Archiv der Kategorie: Ereignisse

Ereignisse im Ev. Altenheim Wahlscheid e.V.

Weitere Lockerungen in beiden Einrichtungen

Gemeinsam wollen wir das Beste für alle Menschen, die bei uns wohnen!

Liebe Angehörige,

mit dem Erlass der aktuellen CoronaSchutzVO vom 11. Mai 2020 sind Besuche gemäß §5 Abs. 3 in vollstationären Einrichtungen der Pflege unter gelockerten Auflagen wieder möglich.

Die Einrichtungen müssen zur Vermeidung von Infektionsgefahren und unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts Besuche unter festgelegten Auflagen organisieren. Unter Anderem ist eine Voraussetzung zur Umsetzung die Erstellung eines Besuchskonzepts unter Berücksichtigung der einrichtungsbezogenen Rahmenbedingungen und unter Darstellung der vorgesehenen Hygienemaßnahmen.

Wir haben ein solches Besuchskonzept erstellt und dieses auch mit unserer zuständigen Aufsichtsbehörde abgestimmt. Gerne möchten wir Ihnen das Konzept zur Kenntnis geben und fügen es diesem Schreiben als Anlage bei. Der jeweilige Beirat unserer Häuser ist in die Konzeptentwicklung einbezogen worden und hatte die Gelegenheit zur Mitwirkung.

Besonders möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass wir ein Besuchsregister führen müssen, das ein geeignetes Screening der Besucher auf Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion vor Eintritt in die Einrichtung dokumentiert.

Trotz der notwendigen strengen Auflagen, die mit dem Besuch Ihrer Lieben einhergehen und den Einschränkungen, die Sie damit weiterhin in Kauf nehmen müssen, sind erste Schritte des Aufeinanderzugehens wieder getan.

Auch möchten wir Sie über eine weitere umfassende Testung aller Bewohner und Mitarbeitenden im Altenheim Wahlscheid am kommenden Freitag, den 22. Mai 2020, informieren. Bitte beachten Sie, dass Sie nur benachrichtigt werden, wenn Ihr Angehöriger an COVID-19 erkrankt ist. Für unser Haus in Lohmar ist ebenfalls eine Testung vorgesehen, ein konkreter Termin steht noch aus.

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass ab dem 15. Mai 2020 unsere Therapeuten (z.B. Physio-, Ergotherapeuten, Logopäden) sowie Fußpflegerinnen ihre Tätigkeit wiederaufnehmen.

Dieses Schreiben erhalten nur Sie als unser erster Ansprechpartner, bitte informieren Sie Ihre Familienangehörigen.

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Kraft und Zuversicht in dieser für uns alle so schweren Corona-Zeit!

Mit herzlichem Gruß
Der Vorstand

Eingeschränkte Lockerung der Besuchsverbote

Gemeinsam wollen wir das Beste für alle Menschen, die bei uns wohnen!

Liebe Angehörige,

es liegt uns sehr am Herzen, Sie engmaschig über neue Entwicklungen der Auswirkung der Corona-Pandemie auf unser Heimleben bzw. unsere Arbeit zu unterrichten.

Aktuelle Entwicklung

Zu Beginn eine sehr erfreuliche Nachricht, aktuell wurden alle Bewohner unseres Hauses in Wahlscheid negativ auf COVID-19 getestet.

Am Donnerstag, den 23.04.2020, wurde – wie Ihnen bereits bekannt – eine weitere flächendeckende Testung auf COVID-19-Infizierung aller Bewohner im Altenheim Wahlscheid sowie aller Mitarbeitenden durchgeführt. Das Ergebnis war erfreulich und zeigte eine stark rückläufige Infektionszahl. Ein Wohnbereich wurde am 29.04.2020 erneut getestet (Bewohner und Mitarbeitende) mit dem erfreulichen Ergebnis, dass jetzt alle Bewohner ein negatives Testergebnis haben.

Um eine frühzeitige Identifizierung von Neuinfektionen zu erkennen, werden weitere regelmäßige Testungen angestrebt. Wir werden alles im Rahmen unserer Einflussmöglichkeit dafür tun, um dies zu erreichen. Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir bei künftigen Testungen nur noch diejenigen informieren, bei denen ein positives Testergebnis vorliegt, da der Aufwand, jeden zu informieren, doch erheblich ist.

Der zuständige Minister Laumann hat uns in einem Schreiben vom 5. Mai 2020 darauf hingewiesen, dass es Lockerungen beim bisherigen Besuchsverbot geben wird. Laut §2 Abs. 2 Nr. 8 der aktuellen CoronaSchutzVO vom 6. Mai 2020 müssen allerdings Besuche in Einrichtungen „unterbleiben, wenn und soweit in der Einrichtung bei Bewohnern oder Beschäftigten eine COVID-19-Infektion festgestellt wurde“.

Ev. Altenheim Wahlscheid

Da noch Mitarbeitende des Ev. Altenheims Wahlscheid unter Quarantäne stehen und der entsprechende Passus sehr strikt ausgelegt werden kann, sind wir in Kommunikation mit der zuständigen Aufsichtsbehörde, ob das bereits eingeführte Angebot aufrecht gehalten werden kann. Aus diesem Grund können wir am Muttertagswochenende auch keine weitergehenden Besuchsmöglichkeiten anbieten, was uns sehr betrübt. Wir hoffen auf eine zeitnahe Lösung, die den politisch ausgedrückten Willen, die Besuchsverbote zu überwinden, umsetzt.

Ev. Altenheim Lohmar

Für Angehörige von Bewohnern, die dazu in der Lage sind, möchten wir Ihnen für das Ev. Altenheim Lohmar einen begleiteten Besuch, bei schönem Wetter im Freien, unter folgenden Bedingungen anbieten:

  • Der Besuch muss angemeldet und registriert werden (Name des Besuchers, Datum des Besuchs, besuchter Bewohner)
  • Beim Eintreffen muss ein Kurzscreening erfolgen, ob der Besucher Covid-19-Symptome hat oder Kontakt zu nachweislich an Covid-19-Erkrankten bestand. Sollten Sie eine dieser Fragen bejahen, ist ein Besuch leider nicht möglich. Für das Muttertagswochenende (Samstag und Sonntag) bitten wir Sie, das beiliegende Schreiben ausgefüllt mitzubringen.
  • Der Besuch ist zeitlich begrenzt (höchstens 30 Minuten).
  • Die Besucher müssen in den erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen werden, diese beinhalten:
    • das Einhalten von mindestens 1,5 – 2 m Abstand zum Bewohner
    • die Händedesinfektion vor und nach Beendigung des Besuchs
    • selbst mitgebrachten Mund-Nasen-Schutz bereithalten

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nur bei schönem Wetter, wenn der Besuch draußen stattfinden kann, 2 Besucher kommen können. Bei Besuchen in unseren speziellen Räumlichkeiten kann nur eine Besuchsperson kommen. Mitarbeitende unserer Häuser werden auf die Einhaltung der gebotenen Hygienemaßnahmen achten und den Besuch daher begleiten.

Besuche sind zur Koordination unbedingt einen Tag vorab anzumelden: Altenheim Lohmar unter der Nummer 0163/4816987

Beide Einrichtungen

Zur indirekten Kontaktaufnahme haben wir für Sie weitere Möglichkeiten eingerichtet:
Dank einer großzügigen Spende der Bürgerstiftung Lohmar besitzen wir inzwischen unser eigenes „Qwiek.up“, einen speziellen Beamer, der mit Hilfe unterschiedlicher Module u.a. zur Unterhaltung und Aktivierung der Bewohner eingesetzt wird. Auch Angehörige können dieses Medium nutzen: Sammeln Sie persönliche Fotos oder Videobotschaften auf einem mit dem Bewohnernamen beschrifteten USB-Stick und geben diesen über den bekannten Weg für den jeweiligen Bewohner ab. Wir sorgen dafür, dass dies in der persönlichen Betreuung eingesetzt wird.

Außerdem wurde jedem Wohnbereich ein Smartphone zur Verfügung gestellt, mit dem z.B. Videoanrufe per Whatsapp durchgeführt werden können. Damit die Bewohner das Gerät nicht halten müssen, hat jedes Gerät ein Stativ. Wenden Sie sich bei Interesse an das Team des Wohnbereichs unter der Ihnen bekannten Rufnummer.

Dieses Schreiben erhalten nur Sie als unser erster Ansprechpartner, bitte informieren Sie Ihre Familienangehörigen.

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Kraft und Zuversicht in dieser für uns alle so schweren Corona-Zeit!

Mit herzlichem Gruß
Der Vorstand

Heute ist ein Feiertag

Das Evangelische Altenheim Wahlscheid ist, wie ja auch das Evangelische Altenheim Lohmar, jetzt Corona-frei. Alle Bewohner sind negativ getestet, wenige Mitarbeiter, die positiv waren oder sind, sind noch in Quarantäne.

Danke Gott, dass wir so schnell und so glimpflich aus dieser Infektionswelle herausgekommen sind.
Danke allen Mitarbeitern am heutigen Tag der Arbeit für ihren unermüdlichen Einsatz für unsere Bewohner und somit für dieses Super-Ergebnis.
Danke allen, die uns mit Rat und Tat kräftig unterstützt haben.
Danke allen, die für uns gehofft und gebetet haben.

Lasst uns jetzt, jeder auf seine Weise, dankbar, glücklich, erleichtert…. sein und wie auch immer, ein wenig feiern.

EIN WUNDERBARER 1. MAI!
🙏👏👏👍❤🙏🙏🙏

Ein 100. Geburtstag

Der Jubilar auf dem Balkon
Der Jubilar auf dem Balkon
Der 100. Geburtstag eines mit Covid-19 infizierten Bewohners konnte von ihm mit seinem Angehörigen, dem betreuuenden Pflege- und Betreuungspersonal und einem großen Ständchen des Personals aus allen Abteilungen vor dem Haus gefeiert werden.

Mitarbeiter beim Ständchen
Mitarbeiter beim Ständchen

Hinweis: Die Personen ohne Schutzkleidung auf dem Plateau vor dem Isolationsbereich sind Bewohner aus dem Isolationsbereich, die wie der Jubilar Covid-19-positiv waren und deshalb keine Schutzkleidung benötigten, da sie bereits angesteckt waren.

12.000 Euro Corona-Hilfe für alte Menschen und ihr Pflegepersonal

Mit der Finanzierung von zwei speziellen Beamern erleichtert die BürgerStiftungLohmar den Alltag in den Ev. Seniorenheimen von Lohmar und Wahlscheid

Der Besuch im Restaurant, das Treffen mit Freunden, ein Abend im Kino: Es sind die vielen kleinen Dinge, auf die wir in der Corona-Krise derzeit verzichten müssen. Ein Verzicht, der das Leben schwer macht. Doch am meisten sind die alten Menschen in den Seniorenheimen betroffen, die nicht vor die Tür dürfen, die noch nicht einmal ihre engsten Verwandten sehen dürfen, die vergeblich auf den Besuch der Tochter, des Sohnes oder der Enkelkinder warten. Und doch können sich einige Bewohnerinnen und Bewohner in den evangelischen Altenheimen von Wahlscheid und Lohmar-Ort jetzt über einen Besuch ihrer Lieben freuen – freilich nur virtuell, aber lebensgroß auf die Wand oder bei bettlägerigen Seniorinnen und Senioren sogar auf die Zimmerdecke projiziert. Möglich machen das zwei sogenannte „Qwiek.up“-Beamer, deren Anschaffung die BürgerStiftungLohmar sozusagen per Eilantrag finanzierte.

„Den Seniorinnen und Senioren, die in dieser schweren Zeit völlig isoliert leben, müssen wir unbedingt helfen, so gut es geht“, ist sich die Stiftungsgeschäftsführerin Gabriele Willscheid bewusst. Sie setzte sich deshalb gleich ans Telefon, als sie der Förderantrag von Yvonne Giebelen-Daughtrey, der Leiterin des Sozialen Dienstes in den beiden Altenheimen, erreichte. Und genauso spontan bewilligte der Vorstand mit der Vorsitzenden Renate Krämer, ihrem Stellvertreter Dr. Johannes Bolten und den Stiftern Rainer Krämer sowie Joachim Schwellenbach, per Telefonkonferenz die Finanzierung der beiden „Quiek.up“ mit insgesamt rund 12.000 Euro. Schon ein paar Tage später konnten die Beamer geliefert werden. Und ein paar Familien brachten auch schon USB-Sticks mit persönlichen Fotos oder kleinen Videos vorbei, auf denen beispielsweise zwei Enkeltöchter die Großmutter grüßten: „Hallo, liebe Oma, wir hoffen, es geht dir gut, und wir freuen uns, wenn du uns bald wieder in die Arme nehmen kannst.“

Quiek.up im Einsatz im Ev. Altenheim Lohmar
Groß war die Überraschung, als die Kleinen, Emilia und Marisa, ganz groß auf der Wand erschienen und der „lieben Oma“ zuwinkten.

„Wenn nicht jetzt, wann dann“, begründete auch Vorsitzende Renate Krämer, die schnelle und einstimmige Entscheidung trotz der hohen Fördersumme.

„Es ist freilich eine Investition, die nachhaltig wirkt und auch über die Corona-Krise weit hinaus“, argumentierte die Geschäftsführerin.
Die „Quiek.up“ sind nämlich ein wichtiger Bestandteil der sogenannten „erlebnisorientierten Altenpflege“. Nicht nur eigene Familienfotos mit Musik untermalt oder mit persönlichen Videos, kommen zum Einsatz, sondern auch sogenannte Module, die in stressigen Pflegesituationen die Seniorinnen und Senioren beruhigen, das Wohlbefinden steigern oder vor allem bei Demenzkranken auch die Erinnerungsfähigkeit anregen. Virtuell erleben sie die Natur im Wechsel der Jahreszeiten, unternehmen gleichsam einen Waldspaziergang, einen Besuch im Zoo, erblicken auf einmal den Sternenhimmel über sich oder machen einen Ausflug in die österreichischen Berge. Und das alles ist für das Pflegepersonal mit minimalem Aufwand möglich. Denn weil die „Quiek.up“ völlig autonom funktionieren, nicht wie handelsübliche Beamer an separate Computer angeschlossen werden müssen, können sie ganz leicht in jedem Zimmer installiert werden und machen aus jedem Zimmer einen Snoezelraum, wie die Niederländer sagen, die bei der erlebnisorientierten Altenpflege als Vorreiter gelten. Sie meinen damit einen Ort, der die Sinne berührt und aktiviert. Das geht natürlich auch in der Gruppe, etwa um gemeinsam ein Konzert mit André Rieu zu genießen.

Dass dies keine leeren Versprechungen sind, davon konnten sich die beiden evangelischen Altenheime vorab schon in einer mehrwöchigen Probephase mit Leihgeräten überzeugen und erfahren, dass die „Quiek.up“ auch die Arbeit des Personals erleichtern. Weil die Module nicht nur geistig aktivieren, sondern vor allem auch entspannen, kann sich der Pfleger oder die Pflegerin getrost dem nächsten Senior zuwenden, während nebenan die andere alte Dame ganz glücklich an die Decke schaut und sich freut, wie die Enkeltochter ihr „Gute Nacht, liebe Uroma“ wünscht.

Entsprechend groß war die Freude in den beiden Altenheimen, bei den Bewohnerinnen und Bewohnern ebenso wie bei den Betreuerinnen und Betreuern. „Sie haben uns Licht in eine dunkle Stunde gebracht“, bedankte sich Yvonne Giebelen-Daughtrey bei der Bürgerstiftung.

„Sich vorzustellen, dass wir auf diese Weise den Alltag der Seniorinnen und Senioren ein wenig schöner machen können und die Arbeit des derzeit überlasteten Personals erleichtern“, meint Gabriele Willscheid, „das macht auch uns von der Bürgerstiftung glücklich.“ Und wenn die Corona-Krise endlich überstanden sei, „dann kommen wir alle für einen gemeinsamen Filmnachmittag vorbei.“

Aktuelle Information zu Corona im Altenheim Wahlscheid

Gemeinsam wollen wir das Beste für alle Menschen, die bei uns wohnen!

Liebe Angehörige,

in unserem Osterbrief haben wir Sie über einige unserer Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus in unseren beiden Häusern informiert. Sie erfuhren zudem, dass das Ev. Altenheim Lohmar Coronaviren-frei ist und dass im Altenheim Wahlscheid zwei Mitarbeitende positiv getestet wurden.

Wir hatten in Wahlscheid umgehend nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises alle denkbaren Maßnahmen eingeleitet, um es zu keiner weiteren Ausbreitung kommen zu lassen. Auch in Lohmar werden diese Empfehlungen umgesetzt:

Hygienemaßnahmen wurden beispielsweise bis zum Menschenmöglichen verstärkt und, wo immer Aussicht auf Erfolg denkbar schien, vorsorglich um die Aufstockung von Schutzkleidung gekämpft. Wir haben Mitarbeitende bei geringsten Krankheitsanzeichen nicht nur sofort vom Dienst befreit, sondern umgehend zum Hausarzt geschickt, der eine Testung auf Covid-19 veranlasste. Wir haben vorsorglich Isolations- und Quarantänebereiche für eventuell positiv getestete Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Verdachtsfälle definiert.

Bei zwei Bewohnern in Wahlscheid traten in der Karwoche Symptome auf, und die darauffolgenden Tests ergaben eine Infektion mit Covid-19. Wegen fehlender Kapazitäten waren flächendeckende Testungen ohne Symptome zunächst auf Krankenhäuser und Arztpraxen begrenzt.

Dennoch ist es uns, auch durch einen Bittbrief an den Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, gelungen, dass all unsere Bewohnerinnen und Bewohner und all unsere Mitarbeitenden an Ostern durchgetestet wurden. Ergebnis: Einige wenige Mitarbeitende und einige wenige Bewohnerinnen und Bewohner wurden zwar zusätzlich zu den Bekannten positiv getestet, das Gros der Mitarbeitenden und das Gros der Bewohnerinnen und Bewohner sind aber Coronaviren-frei!

Zum Schutz aller Nicht-Infizierten wurden nun besonders geschützte Bereiche für die eingerichtet, bei denen die Diagnose vorlag oder der geringste Anfangsverdacht bestand. Unser großes Haus bot und bietet dafür im Vergleich mit vielen anderen Altenheimen gute Möglichkeiten. Dadurch waren zwar einige Umzüge innerhalb des Hauses erforderlich, der Altenheimbetrieb konnte und kann aber weiterhin sichergestellt werden.

Wenn Sie von uns nicht über einen Positivbefund informiert wurden, können Sie davon ausgehen, dass Ihre Angehörige bzw. Ihr Angehöriger bei der Durchtestung über Ostern negativ getestet wurde, auch wenn ein zwischenzeitlicher Umzug notwendig war. Zum jetzigen Zeitpunkt ist unser Altenheim in Lohmar weiterhin nicht betroffen!

Wir werden weiterhin alles Erdenkliche tun, um alle Bewohnerinnen und Bewohner zu schützen und ihren Lebensalltag weiterhin liebevoll und zugewandt zu gestalten.

Aus gutem Grund müssen wir aber alle unsere Schutzmaßnahmen und auch unser striktes Besuchsverbot noch eine Zeitlang beibehalten. Da wir in Wahlscheid keine von außen zugänglichen Garten- oder Terrassenbereiche haben, setzen wir dort eine kleine, hoffentlich erfreuliche Kontaktmöglichkeit um. In dem diesem Schreiben beiliegenden Info-Brief wird sie Ihnen erläutert.

Wir wünschen Ihnen viel Kraft und Zuversicht in dieser für uns alle so schweren Corona-Zeit

Ihre

Michaela Sauermann und Michaela Baumann

Frohe Ostern!

Gemeinsam wollen wir das Beste für alle Menschen, die bei uns wohnen!

Liebe Angehörige,

in Kürze ist Ostern und aufgrund der Corona-Krise findet es unter besonderen Bedingungen statt. Nach dem derzeitigen Wissenstand gehen wir davon aus, dass die uns auferlegte Kontaktsperre auch über die Osterfeiertage aufrechterhalten bleibt.

Aufgrund dieser Situation besteht bei Ihnen sicherlich das Bedürfnis, wenn schon schweren Herzens der direkte Besuch weiterhin nicht möglich ist, Ihren Lieben kleine Aufmerksamkeiten zukommen zu lassen. Dies möchten wir sehr gerne unterstützen.

Eine Bitte in eigener Sache: Da das Krisenmanagement viel Zeit und Energie bei allen Mitarbeitenden bindet, möchten wir Sie bitten, Dinge zu sammeln und wenn möglich höchstens einmal die Woche abzugeben. Dies erleichtert uns die Verteilung.

Bitte beachten Sie unsere ab sofort geltenden Zeitfenster für die Abgabe:

Mo bis Fr:10.00 - 11.30 und 15.30 - 17.00 Uhr
Sa, So, Feiertag:14.30 - 16.00 Uhr

Klingeln Sie bitte am Haupteingang und warten Sie ab, bis sich eine Mitarbeitende meldet. Zur Abgabe Ihres Päckchens oder Beutels – bitte mit Namen versehen – nutzen Sie die bereitgestellte Kiste auf dem Tisch, der vor dem Haupteingang bereitsteht.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unsere Mitarbeitenden nicht jedes Päckchen einzeln reinholen können. Auch das Quittieren von Entgegennahmen können wir leider nicht leisten. Wir bemühen uns, die Kontaktmöglichkeiten für unsere Mitarbeitenden auf ein minimales Maß zu reduzieren, um unnötige Risiken auszuschließen. Bitte verpacken Sie die Dinge in einer Umverpackung, die Sie hier im Haus belassen können.

Sehen Sie bitte von einer direkten Übergabe an ihre Angehörigen durchs Fenster oder über einen Zaun hinweg ab.

Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, Sie über den aktuellen Stand zu informieren:
Wir führen bei allen Bewohnern engmaschige Temperaturkontrollen durch. Bei Auffälligkeiten wird auf COVID-19 getestet, bislang wurde bei keinem Verdachtsfall eine Infektion mit dem Virus nachgewiesen. Bei zwei unserer Mitarbeitenden im Ev. Altenheim Wahlscheid wurde COVID-19 diagnostiziert. Sie und alle Kontaktpersonen sind in häuslicher Quarantäne. Bei zahlreichen weiteren Mitarbeitenden wurden bei Tests keine Erkrankungen nachgewiesen.

Trotz allem wünschen wir frohe Ostern und Gottes Segen.
Bleiben Sie gesund!

Mit herzlichem Gruß
Der Vorstand

Frühjahrsgruß

Ein herzliches Dankeschön an Ähzebär e.V. und Rüdiger Ramme, die heute einen Frühjahrsgruß für alle Bewohner der beiden Ev. Altenheime überreichten.
Frau Marunde von Ätzebär e.V. steht im Hintergrund.

Frühjahrsgruß für unsere Bewohner
Frühjahrsgruß für unsere Bewohner

Einladung Präsentation Siedlungsfunde und Skulpturgarten

Der Ev. Altenheim Wahlscheid e.V. lädt ein zur Präsentation der Siedlungsfunde in Lohmar aus der Merowingerzeit und Vorstellung eines neuen Skulpturgartens am Evangelischen Altenheim Lohmar in 53797 Lohmar, Hermann-Löns-Str. 2 am Samstag, 29. Februar 2020, Beginn: 15:30 Uhr.

Ablauf

15:30 Uhr

  • kleine Musikandacht mit der Gruppe Horizont im Eingangsbereich

15:50 Uhr

  • Präsentationen mit anschließendem Sektumtrunk

Plakat

Bei der Errichtung des Ev. Altenheims Lohmar fanden sich im Baugrund Siedlungsfunde aus der Merowingerzeit. Eine Sensation! Die Funde sollen jetzt endlich präsentiert werden. Eine neue Bewohnerin unseres Lohmarer Hauses, Frau Ingeborg Coenen, schenkte Skulpturen von dem in Halle geborenen Bildhauer Christian Wetzel sowie von der flämischen Künstlerin Rosa Gilissen-Vanmarke. Mit ihnen soll vor dem Haupteingang ein kleiner Skulpturgarten entstehen. Neben den beiden Präsentationen danken wir auch noch einmal dem Lohmarer Künstler Herbert Döring-Spengler für die Schenkung seines Kunstkreuzes.

Spendenbitte für den Skulpturgarten

Der Ev. Altenheim Wahlscheid e.V. ist ein gemeinnütziges sozial-diakonisches Non-profit-Unternehmen. Es darf von außen jährlich überprüft keinerlei Gewinne machen. Die von den Kostenträgern festgelegten Pflegesätze decken lediglich das Allernotwendigste. Skulpturgärten und weitere das Leben und Wohnen bereichernde Behaglichkeiten sind nur über Spenden und Zuwendungen zu finanzieren.

Wenn Sie unsere Bemühungen um Plus-Angebote am 29. Februar ein wenig unterstützen könnten, würden wir uns sehr, sehr freuen. Ein Sammelkorb für Briefumschläge steht auf dem Empfang bereit. Wenn Sie Ihren Namen und Adresse beilegen, lassen wir Ihnen gerne umgehend eine Spendenbescheinigung zukommen.

Schöne Bescherung dank „Engel für Ältere“

BürgerStiftungLohmar verteilte rund 200 Weihnachtspäckchen an bedürftige Seniorinnen und Senioren

Mit nicht viel mehr als dem, was sie auf dem Leib trug, hatte sie ihr Mann aus der ehelichen Wohnung geworfen und sich selbst ins Ausland abgesetzt. Ein paar Wochen musste sie auf Pappkartons schlafen, bevor sie von einer Sozialeinrichtung ein Bett bekam. Nun stand sozusagen das Christkind vor der Tür ihrer neuen Bleibe. „Darf ich Sie einmal umarmen“, bat die 82-jährige Dame, als ihr Gabriele Willscheid, die Geschäftsführerin der BürgerStiftungLohmar, ein kleines Weihnachtsgeschenk, einen Einkaufsgutschein, überreichte. Stellvertretend für die vielen „Engel für Ältere“, so heißt die neue große Weihnachtsaktion der Stiftung, übergab Gabriele Willscheid einigen Einzelpersonen, die sich ausdrücklich einen Besuch gewünscht hatten, persönlich die meist liebevoll verpackten Geschenke. „Wenn man dann die Freude der Seniorinnen und Senioren erlebt und sieht, in welch ärmlichen Verhältnissen sie oftmals leben müssen“, so die Geschäftsführerin, „dann weiß man: Die Arbeit hat sich gelohnt.“

Engel für Ältere
Im Ev. Altenheim in Wahlscheid bedankten sich die Mitglieder des Bewohnerbeirats Hansjörg Giebelen und Elisabeth Domm sowie Katharina Zadow stellvertretend für die Beschenkten bei der Renate Krämer und Gabriele Willscheid, beide BürgerStiftungLohmar und den Engeln für Ältere. Yvonne Giebelen, Leiterin der Sozialen Dienstes, Pflegedienstleiterin Ilse Salden und die ehrenamtlichen Helferinnen Ingrid Jeckel und Hanni Weithorn freuten sich mit den Seniorinnen und Senioren

Das gilt auch bei der 88-jährigen Elisabeth. Zehn Kinder hat sie großgezogen und muss jetzt doch mit einer Mini-Rente auskommen. „Das habe ich doch gar nicht verdient“, sagte sie und staunte darüber, was sie jetzt alles geschenkt bekam. In der Tat war auch Gabriele Willscheid erstaunt über die große Spendenfreude, die enorme Nächstenliebe, vieler Lohmarerinnen und Lohmarer. Eine Mutter erzählte, dass sogar ihre Kinder auf eigene Weihnachtsgeschenke verzichtet hätten, nur um bedürftigen Seniorinnen und Senioren eine Freude zu machen. So wurden sie denn von den „Engeln für Ältere“ mit Geschenken geradezu überhäuft.

Da packten auch die Stiftungsvorsitzende Renate Krämer und deren Ehemann, Rainer Krämer an, um bedürftigen Menschen von der Lohmarer Tafel, im Seniorenheim Meigermühle sowie in den evangelischen Altenheimen in Lohmar-Ort und in Wahlscheid eine Weihnachtsfreude zu bereiten. Ganze Wagenladungen an Geschenkpaketen türmten sich auf den Tischen. Und auch da zeigten allein schon die Wünsche, wie bescheiden manche ältere Menschen leben müssen. Natürlich erfahren sie in den Heimen eine fürsorgliche, geradezu liebevolle Rundumbetreuung, wie im Altenheim Lohmar die Pflegedienstleiterin Waltraud Ulrich und Yvonne Giebelen-Daughtrey, Leiterin des Sozialen Dienstes, schilderten. Und dennoch bleibt mancher Wunsch offen. Zum Beispiel der von Martin Holland, der nun mittels des Einkaufsgutscheins, den ihm ein „Engel für Ältere“ geschenkt hat, seinen Heißhunger auf Kartoffelsalat stillen kann, wann immer er will. Holland (66), ist als Folge einer Erkrankung an den Rollstuhl gefesselt und kann nicht alleine in die Stadt. „Doch mein Physiotherapeut ist zugleich mein Einkaufsjunge“, zeigte er sich zuversichtlich, noch pünktlich zum Weihnachtsfest seinen Kartoffelsalat zu bekommen.

Auf den Geschmack seiner alten Heimat freut sich unterdessen Leo Weigum. Der 70-jährige stammt aus Kasachstan und hatte sich russische Spezialitäten gewünscht. Eine riesige Tüte voll hat er bekommen. Weigum hat es besonders hart erwischt. Er erlitt einen Schlaganfall und kann seitdem nicht mehr sprechen. Gleichwohl flitzt er mit einem Elektro-Rollstuhl immer wieder durch die Stadt. Und seine strahlenden Augen verraten, dass er den Lebensmut noch lange nicht verloren hat.

Engel für Ältere
Leiterin der Lohmarer Tafel Dr. Roswitha Diels, Gabriele Willscheid und Renate Krämer, beide BürgerStiftungLohmar, mit glücklichen Beschenkten.

Die beiden waren nicht die einzigen, die sich Einkaufsgutscheine gewünscht hatten. Andere freuten sich über neue Bettwäsche oder Pflegeprodukte von der Handcreme bis zur Zahnpasta. Marlene Schneider, Vorsitzende des Bewohnerbeirats in Lohmar, hatte keinen persönlichen Wunsch. Sie wünschte sich nur das Allerbeste für ihre Mitbewohnerinnen und Mitbewohner. Ganz ähnlich Silvia Povoledo. „Ich wünsche mir ein schönes Weihnachtsfest und dass alles so bleibt, wie es ist“, sagte sie. Bescheidener geht’s nicht, wie sich auch im Altenheim Wahlscheid zeigte, als sich das Team der Bürgerstiftung zum „Lausch-Café“ dazugesellte. Einmal in die Woche laden die Ehrenamtlerinnen Ingrid Jeckel und Hanni Weithorn dazu ein, bei Kaffee und Kuchen ihren Geschichten zu lauschen und mitzusingen. Diesmal ging’s besonders weihnachtlich zu, auch weil die Bürgerstiftung jede Menge Geschenke um den Christbaum aufgebaut hatte. Für fast alle war etwas dabei, wie die Mitglieder des Bewohnerbeirats, Hansjörg Giebelen und Elisabeth Domm, feststellten. Herzlich bedankten sie sich auch im Namen der anderen Seniorinnen und Senioren bei der Bürgerstiftung. Die reichte den Dank freilich gleich weiter an die zahlreichen „Engel für Ältere“, die insgesamt rund 200 Weihnachtsgeschenke kauften und mit viel Liebe verpackten. Das sei, so Gabriele Willscheid, nicht nur ein Akt der Nächstenliebe gewesen, sondern habe auch das Wir-Gefühl gestärkt.

Aber was diese Weihnachtsaktion wirklich bedeutete, machte eine Seniorin deutlich, die sich telefonisch bei der Geschäftsführerin bedankte: „Wissen Sie was das Wichtigste ist?“, fragte sie und gab selbst die Antwort: „Dass da draußen jemand an uns denkt.“