    • Desinfizieren Sie sich bitte Ihre Hände vor und nach dem Besuch mit dem vorgehaltenen Desinfektionsmittel, 2 Hübe 30 Sekunden lang verreiben.
    • Halten Sie den selbst mitgebrachten Mund-Nasen-Schutz bereit und setzen Sie diesen auf, wenn Sie sich der Einrichtung nähern. Setzen Sie den Mund-Nasen-Schutz während des Besuchs nicht ab, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann oder nicht durch bauliche Maßnahmen ein Infektionsrisiko ausgeschlossen ist.
    • Wenn der Besuch im Bewohnerzimmer stattfinden muss, weil der Bewohner das Zimmer nicht verlassen kann und die besonderen Umstände einen Besuch aus ethischer oder medizinischer Sicht erforderlich machen (z.B. im Falle einer palliativen Situation), werden Sie nach Absprache vor dem Haus abgeholt und in den Bereich zum Bewohnerzimmer begleitet. Zudem bekommen Sie von der Einrichtung im Falle einer Quarantäne- oder Isolationssituation persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt: Schutzkittel, Handschuhe, FFP2-Maske ohne Ventil, (Schutzbrille oder Kopfvisier bei nahem Kontakt). Das Personal wird Sie zur richtigen Vorgehensweise und Reihenfolge beim Anlegen der Schutzausrüstung unterweisen. Sie werden nach dem Besuch zum Ausgang begleitet und beim Ablegen der Schutzausrüstung unterstützt.
  • Wenn Sie mit Ihren Angehörigen einen Besuch im Freien vereinbart haben und vom Außenbereich mit Ihnen über Entfernung reden (z.B. über den Gartenzaun am AH-Lo oder vom Innenhof am AH-Wa), achten Sie bitte darauf, auch zu allen anderen Personen ausreichend Abstand zu halten.
  • Bitte haben Sie Verständnis, dass der Besuch im Freien von Mitarbeitenden unserer Häuser begleitet wird, die auf die Einhaltung der gebotenen Hygienemaßnahmen achten.

 

12.000 Euro Corona-Hilfe für alte Menschen und ihr Pflegepersonal

Mit der Finanzierung von zwei speziellen Beamern erleichtert die BürgerStiftungLohmar den Alltag in den Ev. Seniorenheimen von Lohmar und Wahlscheid

Der Besuch im Restaurant, das Treffen mit Freunden, ein Abend im Kino: Es sind die vielen kleinen Dinge, auf die wir in der Corona-Krise derzeit verzichten müssen. Ein Verzicht, der das Leben schwer macht. Doch am meisten sind die alten Menschen in den Seniorenheimen betroffen, die nicht vor die Tür dürfen, die noch nicht einmal ihre engsten Verwandten sehen dürfen, die vergeblich auf den Besuch der Tochter, des Sohnes oder der Enkelkinder warten. Und doch können sich einige Bewohnerinnen und Bewohner in den evangelischen Altenheimen von Wahlscheid und Lohmar-Ort jetzt über einen Besuch ihrer Lieben freuen – freilich nur virtuell, aber lebensgroß auf die Wand oder bei bettlägerigen Seniorinnen und Senioren sogar auf die Zimmerdecke projiziert. Möglich machen das zwei sogenannte „Qwiek.up“-Beamer, deren Anschaffung die BürgerStiftungLohmar sozusagen per Eilantrag finanzierte.

„Den Seniorinnen und Senioren, die in dieser schweren Zeit völlig isoliert leben, müssen wir unbedingt helfen, so gut es geht“, ist sich die Stiftungsgeschäftsführerin Gabriele Willscheid bewusst. Sie setzte sich deshalb gleich ans Telefon, als sie der Förderantrag von Yvonne Giebelen-Daughtrey, der Leiterin des Sozialen Dienstes in den beiden Altenheimen, erreichte. Und genauso spontan bewilligte der Vorstand mit der Vorsitzenden Renate Krämer, ihrem Stellvertreter Dr. Johannes Bolten und den Stiftern Rainer Krämer sowie Joachim Schwellenbach, per Telefonkonferenz die Finanzierung der beiden „Quiek.up“ mit insgesamt rund 12.000 Euro. Schon ein paar Tage später konnten die Beamer geliefert werden. Und ein paar Familien brachten auch schon USB-Sticks mit persönlichen Fotos oder kleinen Videos vorbei, auf denen beispielsweise zwei Enkeltöchter die Großmutter grüßten: „Hallo, liebe Oma, wir hoffen, es geht dir gut, und wir freuen uns, wenn du uns bald wieder in die Arme nehmen kannst.“

Quiek.up im Einsatz im Ev. Altenheim Lohmar
Groß war die Überraschung, als die Kleinen, Emilia und Marisa, ganz groß auf der Wand erschienen und der „lieben Oma“ zuwinkten.

„Wenn nicht jetzt, wann dann“, begründete auch Vorsitzende Renate Krämer, die schnelle und einstimmige Entscheidung trotz der hohen Fördersumme.

„Es ist freilich eine Investition, die nachhaltig wirkt und auch über die Corona-Krise weit hinaus“, argumentierte die Geschäftsführerin.
Die „Quiek.up“ sind nämlich ein wichtiger Bestandteil der sogenannten „erlebnisorientierten Altenpflege“. Nicht nur eigene Familienfotos mit Musik untermalt oder mit persönlichen Videos, kommen zum Einsatz, sondern auch sogenannte Module, die in stressigen Pflegesituationen die Seniorinnen und Senioren beruhigen, das Wohlbefinden steigern oder vor allem bei Demenzkranken auch die Erinnerungsfähigkeit anregen. Virtuell erleben sie die Natur im Wechsel der Jahreszeiten, unternehmen gleichsam einen Waldspaziergang, einen Besuch im Zoo, erblicken auf einmal den Sternenhimmel über sich oder machen einen Ausflug in die österreichischen Berge. Und das alles ist für das Pflegepersonal mit minimalem Aufwand möglich. Denn weil die „Quiek.up“ völlig autonom funktionieren, nicht wie handelsübliche Beamer an separate Computer angeschlossen werden müssen, können sie ganz leicht in jedem Zimmer installiert werden und machen aus jedem Zimmer einen Snoezelraum, wie die Niederländer sagen, die bei der erlebnisorientierten Altenpflege als Vorreiter gelten. Sie meinen damit einen Ort, der die Sinne berührt und aktiviert. Das geht natürlich auch in der Gruppe, etwa um gemeinsam ein Konzert mit André Rieu zu genießen.

Dass dies keine leeren Versprechungen sind, davon konnten sich die beiden evangelischen Altenheime vorab schon in einer mehrwöchigen Probephase mit Leihgeräten überzeugen und erfahren, dass die „Quiek.up“ auch die Arbeit des Personals erleichtern. Weil die Module nicht nur geistig aktivieren, sondern vor allem auch entspannen, kann sich der Pfleger oder die Pflegerin getrost dem nächsten Senior zuwenden, während nebenan die andere alte Dame ganz glücklich an die Decke schaut und sich freut, wie die Enkeltochter ihr „Gute Nacht, liebe Uroma“ wünscht.

Entsprechend groß war die Freude in den beiden Altenheimen, bei den Bewohnerinnen und Bewohnern ebenso wie bei den Betreuerinnen und Betreuern. „Sie haben uns Licht in eine dunkle Stunde gebracht“, bedankte sich Yvonne Giebelen-Daughtrey bei der Bürgerstiftung.

„Sich vorzustellen, dass wir auf diese Weise den Alltag der Seniorinnen und Senioren ein wenig schöner machen können und die Arbeit des derzeit überlasteten Personals erleichtern“, meint Gabriele Willscheid, „das macht auch uns von der Bürgerstiftung glücklich.“ Und wenn die Corona-Krise endlich überstanden sei, „dann kommen wir alle für einen gemeinsamen Filmnachmittag vorbei.“

Neues, gesichertes Besuchsangebot im Ev. Altenheim Wahlscheid

für engste Angehörige in begrenztem Umfang bei wichtigem Bedarf ab Freitag, den 24. April 2020

Liebe Angehörige,

in unseren Altenheimen gilt weiterhin das Besuchs- und Betretungsverbot gemäß NRW-Erlass. Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörige eine schier unerträgliche Last. Besuchswünsche ablehnen zu müssen zerreißt uns allen das Herz. Wie gut, dass da unsere Mitarbeitenden im Internet auf ein Modell von gesicherten Besuchscontainern stießen.

Im Dialog zwischen dem Krisenstab des Altenheims und mir wurde aus diesem Modell für unser Wahlscheider Haus folgende Lösung entwickelt: Wir machen unsere seit Wochen geschlossene Heimkapelle zum gesicherten „Besuchscontainer“!

Nebeneingang zur Kapelle
Nebeneingang zur Kapelle
Maximal zwei Besuchende können die Kapelle von außen über einen separaten Nebeneingang kurz vor dem Haupteingang betreten. Mitarbeitende bringen die zu Besuchenden innerhalb des Altenheims über den Kapellengang zum Haupteingang der Kapelle. Die Doppeltür dieses Kapelleneingangs wird von einem Schreiner mit einer großen, glasklaren Plexiglas-Konstruktion von ca. 2 x 2 Meter luftdicht und hygienesicher verschlossen.

Über Mikrofone und Lautsprecher auf ihrer jeweiligen Seite können Besuchende und Besuchte – getrennt lediglich durch die Plexiglas-Konstruktion – zusammenkommen, sich sehen, miteinander reden und sich Mut zusprechen. Gegebenenfalls können auch Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem Pflegebett vor diese Plexiglas-Konstruktion gefahren werden. Für unter Quarantäne stehende Bewohner (nachweislich Covid-19; negativer Test, aber Kontaktperson mit Infizierten; negativer Test, aber Symptome) ist dies leider nicht möglich.

Um dieses neue Besuchsangebot rechtskonform bewältigen zu können und möglichst vielen Angehörigen zu ermöglichen, bedarf es allerdings leider einiger Einschränkungen:

  • Besuche sind zur Koordination unbedingt einen Tag vorab unter der Nummer 0157/34526972 anzumelden und können nur in dem von uns rückgemeldeten Zeitraum stattfinden. Sollten kurzfristig hausinterne Ressourcen wegfallen, erhalten Sie eine Rückmeldung, dass der Termin nicht stattfinden kann.
  • Besuche sind gleichzeitig von nicht mehr als zwei Besuchenden möglich, die Besuchsdauer ist begrenzt.
  • Melden Sie sich, wenn Sie zum vereinbarten Zeitraum eingetroffen sind, und warten Sie an der Markierung vor dem Nebeneingang, bis die Tür zur Kapelle geöffnet wurde. Wir bitten Sie um ein wenig Geduld, weil das Bringen Ihres Angehörigen ggf. etwas Zeit braucht.
  • Vor dem Verlassen der Kapelle ist für die nächsten Besuchenden bitte ausgiebig von den in der Kapelle angebotenen Hygienemöglichkeiten Gebrauch zu machen. Handlungsleitende Informationen dazu erhalten Sie vor Ort.
  • Schließlich: Das Angebot wird von den begrenzten Kapazitäten her nur dann funktionieren, wenn es nur zurückhaltend und nicht zu häufig in Anspruch genommen wird.

Ja, liebe Angehörige, das ist wahrlich, wahrlich nur eine Notlösung, aber immerhin mehr als nichts. Berührungen, das Halten der Hände, der Kuss auf die Stirn sind durch dieses Angebot nicht möglich, aber immerhin dann doch die nahe Begegnung von Angesicht zu Angesicht.

Mit all unseren Mitarbeitenden, mit all unseren Mitgliedern im Vorstand und Aufsichtsrat wünsche ich Ihnen allen viel Kraft und Gottes Segen, auf dass Sie in dieser wahrlich schweren, schweren Zeit, die uns allen unser Alles abverlangt, nicht verzweifeln müssen. In Ängsten und siehe wir leben, heißt es in der Heiligen Schrift. Möge dieses Wort auch in Ihnen und in Ihren Angehörigen seine Kraft entfalten.

Ihr
Pfarrer i. R. Reinhard Bartha,
Aufsichtsratsvorsitzender

Frohe Ostern!

Gemeinsam wollen wir das Beste für alle Menschen, die bei uns wohnen!

Liebe Angehörige,

in Kürze ist Ostern und aufgrund der Corona-Krise findet es unter besonderen Bedingungen statt. Nach dem derzeitigen Wissenstand gehen wir davon aus, dass die uns auferlegte Kontaktsperre auch über die Osterfeiertage aufrechterhalten bleibt.

Aufgrund dieser Situation besteht bei Ihnen sicherlich das Bedürfnis, wenn schon schweren Herzens der direkte Besuch weiterhin nicht möglich ist, Ihren Lieben kleine Aufmerksamkeiten zukommen zu lassen. Dies möchten wir sehr gerne unterstützen.

Eine Bitte in eigener Sache: Da das Krisenmanagement viel Zeit und Energie bei allen Mitarbeitenden bindet, möchten wir Sie bitten, Dinge zu sammeln und wenn möglich höchstens einmal die Woche abzugeben. Dies erleichtert uns die Verteilung.

Bitte beachten Sie unsere ab sofort geltenden Zeitfenster für die Abgabe:

Mo bis Fr:10.00 - 11.30 und 15.30 - 17.00 Uhr
Sa, So, Feiertag:14.30 - 16.00 Uhr

Klingeln Sie bitte am Haupteingang und warten Sie ab, bis sich eine Mitarbeitende meldet. Zur Abgabe Ihres Päckchens oder Beutels – bitte mit Namen versehen – nutzen Sie die bereitgestellte Kiste auf dem Tisch, der vor dem Haupteingang bereitsteht.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unsere Mitarbeitenden nicht jedes Päckchen einzeln reinholen können. Auch das Quittieren von Entgegennahmen können wir leider nicht leisten. Wir bemühen uns, die Kontaktmöglichkeiten für unsere Mitarbeitenden auf ein minimales Maß zu reduzieren, um unnötige Risiken auszuschließen. Bitte verpacken Sie die Dinge in einer Umverpackung, die Sie hier im Haus belassen können.

Sehen Sie bitte von einer direkten Übergabe an ihre Angehörigen durchs Fenster oder über einen Zaun hinweg ab.

Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, Sie über den aktuellen Stand zu informieren:
Wir führen bei allen Bewohnern engmaschige Temperaturkontrollen durch. Bei Auffälligkeiten wird auf COVID-19 getestet, bislang wurde bei keinem Verdachtsfall eine Infektion mit dem Virus nachgewiesen. Bei zwei unserer Mitarbeitenden im Ev. Altenheim Wahlscheid wurde COVID-19 diagnostiziert. Sie und alle Kontaktpersonen sind in häuslicher Quarantäne. Bei zahlreichen weiteren Mitarbeitenden wurden bei Tests keine Erkrankungen nachgewiesen.

Trotz allem wünschen wir frohe Ostern und Gottes Segen.
Bleiben Sie gesund!

Mit herzlichem Gruß
Der Vorstand

Frühjahrsgruß

Ein herzliches Dankeschön an Ähzebär e.V. und Rüdiger Ramme, die heute einen Frühjahrsgruß für alle Bewohner der beiden Ev. Altenheime überreichten.
Frau Marunde von Ätzebär e.V. steht im Hintergrund.

Frühjahrsgruß für unsere Bewohner
Frühjahrsgruß für unsere Bewohner

Stellenangebot Betreuungsassisstenz nach §43b SGB XI

Ab dem 1.3.2020 ist eine Stelle mit 21 Stunden in der Betreuungsassistenz für unsere beiden Häuser zu besetzen.

Das Aufgabenfeld umfasst die psychosoziale Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner, die Durchführung von Einzel- und Gruppenangeboten sowie die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten, Kollegen, Angehörigen und ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Betreuungsassistenten bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit, sich entsprechend der persönlichen Interessen, Wünsche, Fähigkeiten, Bedürfnisse und unter Berücksichtigung der individuellen Biografie vielseitig zu beschäftigen.

Wir wünschen uns

  • eine abgeschlossene Weiterbildung zum Betreuungsassistenten nach §43b SGB XI,
  • wertschätzende und empathische Haltung gegenüber Menschen,
  • eine selbstständige, eigenverantwortliche, teamorientierte und strukturierte Arbeitsweise sowie
  • Kreativität, Phantasie, Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz

Die Einrichtungen des Ev. Altenheim Wahlscheid e.V. sind attraktive Arbeitgeber mit zahlreichen Angeboten für Mitarbeitende.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbung an
Ev. Altenheim Wahlscheid e.V.,
z. Hd. Frau Giebelen-Daughtrey
Heiligenstock 27,
53797 Lohmar
.

Jedes Jahr im Winter geht es wieder los…

Genau eine Woche vor Weiberfastnacht startet die Karnevalsession im Ev. Altenheim Wahlscheid mit einer Prunksitzung. Der Karnevalszirkel „Rut-Wiess“ e.V. von 1948 (KAZI) unter der Leitung von Johannes Wingenfeld organisiert mit ortsansässigen Vereinen ein buntes Programm zur Freude unserer Bewohner.

Der Raum wird festlich geschmückt. Ralf Günther, der Betreiber des Aueler Hofes, leitet auf gut bewährte Weise seit Jahren als Sitzungspräsident durch die Veranstaltung für das „Seniorenclübchen“. Lücken im Programm füllt er mit kleinen Späßen und Witzen. Den Auftakt machten die Kinder-KAZI-Fünkchen mit ihren gekonnten Tänzen, die zwei kölschen Junge (Herr Gottschalk und Herr Schaub) gaben „kölsche Krätzchen“ zum Besten. Weitere Gruppen waren die Aggermeute, die Drömdöppe und die Rheinlandsterne.

Ein weiterer Höhepunkt war das diesjährige Dreigestirn mit seinem Gefolge und dem Funkencorps des Karnevalistenzirkels. Besonders ist dabei die Ehrung der ältesten Bewohnerin und des ältesten Bewohners durch die Truppe zu erwähnen. Auch unser Hausmeister Alfred Wrobel wurde für seine gute Bewirtung der Gruppen in all den Jahren auf die Bühne geholt und geehrt. Durch das Programm begleitete musikalisch die Sitzungskapelle von Herrn Undorf. Nach zweieinhalb Stunden hieß es wieder Abschied nehmen von all dem bunten Treiben.

Aber wie heißt es so schön: Nach Karneval ist vor Karneval.

Vielen lieben Dank an alle Darbietenden für ihren ehrenamtlichen Auftritt in unseren Häusern!

Yvonne Giebelen-Daughtrey
-Leitung Sozialer Dienst-

(Dieser Artikel erschien zuerst im Bartholomäus Boten 1/2018)

Bewohnerreise 2017 nach Marienberge im Westerwald

Reisetagebuch von Hansjörg Giebelen

Die Reisegruppe bestand aus 13 Personen: 6 Damen und 3 Herren mit verschieden schweren Handicaps, Ilse Salden und Susanne Hogenschurz aus dem Pflegebereich sowie Inge Thamm und Birgit Schmitz vom Sozialen Dienst. Am 9. Juli ging die Reise los. Durch geschickte Planung ging alles zügig von statten, so dass das Mittagessen bereits in Marienberge eingenommen wurde. Am Nachmittag wurde ausgepackt und ein erster Erkundungsgang durch das Gelände rund um unsere Herberge gemacht. Nach dem Abendessen gemütliches Zusammensein und Planung für die kommenden Tage.

Bewohnerreise 2017 #1
Gemütliches Beisammensein bei der Bewohnerreise 2017
Montag, wie auch an den folgenden Tagen reichliches Frühstück mit vorzüglichem Kaffee und vielen Beilagen. Anschließend in trauter Runde Spiele und Gespräche, nach dem Mittagessen Abfahrt nach Hachenburg. Beim Besuch der Altstadt mit vielen historischen Fachwerkhäusern und einem Eiscafé wurden wir von einem Wolkenbruch überrascht, unsere Fahrerinnen opferten sich und holten unsere Busse vom ca. 500 m entfernten Parkplatz, so dass wir nicht sehr nass wurden. Zuhause angekommen erwartete uns ein ausgesucht gutes Abendessen, wobei man sagen muss, dass die Mahlzeiten in unserer Herberge ausnahmslos bestens zubereitet wurden.

Am Dienstag hatten wir unserem Geburtstagskind beim Frühstück ein Ständchen dargebracht, welches mit strahlenden Augen entgegen genommen wurde. Am frühen Nachmittag Abfahrt zur Westerwälder Seenplatte. Bei der Fahrt durch Hachenburg, bedingt durch laufende Kreisverkehr Baustellen und mangelnde Beschilderung, hat sogar das Navi den Geist aufgegeben. Dank telefonischer Hilfe konnten wir Hachenburg verlassen und unser Ziel erreichen. Die Fahrt nach Hause verlief reibungslos. Der Abend mit einer kleinen Geburtstagsfeier war entspannt und fröhlich.

Mittwoch: Regen, Regen, nichts als Regen, also was tun? Nach dem Frühstück gab es eine gemeinsame Rätselrunde. Unser Herbergsvater verkürzte die Zeit bis Mittag mit Akkordeonmusik die wir gesanglich begleiteten. Am Nachmittag gab es Gymnastik und verschiedene Spiele mit Inge Thamm und Birgit Schmitz. In der Zwischenzeit hatten Susanne Hogenschurz und Ilse Salden sich
die Mühe gemacht, Waffeln zu backen, klassisch mit Kirschen und Sahne, die wir genüsslich verspeisten.

Donnerstag, endlich Sonnenschein: gefrühstückt, ab in die Busse und zum Kloster Marienstatt. Bei unserer Ankunft wurden wir von Yvonne Giebelen-Daughtrey und Frauke Möschler aus Wahlscheid erwartet. Bei der Führung im großen Kräutergarten wurden uns die einzelnen Kräuter und Heilpflanzen fundiert nach Wirkung und Verwendung erklärt. Die Anlage des Zisterzienserklosters liegt traumhaft schön, mitten in einer Senke, umgeben von einem Wald, mit Barock-Kirche, großem Park mit Kräutergarten, Klostergebäuden, Friedhof und einer Brauerei, die zum guten Mittagessen so gut gebrautes Bier serviert, dass es auch einem Bayern schmeckt. Danach hatten wir Zeit, die Parkanlage, Kirche und den Klosterladen in Ruhe anzuschauen. Auf dem Nachhauseweg war die einhellige Meinung, den schönsten und besten Tag unseres Urlaubs verbracht zu haben. In unserer Unterkunft angekommen begann das Kofferpacken, das hauptsächlich von unseren Betreuern gemacht wurde.

Bewohnerreise 2017 #2
Auch draußen ist’s gemütlich. (Bewohnerreise 2017)
Freitag: frühstücken, die Busse einladen und ab nach Hause, wo wir gegen Mittag eintrafen. Dieser wirklich gelungene Urlaub von uns Neun konnte nur durch das aufopferungs- und liebevolle Engagement unserer vier Engel möglich gemacht werden. Dafür ein großes Danke, Danke und nochmals Dank.
thumbnail of Urlaubsreise 2017
Einladung zur Bewohnerreise 2017 des Ev. Altenheim Wahlscheid e.V. nach Marienberge

Hansjörg Giebelen
mitgereister Bewohner, Ev. Altenheim Wahlscheid

(Quelle: Der Artikel erschien ursprünglich im Bartholomäus-Boten 3/2017 auf Seite 22.)