Mit Freude können wir mitteilen, dass der Norovirus-Ausbruch im Ev. Altenheim Wahlscheid beherrscht zu sein scheint. Lediglich auf Wohnen 2 haben noch Ansteckungen stattgefunden. Daher bleibt dieser Wohnbereich leider unser Sorgenfall.
Dennoch möchten wir Schritte Richtung Normalität gehen: Ab Ostersonntag möchten wir wieder den Raum Essen und Kultur und das Café öffnen – für alle, außer den BewohnerInnen von Wohnen 2. Auch die Verpflichtung unserer Mitarbeitenden zum Tragen von Masken endet – auch hier Wohnen 2 vorerst ausgenommen.
Wir werden natürlich die Situation weiter beobachten und ggf. kurzfristig auf erneute Fälle reagieren müssen, über die wir dann jeweils gesondert informieren werden. Für die kommenden 14 Tage werden wir auch dort, wo die meisten Einschränkungen enden, einige Hygienemaßnahmen weiterführen. So wird z.B. weiterhin die angepasste Händedesinfektion mit doppelter Menge und doppelter Zeit notwendig sein.
Leider ist der Norovirus-Ausbruch im Altenheim Wahlscheid doch noch nicht so unter Kontrolle, wie wir uns das für Ostern gewünscht hätten. Aufgrund neuer Übertragungen können wir leider den Raum Essen und Kultur und das Café nicht wie gehofft ab Ostersamstag öffnen.
Wir werden Ostersamstag die Situation erneut beurteilen und entscheiden, ob wir die Öffnungen ab Ostersonntag ermöglichen können.
Leider ist der Norovirus-Ausbruch im Ev. Altenheim Wahlscheid noch nicht zu Ende. Von 46 bisher betroffenen Personen (Mitarbeitende und BewohnerInnen) sind zwar 39 schon wieder genesen (Stand 1.4.2026, 12 Uhr), aber es fanden weiterhin Übertragungen in der Einrichtung statt. Daher haben wir mit großem Bedauern die Entscheidung getroffen, dass der ökumenische Karfreitags-Gottesdienst dieses Jahr entfallen muss und auch das Café am Karfreitag noch geschlossen bleibt.
Wir werden die Situation sensibel beobachten und hoffen auf eine Öffnung des Cafés ab Ostersamstag. Am Karfreitag werden wir erneut informieren.
Seit einigen Tagen haben wir Fälle von ansteckenden Magen-Darm-Erkrankungen im Ev. Altenheim Wahlscheid. Wir haben bereits am vergangenen Sonntag Schutzmaßnahmen eingeleitet, konnten aber eine Ausbreitung auf alle Bereiche nicht verhindern. Gestern wurde diagnostisch bestätigt, dass es sich um den hochansteckenden Norovirus handelt.
Alle Mitarbeitenden wurden noch einmal über die einzuhaltenden Hygienemaßnahmen unterrichtet. Aktuell sind bis auf Weiteres soziale Veranstaltungen in der Einrichtung abgesagt. Das Café und unser Raum Essen und Kultur haben geschlossen. Der abteilungs- und häuserübergreifende Einsatz wurde eingestellt.
Schützen Sie bitte sich und andere, in dem Sie FFP2-Maske beim Besuch der Einrichtung in Wahlscheid tragen und auf sorgfältige Händehygiene achten. Wir haben in den betroffenen Bereichen Hygienewagen aufgestellt und die Schutzmaßnahmen noch einfach zusammengefasst angehängt. Wenn Sie selbst aktuell Magen-Darm-Symptome haben, bleiben Sie bitte mind. 48 Stunden nach Abklingen der Symptomatik den Einrichtungen fern.
Hobbymalerei als Lebensmittelpunkt – diese Aussage beschreibt, wie eine kreative Leidenschaft weit mehr sein kann als nur ein Zeitvertreib. Sie wird zum Anker, zur Inspirationsquelle und zum Ausdruck der eigenen Seele.
Dies war auch für Wilma Helpa Ansporn, sich über drei Jahrzehnte immer wieder neuen Herausforderungen bei der Aquarellmalerei zu stellen. Neben unzähligen Bildern hat sie vor allem ihre Werke auf unterschiedlichsten Vogeleiern verewigt.
Wilma Helpa, * 23.06.1933 am Niederrhein
Vom 20. August 2024 bis zum 15. August 2025 hat sie ihren letzten Lebensabschnitt im Ev. Altenheim Lohmar verbracht.
Auch im Jahr 2024 hat der Lions Club Lohmar wieder den sehr erfolgreichen Lions Adventskalender verkauft. Das Motiv für den Adventskalender wurde von der Lohmarer Künstlerin Rosemarie Hüttemann speziell gestaltet und dem Club kostenlos zur Verfügung gestellt.
Dank der großzügigen Unterstützung durch viele Geschäftsleute aus der Stadt bzw. dem nahen Umfeld konnten wieder 424 Preise im Gesamtwert von über 18.416,00 Euro als Gewinne ausgewiesen werden.
4.200 Kalender zum Preis von 5,00 Euro wurden binnen kürzester Zeit verkauft. Mit dem Nettogewinn konnten jetzt wichtige Projekte in Höhe von ca. 7.500 Euro unterstützt werden. Mit dem Resterlös werden kleinere, angefragte Spendenwünsche durch den Lions Club erfüllt.
Die Spendenübergabe erfolgte durch unseren Präsidenten Heinz-Willi Wimmeroth. Die Spendenempfänger beabsichtigen ihre Gelder wie folgt einzusetzen:
Im Bereich der Naturschule Aggerbogen wird Frau Jungwirth „Zebra Motive“ für den sicheren Übergang der Kinder auf der vorbeiführenden Straße anbringen lassen.
Herr Schöpe und Frau Krion vom Förderverein begrüßen die Maßnahme sehr.
Herr Pfarrer Bartha vom Altenheim Wahlscheid wird einen großen Touchscreen fähigen und transportablen Fernseher für die Bewohner anschaffen.
Die Waldschule, vertreten durch Frau Pössinger und Frau De Coster vom Sprachschatz Lohmar, werden geeignete Materialien für die Sprachförderung ausländischer Kinder beschaffen und im Unterricht einsetzten.
Das Blasorchester 79 e.V. Lohmar, vertreten durch Herrn Friede und Frau Hubl, können jetzt ihr Projekt „Machst Du Töne“ umsetzen. Jedem Kind soll es ermöglicht werden in der Schule ein kindgerechtes Instrument auszuprobieren.
Es war ein sehr geselliger und informativer Nachmittag für alle Beteiligten. Der Lions Club Lohmar freut sich, wieder nachhaltige und wichtige Projekte mit seinen Spenden unterstützen zu können.
Die Lohmarer Seniorenvertretung spendierte im letzten Monat den BewohnerInnen in den Ev. Altenheimen Wahlscheid und Lohmar einen sehr unterhaltsamen Theaternachmittag. Das Stück hieß „Herr Hase hat ’ne Meise“.
VertreterInnen der Seniorenvertretung Lohmar mit Sonja Lenneke, Herrn Hase und seiner Meise
Zu Gast war die Figurenspielerin und Heilpädagogin Sonja Lenneke aus Lohmar. Sie konzipierte das Stück für ein sehr sensibles Publikum und entwickelte dazu die passenden Figuren selbst. Sie setzt dabei ganz bewusst auf Tierfiguren, weil sie im Vergleich zu menschenähnlichen Figuren deutlicher abgrenzbar sind und somit nicht irritierend oder gar angstauslösend sind. Wenn diese Tiere dann auch noch sprechen und singen können, dann entsteht der Wunsch dabei zu sein und zu genießen.
Aus dem Stück: Herr Hase ist schon ziemlich alt. Dass er so manches vergessen hat, macht ihm wenig aus. Denn er kennt immer noch die guten alten Lieder aus dem Wald und auch die Liebeslieder, die er für seine Freundin Frau Meise gesungen hat. Und immer wieder finden sich die zwei heute noch im Duett. Was Herr Hase braucht um glücklich zu sein? Musik, Musik und eine Meise! Als Sonja Lenneke den BewohnerInnen in beiden Altenheimen das Stück „Herr Hase hat ’ne Meise“ präsentierte waren viele „hin und weg“. Es wurde mitgesungen. Es wurde sich erinnert. Die Gesichter strahlten. In beiden Häusern nahmen jeweils etwa 50 BewohnerInnen an dem Theaterangebot teil.
„Als ich Herrn Hase und Frau Meise erstmals kennenlernte, war ich davon überzeugt, dass insbesondere die Menschen in unseren beiden Ev. Altenheimen in Wahlscheid und Lohmar Herrn Hase und Frau Meise kennenlernen sollten“, so Rainer Seegert, langjähriges Mitglied der Lohmarer Seniorenvertretung.
Gemeinsam wollen wir das Beste für alle Menschen, die bei uns wohnen!
Wir laden Sie herzlich zum diesjährigen Angehörigenabend ein.
Tag: Freitag, den 27.10.2023 Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Gemeindehaus der Ev. Bartholomäuskirche auf dem Berge, Bartholomäusstraße 6, 53797 Lohmar
Nach der sehr langen Pandemiezeit freuen wir uns, dass wir Ihnen wieder einen Angehörigenabend anbieten können. Wir haben uns deshalb für etwas ganz Besonderes entschieden:
Die Aufführungsdauer beträgt 50 Minuten ohne Pause.
Näheres zum Stück finden Sie auf der Website der Künstlerin.
Die schriftliche Einladung erhielten nur unser ersten AnsprechpartnerInnen, es sind jedoch alle Angehörigen eingeladen. Bitte sprechen Sie sich untereinander ab und teilen uns zur besseren Planung auf Rücklaufzettel mit, wie viele Personen teilnehmen werden.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf einen anregenden und unterhaltsamen Abend.
Wahlscheid – Gestern trafen sich die Rikscha-PilotenInnen zu einem Rikscha-Stammtisch in der Gaststätte Aueler Hof (Rikscha-Tankstelle im Aggertal), um die Saison zu besprechen. Im vergangenen Jahr wurden vom Frühjahr bis zum Herbst rund 200 Ausfahrten mit rd. 250 Bewohnern durchgeführt, so Rainer Seegert, einer der Organisatoren aus Wahlscheid. Allein mit der Rollstuhl-Rikscha konnten wir im ersten Jahr rund 50 Ausfahrten absolvieren und damit am Rollstuhl gebundenen Altenheimbewohner eine Freude machen.
Foto vom Rikscha-Stammtisch
Yvonne Giebelen, Leiterin des Sozialen Dienstes im Ev. Altenheim informierte die PilotenInnen, dass alle drei Rikschas gereinigt, von einem Fachbetrieb gewartet und technisch optimiert wurden, so dass jetzt auch sogenannte „Bergfahrten“ von den PilotenInnen leichter bewältigt werden können. Denn sie müssen teilweise rund 300 Kilogramm an Gewicht zum Beispiel zum Ev. Altenheim in Wahlscheid hoch transportieren. Denn neben 60 Kilo Rikschagewicht sind neben dem FahrerIn auch meistens noch zwei Fahrgäste an Bord.
Im Augenblick stehen für die vor uns liegende Rikscha-Saison rund 15 ehrenamtliche PilotenInnen zur Verfügung. Ein Teil davon ist noch berufstätig und kann die ehrenamtlichen Ausfahrten nur am Wochenende übernehmen. Deshalb wünscht sich Rikscha-Kapitän Rainer Seegert weitere ehrenamtliche MitstreiterInnen, die das Rikscha-Team verstärken. Interessenten können sich melden bei: Rainer Seegert, Telefon 02206 83473 oder Yvonne Giebelen, Tel. 02206 610.
Neben den Einzelfahrten kündigt das Rikscha-Team für die Saison 2023 auch Gemeinschaftsausfahrten (zum Beispiel zum Krewelshof usw.) zusammen mit allen Rikschas an. Wahrscheinlich werden wir auch am wieder an der Wahlscheider Kirmes, dem Kirmes-Korso, mit Partnervereinen von Radeln ohne Alter teilnehmen.
BürgerStiftungLohmar beschaffte 230 batteriebetriebene Lampen für die Zimmer der alten Menschen
Licht aus, Spot an! So könnte es zumindest in den Ev. Altenheimen in Lohmar und Wahlscheid sowie dem Seniorenheim Meigermühle funktionieren, wenn es zu einem flächendeckenden Blackout kommt. Dann gehen überall die Lichter aus, aber die Spots in den Altenheimen an. 230 kleine batteriebetriebene Lampen hat die BürgerStiftungLohmar angeschafft, eine für jedes Zimmer in den Alteneinrichtungen.
„Im Dunkeln sitzen zu müssen, ist für niemanden ein Vergnügen, für die alten Menschen jedoch ganz besonders schlimm“, weiß die Geschäftsführerin Gabriele Willscheid und war sich mit ihrem Vorstand einig: „Da müssen wir helfen, wir lassen die alten Leute nicht im Dunkeln sitzen, denn gerade die Seniorinnen und Senioren haben während der Corona-Pandemie schon genug gelitten“, begründet die Geschäftsführerin, warum die Stiftung gerne rund 3.000 Euro in die Leuchten investiert hat. „Es gibt zwar schönere, aber unsere Modelle sind überaus praktisch“, ist sie überzeugt: Die Lampen leuchten mit den Batterien mehrere Tage, sie lassen sich leicht bedienen und überall im Raum hinstellen oder aufhängen.
Davon überzeugten sich bei einer „Generalprobe“ Yvonne Giebelen-Daughtrey, die Leiterin der Sozialen Dienste, und ihre Kollegin Ute Thorn-Kalsbach gemeinsam mit Vertreterinnen des Bewohnerbeirats. Es war ganz simpel, ein Zug an den Bügeln und siehe: Es werde Licht! Rund 50 Lampen leuchteten beim Testlauf mit den strahlenden Gesichtern der Seniorinnen um die Wette. Ebenso freute sich die Leiterin der Sozialen Dienste: Vor allem für an Demenz erkrankte Menschen sei das Geschenk der Stiftung wichtig. Ohne Licht auf dem Zimmer verlören sie schnell die Orientierung und gerieten in Panik, erläuterte sie. Da könne es leicht zu Verletzungen kommen, wenn Gläser und Porzellan umgestoßen und zerbrechen würden, machte sich Gabriele Willscheid Sorge um die alten Menschen.
Freilich sind die Altenheime auf einen drohenden Blackout bestens vorbereitet. Unter anderem hat die Leitung der Einrichtungen Gasflaschen für 2300 Euro in Wahlscheid und 800 Euro in Lohmar angeschafft sowie Stirnlampen und Leuchtstreifen zur Orientierung, außerdem einen größeren Vorrat an Wasser und Lebensmitteln. Am teuersten waren zwei riesige Notstromaggregate, die für die Wintermonate gemietet wurden. 14.500 Euro kostet die Miete für den Generator in Lohmar, 15.400 für Wahlscheid. Doch die Geräte liefern Strom nur für die absolut notwendigen Einrichtungen; auf den Zimmern der Bewohner*innen bliebe es ohne die Bürgerstiftung dann für Stunden oder gar für Tage dunkel. Nun werden die Fenster leuchten, wenn ringsum Finsternis ist.
Gleichwohl wünschte Gabriele Willscheid, dass die Generatoren und die Lampen der Stiftung nie zum Einsatz kommen müssen, aber: „Besser, wir sind vorbereitet. Sicher, ist sicher.“
Sie strahlen mit den Lampen um die Wette (v.l.):
Elisabeth Faßbender, Lieselore Neu, Anna Maria Müller und Agnes Stakemeier,
dahinter Gabriele Willscheid, Yvonne Giebelen-Daughtrey und Ute Thorn-Kalsbach.