Frau Weise, Charity-Beauftragte der 1. Damengarde Coeln e.V., brachte mit ihrer Tochter liebevoll gepackte Tüten mit Süßigkeiten, Sekt und einem Holzengel für jeden Bewohner des Ev. Altenheimes Wahlscheid. Wie groß war die Freude bei den Bewohnern über die unerwartete Aufmerksamkeit.
Geschenke der 1. Damengarde Coeln
Überraschung Nr. 2 am 04.12.2020
Am Morgen brachte unser persönlicher Nikolaus für alle Mitarbeiter und Bewohner beider Altenheime einen Schokoladen-Nikolaus vorbei. Wieder einmal bewies der Gastwirt aus Wahlscheid, wie sehr er und seine Familie unseren beiden Einrichtungen zugetan sind und unsere Mitarbeiter und Bewohner stärken möchte. Und was könnte das besser als Schokolade!
Nikolaus Ralf Günther vom Aueler Hof
Überraschung Nr. 3 am 04.12.2020
Diesmal überraschte der Vorstand unsere langgediente Ehrenamtlerin Bärbel Eisert mit Blumen und einem Weihnachtsgeschenk. Sie war die Erste, die sich bereit erklärt hatte, betroffene Bewohner auf dem Isolationsbereich zu unterstützen. Seitdem kommt sie fast täglich morgens, um Bewohner beim Essen anreichen zu helfen und Zuwendung zu spenden. Außerdem sorgte sie dafür, dass der Wohnbereich im adventlichen Glanz erstrahlen konnte. Mittlerweile kommen vier ehrenamtlich Mitarbeitende auf die verschiedenen Wohnbereiche, um zu unterstützen.
Ehrung für Bärbel Eisert
Überraschung Nr. 4 am 04.12.2020
Familie Still von der Firma Indupart bringt seit mehr als zwei Jahrzenten einmal im Jahr Süßigkeiten für die Mitarbeiter vorbei. Dies ist immer noch ein „Dankeschön“ für die Arbeit der Mitarbeiter und als Wertschätzung zu verstehen, obwohl die Familienangehörige der Familie, die in unserer Einrichtung in Wahlscheid wohnte, schon lange verstorben ist.
Weihnachtsaufmerksamkeit von Familie Still (Firma Indupart)
Wie schon im Frühjahr erfreute Frau Marunde vom Verein Ääzebär in Verbindung mit dem Blumenhaus Ramme alle Bewohner und Bewohnerinnen der beiden Altenhilfeeinrichtungen mit einem kleinen Blumengruß: Im Frühjahr mit leuchtenden kleinen Narzissen, diesmal der Jahreszeit entsprechend mit kleinen Weihnachtssterne und Alpenveilchen. Die Freude in den Gesichtern der Bewohner über den unerwarteten Blumengruß zeigte, wie großartig diese Geste ist.
Vielen lieben Dank für dieses liebevolle Geschenk!
Blumenaktion für alle Bewohner der beiden Ev. Altenheime Wahlscheid und Lohmar durch den Verein Ääzebär und das Blumenhaus Ramme
Nachdem unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Elke Seegert am 17.11.2020 die Lokalzeit vom WDR verfolgt hatte, wo berichtet wurde, dass Rüdiger Ramme Senioren und Seniorinnen mit Blumen überrascht und beschenkt, hat sie sich direkt per Mail an den WDR gewandt.
Ihr Wunsch, doch auch die Bewohner der beiden Altenheimen Wahlscheid und Lohmar mit Blumen zu beschenken, wurde erhört, obwohl diese Aktion eigentlich nur auf den Kölner Raum begrenzt war. Aber wie so oft, ist uns Herr Ramme sehr zugetan und schickte am 21.11.2020 zehn Blumenkörbchen vorbei, die wir gerecht auf die beiden Häuser verteilt haben – sehr zur Freude unserer Bewohner. Weihnachtsbaum mit Blumengruß vor Eingang
Wir danken allen Beteiligten sehr herzlich.
Am 6.11.2020 besuchte das Lohmarer Blasorchester 79 e.V. das Ev. Altenheim Wahlscheid. Nicht nur von der Sonnenterrasse konnten unsere Bewohnerinnen und Bewohner den Klängen lauschen. Lohmarer Blasorchester am 6.11.2020 vor der Sonnenterrasse des Ev. Altenheim Wahlscheid
Auftritt von Da Capo im Innenhof des Altenheim Wahlscheid
Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Aktivitäten. Seit über einem halben Jahr geht es Da Capo wie allen anderen Chören auch. Es sind keine normalen Proben mehr möglich. Aber Capo hat sich von Anfang immer wieder etwas einfallen lassen.
Der Chorleiter, Johannes Wust, hat online Übedateien erstellt, so dass jeder zu Hause seine Stimme üben konnte für die Online-Proben mit Zoom.
Wenn das Wetter es zuließ, wurde auf der grünen Wiese geprobt.
Wetterunabhängig sollten dann die Proben im Parkhaus in Siegburg sein – bis sich leider Anwohner beschwerten.
Eine gute Alternative fanden die Sängerinnen und Sänger zum Glück unter dem Dach auf dem Pausenhof der Gesamtschule in Lohmar, wofür der Chor sehr dankbar ist. Natürlich wird mit vorgeschriebenem Abstand geprobt.
Singen tut gut, singen ist gesund, singen macht Spaß und singen macht anderen Freude. Und genau deshalb kam ein Teil von Da Capo an einem Samstagnachmittag zu einem Mini-Konzert in den Garten des Altenheims Wahlscheid. Spaß und Freude schwappten bei herrlichem Wetter sehr schnell auf die Bewohner über und manch einer sang im Hof und am geöffneten Fenster fröhlich „Oh happy day“ mit.
Schön war es und gute Laune hat es gemacht und vielleicht lässt sich so etwas bei anderer Gelegenheit einmal wiederholen.
Da Capo sucht noch nach Räumlichkeiten, um im Winter mit genügend Abstand und Raum zu proben. Das wird nicht einfach sein, da pro Sänger 7 m² vorgeschrieben sind. Wenn das klappt, wird es auch wieder ein kleines Adventskonzert und im Herbst 2021 ein größeres Konzert geben. Zumindest ist das der Plan.
Lange konnten sich die Rikschafahrer wegen Corona nicht mehr sehen, deshalb war die Wiedersehensfreude groß, als der erste Stammtisch seit März im Aueler Hof stattfinden konnte. Seit einigen Wochen werden die Piloten durch die geschulten Kapitäne ausgebildet und es können Ausfahrten mit Bewohnern, denen es sichtlich Freude bereitet, stattfinden. Gerne wird eine Pause im Aueler Hof eingelegt, auf ein Bierchen oder einen Kaffee. Als Gag stellte die Truppe dem Wirt Ralf Günther und seiner Familie ein Schild mit der Aufschrift „Erste Rikschatankstelle im Aggertal“ in den Vorgarten des Lokals.
Auf dem Foto sind von links nach rechts folgende Personen zu sehen: Yvonne Giebelen-Daughtrey, Elke Seegert, Erhard Frackenpohl, Ralf Günther, Bernd Oriwol, Michaela Baumann und Dr. Gerd Hohmann
Wir möchten auf diesem Weg allen unseren Sponsoren danken: der Bürgerstiftung Lohmar für die Anschaffung der Rikscha, Ralf Günther und seiner Familie für die Gastfreundschaft und Unterstützung, Funky Sign für die kostenfreie Ausführung und Bereitstellung des Schildes, Franz König von ratio-books für die Finanzierung der Fahrer-T-Shirts, Frank Willecke von der ERGO-Versicherung für die Anschaffung von Windjacken für die Fahrer und allen, die seitdem Geld gespendet haben für die Fortführung einer grandiosen Idee!
Seit einigen Tagen werden die ersten Bewohnerinnen und Bewohner des Ev. Altenheimes Wahlscheid von ehrenamtlichen Rikscha–Piloten mit einer elektrisch angetriebenen Fahrrad-Rikscha ausgefahren. Sie erkunden Wahlscheid und seine wunderschöne Umgebung. Wilhelm Berkenpaß bekam am Aueler Hof, der ersten Rikscha-Tankstelle im Aggertal, noch ein Kölsch und er war hin und weg.
Nach der Rundfahrt über der Aggerbrücke am Campingplatz Jansen und dann zurück über den Hitzhof und Aggerbogen wurde wieder am Aueler Hof ein kurzer Stopp an der Rikscha-Tankstelle eingelegt. Gastwirt Ralf Günther spendierte dem Fahrgast Ursula Oehm einen Cafe. Die 93-jährige schwärmte von der wunderschönen Ausfahrt durch das Aggertal. Sie wäre früherer dort auch mit dem Fahrrad gefahren.
„Leider hat uns die Coronakrise mehr als drei Monate daran gehindert mit den Rikscha–Ausfahrten und der Einweisung der Rikscha-Piloten früher zu beginnen“, so Michaela Sauermann, Vorstand des Ev. Altenheimes Wahlscheid e.V. Auch die Ausbildung der mehr als zehn ehrenamtlichen Mitarbeiter zum Rikscha-Piloten konnte begonnen werden, so dass in Kürze ein ganzes Rikscha-Team für die Bewohner-Ausfahrten zur Verfügung steht.
Rainer Seegert, Initiator für das Rikscha-Angebot im Ev. Altenheim Wahlscheid und Lohmar: „Wir gehen davon aus, dass in Kürze die Nachfrage im Haus nach Mitfahrten erheblich steigen wird.“ „Daher haben wir damit begonnen – wenn möglich – noch diesen Sommer eine zweite Fahrrad-Rikscha mit Hilfe von Spenden anzuschaffen. Die Zeichen dafür stehen gut. Außerdem brauchen wir die zweite Rikscha auch, um in unserem Haus in Lohmar dieses Angebot machen zu können“, so Michaela Baumann, Vorstand des Ev. Altenheimes e.V.
„Was wir noch brauchen sind ehrenamtliche Mitarbeiter die bereit sind, als Rikscha-Piloten Ausfahrten mit Bewohnern zu übernehmen und Spenden für Wartung und Instandhaltung der Rikschas“, so Rainer Seegert. Die theoretische und praktische Einweisung zum Rikscha-Piloten dauert etwa 4-5 Stunden. Die letzte Stunde endet mit einer Bewohner-Ausfahrt unter Aufsicht eines erfahrenen Rikscha-Kapitäns.
Weitere Information dazu und zur Bankverbindung des Altenheimes (Stichwort: Rikscha) unter der Rufnummer 02206 83473 (Elke Seegert)
Die kölschen Liedermacherinnen Monika Kampmann und Ingrid Ittelferner singen im Korb des Feuerwehrlöschfahrzeugs für die Bewohnerinner und Bewohner unseres Ev. Altenheims Wahlscheid!
Mit der Finanzierung von zwei speziellen Beamern erleichtert die BürgerStiftungLohmar den Alltag in den Ev. Seniorenheimen von Lohmar und Wahlscheid
Der Besuch im Restaurant, das Treffen mit Freunden, ein Abend im Kino: Es sind die vielen kleinen Dinge, auf die wir in der Corona-Krise derzeit verzichten müssen. Ein Verzicht, der das Leben schwer macht. Doch am meisten sind die alten Menschen in den Seniorenheimen betroffen, die nicht vor die Tür dürfen, die noch nicht einmal ihre engsten Verwandten sehen dürfen, die vergeblich auf den Besuch der Tochter, des Sohnes oder der Enkelkinder warten. Und doch können sich einige Bewohnerinnen und Bewohner in den evangelischen Altenheimen von Wahlscheid und Lohmar-Ort jetzt über einen Besuch ihrer Lieben freuen – freilich nur virtuell, aber lebensgroß auf die Wand oder bei bettlägerigen Seniorinnen und Senioren sogar auf die Zimmerdecke projiziert. Möglich machen das zwei sogenannte „Qwiek.up“-Beamer, deren Anschaffung die BürgerStiftungLohmar sozusagen per Eilantrag finanzierte.
„Den Seniorinnen und Senioren, die in dieser schweren Zeit völlig isoliert leben, müssen wir unbedingt helfen, so gut es geht“, ist sich die Stiftungsgeschäftsführerin Gabriele Willscheid bewusst. Sie setzte sich deshalb gleich ans Telefon, als sie der Förderantrag von Yvonne Giebelen-Daughtrey, der Leiterin des Sozialen Dienstes in den beiden Altenheimen, erreichte. Und genauso spontan bewilligte der Vorstand mit der Vorsitzenden Renate Krämer, ihrem Stellvertreter Dr. Johannes Bolten und den Stiftern Rainer Krämer sowie Joachim Schwellenbach, per Telefonkonferenz die Finanzierung der beiden „Quiek.up“ mit insgesamt rund 12.000 Euro. Schon ein paar Tage später konnten die Beamer geliefert werden. Und ein paar Familien brachten auch schon USB-Sticks mit persönlichen Fotos oder kleinen Videos vorbei, auf denen beispielsweise zwei Enkeltöchter die Großmutter grüßten: „Hallo, liebe Oma, wir hoffen, es geht dir gut, und wir freuen uns, wenn du uns bald wieder in die Arme nehmen kannst.“ Groß war die Überraschung, als die Kleinen, Emilia und Marisa, ganz groß auf der Wand erschienen und der „lieben Oma“ zuwinkten.
„Wenn nicht jetzt, wann dann“, begründete auch Vorsitzende Renate Krämer, die schnelle und einstimmige Entscheidung trotz der hohen Fördersumme.
„Es ist freilich eine Investition, die nachhaltig wirkt und auch über die Corona-Krise weit hinaus“, argumentierte die Geschäftsführerin.
Die „Quiek.up“ sind nämlich ein wichtiger Bestandteil der sogenannten „erlebnisorientierten Altenpflege“. Nicht nur eigene Familienfotos mit Musik untermalt oder mit persönlichen Videos, kommen zum Einsatz, sondern auch sogenannte Module, die in stressigen Pflegesituationen die Seniorinnen und Senioren beruhigen, das Wohlbefinden steigern oder vor allem bei Demenzkranken auch die Erinnerungsfähigkeit anregen. Virtuell erleben sie die Natur im Wechsel der Jahreszeiten, unternehmen gleichsam einen Waldspaziergang, einen Besuch im Zoo, erblicken auf einmal den Sternenhimmel über sich oder machen einen Ausflug in die österreichischen Berge. Und das alles ist für das Pflegepersonal mit minimalem Aufwand möglich. Denn weil die „Quiek.up“ völlig autonom funktionieren, nicht wie handelsübliche Beamer an separate Computer angeschlossen werden müssen, können sie ganz leicht in jedem Zimmer installiert werden und machen aus jedem Zimmer einen Snoezelraum, wie die Niederländer sagen, die bei der erlebnisorientierten Altenpflege als Vorreiter gelten. Sie meinen damit einen Ort, der die Sinne berührt und aktiviert. Das geht natürlich auch in der Gruppe, etwa um gemeinsam ein Konzert mit André Rieu zu genießen.
Dass dies keine leeren Versprechungen sind, davon konnten sich die beiden evangelischen Altenheime vorab schon in einer mehrwöchigen Probephase mit Leihgeräten überzeugen und erfahren, dass die „Quiek.up“ auch die Arbeit des Personals erleichtern. Weil die Module nicht nur geistig aktivieren, sondern vor allem auch entspannen, kann sich der Pfleger oder die Pflegerin getrost dem nächsten Senior zuwenden, während nebenan die andere alte Dame ganz glücklich an die Decke schaut und sich freut, wie die Enkeltochter ihr „Gute Nacht, liebe Uroma“ wünscht.
Entsprechend groß war die Freude in den beiden Altenheimen, bei den Bewohnerinnen und Bewohnern ebenso wie bei den Betreuerinnen und Betreuern. „Sie haben uns Licht in eine dunkle Stunde gebracht“, bedankte sich Yvonne Giebelen-Daughtrey bei der Bürgerstiftung.
„Sich vorzustellen, dass wir auf diese Weise den Alltag der Seniorinnen und Senioren ein wenig schöner machen können und die Arbeit des derzeit überlasteten Personals erleichtern“, meint Gabriele Willscheid, „das macht auch uns von der Bürgerstiftung glücklich.“ Und wenn die Corona-Krise endlich überstanden sei, „dann kommen wir alle für einen gemeinsamen Filmnachmittag vorbei.“