Mitarbeiterbefragung zur Arbeitszufriedenheit 2017

Daumen hoch, Daumen mittel, Daumen runter
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Um den zukünftigen Herausforderungen an unsere Einrichtungen gewachsen zu sein, bedarf es gesunder und motivierter Mitarbeitender. Doch wo verstecken sich die Belastungsschwerpunkte in der Arbeitswelt unserer Häuser? An welchen Punkten bestehen Verbesserungsmöglichkeiten? Welche Faktoren werden besonders positiv gesehen und/oder könnten weiter gefördert werden?

Um darüber ein genaues Bild zu bekommen, hat das Evangelische Altenheim Wahlscheid e.V. in seinen Einrichtungen in Wahlscheid und Lohmar vom 3. bis zum 7. April 2017 zum wiederholten Male eine anonyme Mitarbeiterbefragung durchgeführt.

Neue Vereinsstruktur im Ev. Altenheim Wahlscheid e.V.

Die bisherige Einrichtungsleitung wurde Vorstand, der bisherige Vorstand Aufsichtsrat

Iudit Klein und Michaela Baumann (Vorstand des Ev. Altenheim Wahlscheid e.V.) (Juli 2016, CC-BY-SA Frauke Möschler)
Iudit Klein und Michaela Baumann

Mit seinem neuen Altenheim in Lohmar wurde von dem Ev. Altenheim Wahlscheid e.V. mit einem jährlichen Umsatz von ca. 10 Millionen Euro inzwischen eine Größe erreicht, die unmöglich von dem bisher geschäftsführenden Vorstand ehrenamtlich weiter getragen werden konnte. Für sämtliche Geschäfte, Unterschriften und Einstellungen waren bisher der Vorstandsvorsitzende und das Vorstandsmitglied Erhard Frackenpohl zuständig. Das hervorragende Zuarbeiten der Einrichtungsleitung und das ungewöhnlich große gegenseitige Vertrauen zwischen Einrichtungsleitung und Vorstand machten diese ehrenamtliche Geschäftsführung bisher möglich. Insider wissen, dass der Vorstand und sein Vorsitzender trotz der immensen Verantwortung keinerlei finanzielle Zuwendungen bekommen und auch keinerlei Aufwandsentschädigungen. Diese absolute Uneigennützigkeit gilt selbstverständlich für den neuen Aufsichtsrat weiter.

Auf Betreiben des Vorstandes und insbesondere seines Vorsitzenden wurden seit Sommer 2015 mit Hilfe eines Wirtschaftsberatungsunternehmens verschiedene Rechtskonstruktionen geprüft und im April 2016 die Leitungsstruktur des Vereins nach eingehender Beratung im Beirat, im Vorstand und in der Mitgliederversammlung sowie nach Zustimmung des Presbyteriums der Ev. Gemeinde Wahlscheid und des Diakonischen Werkes der Ev. Kirche im Rheinland folgendermaßen geändert: Die bisherige Einrichtungsleitung bestehend aus Iudit Klein und Michaela Baumann wurde im Juni 2016 ähnlich wie bei einer gGmbH zum Vorstand und der bisherige Vorstand gleichzeitig zum Aufsichtsrat.

Das gesamte bisherige operative Geschäft liegt zukünftig neben den bisherigen Einrichtungsleitungsaufgaben beim neuen Vorstand. Der Aufsichtsrat ist zukünftig in Zusammenwirken mit der Mitgliederversammlung für die strategische Ausrichtung und für die Aufsicht über den Vorstand zuständig, den er laut Satzung beruft und gegebenenfalls auch abberufen kann.

Das Vorstandsmitglied Iudit Klein, die wie bisher vorrangig für Finanzen, Verwaltung, Hauswirtschaft und den Sozialen Dienst zuständig ist, und das Vorstandsmitglied Michaela Baumann, das wie bisher vorrangig für den Pflegebereich zuständig ist, haben sich laut Satzung um einmütige Beschlüsse zu bemühen. Gelingt dies nicht, gilt die Entscheidung des Vorstandsmitgliedes Iudit Klein. Es soll keine unnötigen Blockaden und kein Eingreifen des Aufsichtsrats geben müssen.

Weil es sich in der Vergangenheit als sehr segensreich erwies, werden neu Einzustellende, sofern es der Aufsichtsratsvorsitzende wünscht, von ihm weiterhin vor deren Einstellung zu einem Gespräch gebeten.

Pfarrer Reinhard Bartha,
bisheriger Vorstands- und neuer Aufsichtsratsvorsitzender

(Der Artikel erschien ebenfalls im Bartoholomäus-Boten 3/2016.)

Die Heimaufsicht war in Lohmar

Am 18. April 2016 besuchte die Heimaufsicht des Rhein-Sieg-Kreises das Evangelische Altenheim Lohmar. Es wurde ein einziger, geringfügiger Mangel festgestellt, den wir bereits am 10. Juni 2016 als behoben melden konnten: Wir hatten unseren Entwurf eines Konzepts zur Gewaltprävention noch nicht abschließend fertiggestellt und geschult. Dies haben wir jedoch mit der bereits terminierten Sitzung einer Arbeitsgruppe und Unterweisungen in beiden Häusern nachgeholt.

Der aktuelle Ergebnisbericht ist auf der Seite der Heimaufsicht sowie bei unserer Übersicht zu aktuellen Qualitätsprüfungen und bei unseren Downloads verfügbar. Die Prüfberichte aus den vergangenen drei Jahren sind auf Anfrage in der jeweiligen Einrichtung einzusehen.

Ein Platz zum Leben

Ein Platz zum Leben. Diese Kernbotschaft umschreibt mit wenigen Worten die Aussagen unseres Leitbildes. Sie ist Maßstab unseres Handelns im Bemühen um Menschlichkeit und Qualität. Die im Jahr 2015 erreichte Gesamtbewertung mit 1,0 in beiden Häusern ist ein Ergebnis, das wir ohne das hohe Engagement unserer Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen nicht erreicht hätten. Wir freuen uns sehr und bedanken uns ganz herzlich bei allen, die unser Haus so lebenswert machen.

Als Ansporn und Motivation im Jahr 2015 zählte unter anderem die Erlangung des Qualitätssiegels für Hygiene in Alten- und Pflegeeinrichtungen nach den Anforderungen des mre-netz regio rhein-ahr, welches uns am 30.11.2015 in Siegburg verliehen wurde:
mre-Netz regio rhein-ahr Qualitätssiegel für Hygiene in Alten- und Pflegeeinrichtungen

Qualitätssiegel für Hygiene in Alten- und Pflegeeinrichtungen

Am 30.11.2015 wurde uns im Kreishaus Siegburg das Qualitätssiegel für Hygiene in Alten- und Pflegeeinrichtungen nach den Anforderungen des mre-netz regio rhein-ahr überreicht. Es ist erfreulich, dass das sogar die Presse mitbekommen hat.

So sieht das Siegel aus:
mre-Netz regio rhein-ahr Qualitätssiegel für Hygiene in Alten- und Pflegeeinrichtungen

Und so sehen stolze Mitarbeiter aus, die das erworbene Siegel hochhalten:
Verleihung des Qualitätssiegels für Hygiene in Alten- und Pflegeeinrichtungen am 30.11.2015 in Siegburg

Das Siegel hängt in beiden Einrichtungen in der Nähe des aktuellen Transparenzberichts aus. Im Navigationsmenü auf der linken Seite dieser Website dürfen wir daher auch das nette Bapperl des mre-netz regio rhein-ahr abbilden.

Ein Platz zum Leben