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Jedes Jahr im Winter geht es wieder los…

Genau eine Woche vor Weiberfastnacht startet die Karnevalsession im Ev. Altenheim Wahlscheid mit einer Prunksitzung. Der Karnevalszirkel „Rut-Wiess“ e.V. von 1948 (KAZI) unter der Leitung von Johannes Wingenfeld organisiert mit ortsansässigen Vereinen ein buntes Programm zur Freude unserer Bewohner.

Der Raum wird festlich geschmückt. Ralf Günther, der Betreiber des Aueler Hofes, leitet auf gut bewährte Weise seit Jahren als Sitzungspräsident durch die Veranstaltung für das „Seniorenclübchen“. Lücken im Programm füllt er mit kleinen Späßen und Witzen. Den Auftakt machten die Kinder-KAZI-Fünkchen mit ihren gekonnten Tänzen, die zwei kölschen Junge (Herr Gottschalk und Herr Schaub) gaben „kölsche Krätzchen“ zum Besten. Weitere Gruppen waren die Aggermeute, die Drömdöppe und die Rheinlandsterne.

Ein weiterer Höhepunkt war das diesjährige Dreigestirn mit seinem Gefolge und dem Funkencorps des Karnevalistenzirkels. Besonders ist dabei die Ehrung der ältesten Bewohnerin und des ältesten Bewohners durch die Truppe zu erwähnen. Auch unser Hausmeister Alfred Wrobel wurde für seine gute Bewirtung der Gruppen in all den Jahren auf die Bühne geholt und geehrt. Durch das Programm begleitete musikalisch die Sitzungskapelle von Herrn Undorf. Nach zweieinhalb Stunden hieß es wieder Abschied nehmen von all dem bunten Treiben.

Aber wie heißt es so schön: Nach Karneval ist vor Karneval.

Vielen lieben Dank an alle Darbietenden für ihren ehrenamtlichen Auftritt in unseren Häusern!

Yvonne Giebelen-Daughtrey
-Leitung Sozialer Dienst-

(Dieser Artikel erschien zuerst im Bartholomäus Boten 1/2018)

Bewohnerreise 2017 nach Marienberge im Westerwald

Reisetagebuch von Hansjörg Giebelen

Die Reisegruppe bestand aus 13 Personen: 6 Damen und 3 Herren mit verschieden schweren Handicaps, Ilse Salden und Susanne Hogenschurz aus dem Pflegebereich sowie Inge Thamm und Birgit Schmitz vom Sozialen Dienst. Am 9. Juli ging die Reise los. Durch geschickte Planung ging alles zügig von statten, so dass das Mittagessen bereits in Marienberge eingenommen wurde. Am Nachmittag wurde ausgepackt und ein erster Erkundungsgang durch das Gelände rund um unsere Herberge gemacht. Nach dem Abendessen gemütliches Zusammensein und Planung für die kommenden Tage.

Bewohnerreise 2017 #1
Gemütliches Beisammensein bei der Bewohnerreise 2017
Montag, wie auch an den folgenden Tagen reichliches Frühstück mit vorzüglichem Kaffee und vielen Beilagen. Anschließend in trauter Runde Spiele und Gespräche, nach dem Mittagessen Abfahrt nach Hachenburg. Beim Besuch der Altstadt mit vielen historischen Fachwerkhäusern und einem Eiscafé wurden wir von einem Wolkenbruch überrascht, unsere Fahrerinnen opferten sich und holten unsere Busse vom ca. 500 m entfernten Parkplatz, so dass wir nicht sehr nass wurden. Zuhause angekommen erwartete uns ein ausgesucht gutes Abendessen, wobei man sagen muss, dass die Mahlzeiten in unserer Herberge ausnahmslos bestens zubereitet wurden.

Am Dienstag hatten wir unserem Geburtstagskind beim Frühstück ein Ständchen dargebracht, welches mit strahlenden Augen entgegen genommen wurde. Am frühen Nachmittag Abfahrt zur Westerwälder Seenplatte. Bei der Fahrt durch Hachenburg, bedingt durch laufende Kreisverkehr Baustellen und mangelnde Beschilderung, hat sogar das Navi den Geist aufgegeben. Dank telefonischer Hilfe konnten wir Hachenburg verlassen und unser Ziel erreichen. Die Fahrt nach Hause verlief reibungslos. Der Abend mit einer kleinen Geburtstagsfeier war entspannt und fröhlich.

Mittwoch: Regen, Regen, nichts als Regen, also was tun? Nach dem Frühstück gab es eine gemeinsame Rätselrunde. Unser Herbergsvater verkürzte die Zeit bis Mittag mit Akkordeonmusik die wir gesanglich begleiteten. Am Nachmittag gab es Gymnastik und verschiedene Spiele mit Inge Thamm und Birgit Schmitz. In der Zwischenzeit hatten Susanne Hogenschurz und Ilse Salden sich
die Mühe gemacht, Waffeln zu backen, klassisch mit Kirschen und Sahne, die wir genüsslich verspeisten.

Donnerstag, endlich Sonnenschein: gefrühstückt, ab in die Busse und zum Kloster Marienstatt. Bei unserer Ankunft wurden wir von Yvonne Giebelen-Daughtrey und Frauke Möschler aus Wahlscheid erwartet. Bei der Führung im großen Kräutergarten wurden uns die einzelnen Kräuter und Heilpflanzen fundiert nach Wirkung und Verwendung erklärt. Die Anlage des Zisterzienserklosters liegt traumhaft schön, mitten in einer Senke, umgeben von einem Wald, mit Barock-Kirche, großem Park mit Kräutergarten, Klostergebäuden, Friedhof und einer Brauerei, die zum guten Mittagessen so gut gebrautes Bier serviert, dass es auch einem Bayern schmeckt. Danach hatten wir Zeit, die Parkanlage, Kirche und den Klosterladen in Ruhe anzuschauen. Auf dem Nachhauseweg war die einhellige Meinung, den schönsten und besten Tag unseres Urlaubs verbracht zu haben. In unserer Unterkunft angekommen begann das Kofferpacken, das hauptsächlich von unseren Betreuern gemacht wurde.

Bewohnerreise 2017 #2
Auch draußen ist’s gemütlich. (Bewohnerreise 2017)
Freitag: frühstücken, die Busse einladen und ab nach Hause, wo wir gegen Mittag eintrafen. Dieser wirklich gelungene Urlaub von uns Neun konnte nur durch das aufopferungs- und liebevolle Engagement unserer vier Engel möglich gemacht werden. Dafür ein großes Danke, Danke und nochmals Dank.
thumbnail of Urlaubsreise 2017
Einladung zur Bewohnerreise 2017 des Ev. Altenheim Wahlscheid e.V. nach Marienberge

Hansjörg Giebelen
mitgereister Bewohner, Ev. Altenheim Wahlscheid

(Quelle: Der Artikel erschien ursprünglich im Bartholomäus-Boten 3/2017 auf Seite 22.)

Verleihung des goldenen Kronenkreuzes der Diakonie

Kronenkreuz-Verleihung an Gründungsmitglieder des Altenheimbesuchskreises am 11.06.2017
Kronenkreuz-Verleihung an Gründungsmitglieder des Altenheimbesuchskreises am 11.06.2017 in der Evangelischen Sankt Bartholomäus Kirche in Wahlscheid

Sieben Gründungsmitglieder des Altenheimbesuchskreises bekamen am 11.06.2017 im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes für 35 Jahre ehrenamtliches Engagement das Goldene Kronenkreuz der Diakonie durch Superintendentin Almut von Niekerk und Pfarrer Thomas Weckbecker verliehen.

Bei einer Festgesellschaft 1982 in Donrath äußerte der damalige Pfarrer Reinhard Bartha den Wunsch, im Altenheim ähnlich der „Grünen Damen“ im Krankenhaus einen Besuchsdienst für die Altenheimbewohner ins Leben zu rufen. 17 Damen und 1 Herr nahmen kurz darauf ihre Tätigkeit auf.

Seit 35 Jahren kommen Doris Wünschl, Ingrid Jeckel, Gunhild Deutschmann, Inge Schirp, Gisela Wasser, Barbara Gebhardt und Ursula Prengel regelmäßig in unsere Häuser und besuchen unsere Bewohner. Oft entstehen langjährige Beziehungen aus diesen Besuchen. Viele der ca. 60 Ehrenamtler hätten für ihre Treue und Zuwendung eine solche Ehrung verdient.

Unsere Einrichtung schätzt sich glücklich, so viele ehrenamtlich Tätige zu beherbergen und möchte sich auf diesem Weg ganz herzlich bedanken. Ihr „unbezahlter“ Einsatz bereichert das Leben vieler Menschen, Sie schenken Zeit und Liebe.

Im Namen aller Bewohner und Mitarbeiter sage ich:
Danke!
Yvonne Giebelen-Daughtrey
– Leitung Sozialer Dienst –

(Dieser Artikel erschien zuerst im Bartholomäus-Boten 3/2017 auf Seite 28.)