Frühjahrsgruß

Ein herzliches Dankeschön an Ähzebär e.V. und Rüdiger Ramme, die heute einen Frühjahrsgruß für alle Bewohner der beiden Ev. Altenheime überreichten.
Frau Marunde von Ätzebär e.V. steht im Hintergrund.

Frühjahrsgruß für unsere Bewohner
Frühjahrsgruß für unsere Bewohner

Aktuelle Schließung beider Häuser

Gemeinsam wollen wir das Beste für alle Menschen, die bei uns wohnen!

Liebe Angehörige,
in diesen für uns alle schweren Zeiten liegt es uns ganz besonders am Herzen, Sie mit diesem Brief über die derzeitigen Vorsichtsmaßnahmen zu unterrichten, die wir für die Bewohner und für die Mitarbeitenden unserer beiden Häuser derzeit in die Wege geleitet haben.

Inzwischen sind in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden, deshalb haben wir uns zu der sehr drastischen Maßnahme entschlossen, unsere Häuser bis auf Weiteres zu schließen. Ausnahmefälle sind in Einzelfallentscheidung in Absprache mit dem Vorstand möglich.

Derzeit sind die Besuche von Physiotherapeuten und Logopäden bis auf Weiteres eingestellt. Die Dienstleistungen von Frisörsalon und Fußpflege sind für die nächsten 14 Tage ausgesetzt. Dann wird neu entschieden.

Damit der fehlende persönliche Kontakt für alle Beteiligten nicht ganz so schmerzlich ist, empfehlen wir, vermehrt telefonischen Kontakt zu halten.

Für die Bewohner besteht keine Ausgangssperre, Spaziergänge sind möglich. Wir raten dringend, den 2-Meter-Abstand zu allen Personen möglichst einzuhalten und die Läden im Ort nicht aufzusuchen.

Wir stehen in täglichem Kontakt mit den für uns zuständigen Behörden und entscheiden jeden Tag innerhalb eines Krisenteams neu über weitere Vorgehen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Bleiben Sie gesund!

Der Vorstand

Hinweis zum Coronavirus

Inzwischen sind in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden.

Bei der Infektion mit dem Coronavirus handelt es sich um eine Viruserkrankung, die in den meisten Fällen sogar leichter verläuft als die bekannte Influenza-Grippe. Die Betroffenen haben oft Symptome ähnlich einer normalen Erkältung (hauptsächlich trockener Husten, Halskratzen, Fieber). Die Inkubationszeit beträgt maximal 14 Tage. Laut Robert-Koch-Institut ist der Hauptübertragungsweg die Tröpfcheninfektion. Die kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege sowie indirekt über Hände, die dann mit Mund- und Nasenschleimhäuten in Berührung kommen, geschehen. Eine Übertragung durch Schmierinfektion / Infektion durch kontaminierte Oberflächen ist prinzipiell nicht ausgeschlossen.

Nichts schützt uns so effektiv vor Viren und Keimen wie eine sorgfältige Händehygiene. Damit ist das richtige und ausreichend lange Händewaschen gemeint. Die Hände sollten mehrmals am Tag für 20 bis 30 Sekunden mit Seife gewaschen werden. Eine gründliche Händereinigung wird empfohlen nach den Toilettengängen, vor den Mahlzeiten, vor dem Zubereiten von Speisen, nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen, nach dem Kontakt mit Abfällen und vor dem Umgang mit Medikamenten. Hände sollten vom Gesicht ferngehalten und aufs Händeschütteln verzichtet werden. In öffentlichen Einrichtungen sollten die Hände möglichst mit einem Papiertuch getrocknet werden.
Das Niesen und Husten sollte immer nur in die Ellenbeuge und nicht in die Hände erfolgen, Papiertaschentücher nach Gebrauch sofort entsorgen.

Das Tragen eines Mundschutzes gilt nicht als effektiver Eigenschutz. Dies birgt die Gefahr eines falschen Sicherheitsgefühls. Unsere Bewohner sind aufgrund ihres Alters und Gesundheitszustandes extrem gefährdet. Aus diesem Grunde haben wir bis auf weiteres unsere Häuser für Besucher geschlossen.

Der Vorstand

Stellenangebot Betreuungsassisstenz nach §43b SGB XI

Ab dem 1.3.2020 ist eine Stelle mit 21 Stunden in der Betreuungsassistenz für unsere beiden Häuser zu besetzen.

Das Aufgabenfeld umfasst die psychosoziale Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner, die Durchführung von Einzel- und Gruppenangeboten sowie die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten, Kollegen, Angehörigen und ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Betreuungsassistenten bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit, sich entsprechend der persönlichen Interessen, Wünsche, Fähigkeiten, Bedürfnisse und unter Berücksichtigung der individuellen Biografie vielseitig zu beschäftigen.

Wir wünschen uns

  • eine abgeschlossene Weiterbildung zum Betreuungsassistenten nach §43b SGB XI,
  • wertschätzende und empathische Haltung gegenüber Menschen,
  • eine selbstständige, eigenverantwortliche, teamorientierte und strukturierte Arbeitsweise sowie
  • Kreativität, Phantasie, Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz

Die Einrichtungen des Ev. Altenheim Wahlscheid e.V. sind attraktive Arbeitgeber mit zahlreichen Angeboten für Mitarbeitende.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbung an
Ev. Altenheim Wahlscheid e.V.,
z. Hd. Frau Giebelen-Daughtrey
Heiligenstock 27,
53797 Lohmar
.

Einladung Präsentation Siedlungsfunde und Skulpturgarten

Der Ev. Altenheim Wahlscheid e.V. lädt ein zur Präsentation der Siedlungsfunde in Lohmar aus der Merowingerzeit und Vorstellung eines neuen Skulpturgartens am Evangelischen Altenheim Lohmar in 53797 Lohmar, Hermann-Löns-Str. 2 am Samstag, 29. Februar 2020, Beginn: 15:30 Uhr.

Ablauf

15:30 Uhr

  • kleine Musikandacht mit der Gruppe Horizont im Eingangsbereich

15:50 Uhr

  • Präsentationen mit anschließendem Sektumtrunk

Plakat

Bei der Errichtung des Ev. Altenheims Lohmar fanden sich im Baugrund Siedlungsfunde aus der Merowingerzeit. Eine Sensation! Die Funde sollen jetzt endlich präsentiert werden. Eine neue Bewohnerin unseres Lohmarer Hauses, Frau Ingeborg Coenen, schenkte Skulpturen von dem in Halle geborenen Bildhauer Christian Wetzel sowie von der flämischen Künstlerin Rosa Gilissen-Vanmarke. Mit ihnen soll vor dem Haupteingang ein kleiner Skulpturgarten entstehen. Neben den beiden Präsentationen danken wir auch noch einmal dem Lohmarer Künstler Herbert Döring-Spengler für die Schenkung seines Kunstkreuzes.

Spendenbitte für den Skulpturgarten

Der Ev. Altenheim Wahlscheid e.V. ist ein gemeinnütziges sozial-diakonisches Non-profit-Unternehmen. Es darf von außen jährlich überprüft keinerlei Gewinne machen. Die von den Kostenträgern festgelegten Pflegesätze decken lediglich das Allernotwendigste. Skulpturgärten und weitere das Leben und Wohnen bereichernde Behaglichkeiten sind nur über Spenden und Zuwendungen zu finanzieren.

Wenn Sie unsere Bemühungen um Plus-Angebote am 29. Februar ein wenig unterstützen könnten, würden wir uns sehr, sehr freuen. Ein Sammelkorb für Briefumschläge steht auf dem Empfang bereit. Wenn Sie Ihren Namen und Adresse beilegen, lassen wir Ihnen gerne umgehend eine Spendenbescheinigung zukommen.

Schöne Bescherung dank „Engel für Ältere“

BürgerStiftungLohmar verteilte rund 200 Weihnachtspäckchen an bedürftige Seniorinnen und Senioren

Mit nicht viel mehr als dem, was sie auf dem Leib trug, hatte sie ihr Mann aus der ehelichen Wohnung geworfen und sich selbst ins Ausland abgesetzt. Ein paar Wochen musste sie auf Pappkartons schlafen, bevor sie von einer Sozialeinrichtung ein Bett bekam. Nun stand sozusagen das Christkind vor der Tür ihrer neuen Bleibe. „Darf ich Sie einmal umarmen“, bat die 82-jährige Dame, als ihr Gabriele Willscheid, die Geschäftsführerin der BürgerStiftungLohmar, ein kleines Weihnachtsgeschenk, einen Einkaufsgutschein, überreichte. Stellvertretend für die vielen „Engel für Ältere“, so heißt die neue große Weihnachtsaktion der Stiftung, übergab Gabriele Willscheid einigen Einzelpersonen, die sich ausdrücklich einen Besuch gewünscht hatten, persönlich die meist liebevoll verpackten Geschenke. „Wenn man dann die Freude der Seniorinnen und Senioren erlebt und sieht, in welch ärmlichen Verhältnissen sie oftmals leben müssen“, so die Geschäftsführerin, „dann weiß man: Die Arbeit hat sich gelohnt.“

Engel für Ältere
Im Ev. Altenheim in Wahlscheid bedankten sich die Mitglieder des Bewohnerbeirats Hansjörg Giebelen und Elisabeth Domm sowie Katharina Zadow stellvertretend für die Beschenkten bei der Renate Krämer und Gabriele Willscheid, beide BürgerStiftungLohmar und den Engeln für Ältere. Yvonne Giebelen, Leiterin der Sozialen Dienstes, Pflegedienstleiterin Ilse Salden und die ehrenamtlichen Helferinnen Ingrid Jeckel und Hanni Weithorn freuten sich mit den Seniorinnen und Senioren

Das gilt auch bei der 88-jährigen Elisabeth. Zehn Kinder hat sie großgezogen und muss jetzt doch mit einer Mini-Rente auskommen. „Das habe ich doch gar nicht verdient“, sagte sie und staunte darüber, was sie jetzt alles geschenkt bekam. In der Tat war auch Gabriele Willscheid erstaunt über die große Spendenfreude, die enorme Nächstenliebe, vieler Lohmarerinnen und Lohmarer. Eine Mutter erzählte, dass sogar ihre Kinder auf eigene Weihnachtsgeschenke verzichtet hätten, nur um bedürftigen Seniorinnen und Senioren eine Freude zu machen. So wurden sie denn von den „Engeln für Ältere“ mit Geschenken geradezu überhäuft.

Da packten auch die Stiftungsvorsitzende Renate Krämer und deren Ehemann, Rainer Krämer an, um bedürftigen Menschen von der Lohmarer Tafel, im Seniorenheim Meigermühle sowie in den evangelischen Altenheimen in Lohmar-Ort und in Wahlscheid eine Weihnachtsfreude zu bereiten. Ganze Wagenladungen an Geschenkpaketen türmten sich auf den Tischen. Und auch da zeigten allein schon die Wünsche, wie bescheiden manche ältere Menschen leben müssen. Natürlich erfahren sie in den Heimen eine fürsorgliche, geradezu liebevolle Rundumbetreuung, wie im Altenheim Lohmar die Pflegedienstleiterin Waltraud Ulrich und Yvonne Giebelen-Daughtrey, Leiterin des Sozialen Dienstes, schilderten. Und dennoch bleibt mancher Wunsch offen. Zum Beispiel der von Martin Holland, der nun mittels des Einkaufsgutscheins, den ihm ein „Engel für Ältere“ geschenkt hat, seinen Heißhunger auf Kartoffelsalat stillen kann, wann immer er will. Holland (66), ist als Folge einer Erkrankung an den Rollstuhl gefesselt und kann nicht alleine in die Stadt. „Doch mein Physiotherapeut ist zugleich mein Einkaufsjunge“, zeigte er sich zuversichtlich, noch pünktlich zum Weihnachtsfest seinen Kartoffelsalat zu bekommen.

Auf den Geschmack seiner alten Heimat freut sich unterdessen Leo Weigum. Der 70-jährige stammt aus Kasachstan und hatte sich russische Spezialitäten gewünscht. Eine riesige Tüte voll hat er bekommen. Weigum hat es besonders hart erwischt. Er erlitt einen Schlaganfall und kann seitdem nicht mehr sprechen. Gleichwohl flitzt er mit einem Elektro-Rollstuhl immer wieder durch die Stadt. Und seine strahlenden Augen verraten, dass er den Lebensmut noch lange nicht verloren hat.

Engel für Ältere
Leiterin der Lohmarer Tafel Dr. Roswitha Diels, Gabriele Willscheid und Renate Krämer, beide BürgerStiftungLohmar, mit glücklichen Beschenkten.

Die beiden waren nicht die einzigen, die sich Einkaufsgutscheine gewünscht hatten. Andere freuten sich über neue Bettwäsche oder Pflegeprodukte von der Handcreme bis zur Zahnpasta. Marlene Schneider, Vorsitzende des Bewohnerbeirats in Lohmar, hatte keinen persönlichen Wunsch. Sie wünschte sich nur das Allerbeste für ihre Mitbewohnerinnen und Mitbewohner. Ganz ähnlich Silvia Povoledo. „Ich wünsche mir ein schönes Weihnachtsfest und dass alles so bleibt, wie es ist“, sagte sie. Bescheidener geht’s nicht, wie sich auch im Altenheim Wahlscheid zeigte, als sich das Team der Bürgerstiftung zum „Lausch-Café“ dazugesellte. Einmal in die Woche laden die Ehrenamtlerinnen Ingrid Jeckel und Hanni Weithorn dazu ein, bei Kaffee und Kuchen ihren Geschichten zu lauschen und mitzusingen. Diesmal ging’s besonders weihnachtlich zu, auch weil die Bürgerstiftung jede Menge Geschenke um den Christbaum aufgebaut hatte. Für fast alle war etwas dabei, wie die Mitglieder des Bewohnerbeirats, Hansjörg Giebelen und Elisabeth Domm, feststellten. Herzlich bedankten sie sich auch im Namen der anderen Seniorinnen und Senioren bei der Bürgerstiftung. Die reichte den Dank freilich gleich weiter an die zahlreichen „Engel für Ältere“, die insgesamt rund 200 Weihnachtsgeschenke kauften und mit viel Liebe verpackten. Das sei, so Gabriele Willscheid, nicht nur ein Akt der Nächstenliebe gewesen, sondern habe auch das Wir-Gefühl gestärkt.

Aber was diese Weihnachtsaktion wirklich bedeutete, machte eine Seniorin deutlich, die sich telefonisch bei der Geschäftsführerin bedankte: „Wissen Sie was das Wichtigste ist?“, fragte sie und gab selbst die Antwort: „Dass da draußen jemand an uns denkt.“

Weihnachtsbasar am 8.12.2019

Flyer zum Adventsbasar im Ev. Altenheim Wahlscheid am 8. Dezember 2019 (Layout: Kathleen Möschler)
Flyer zum Adventsbasar im Ev. Altenheim Wahlscheid am 8. Dezember 2019

Wie jedes Jahr am zweiten Adventssonntag findet am 8. Dezember 2019 von 14 bis 17 Uhr der diesjährige Weihnachtsbasar im Eingangsbereich des Ev. Altenheim Wahlscheid statt. Angeboten werden insbesondere regionale Produkte und Kunsthandwerk. Während dieser Zeit ist auch das Café geöffnet. 10% der Einnahmen werden an die Altenheime Wahlscheid und Lohmar für Ausflüge und Reisen gespendet.

Mit Wind in den Haaren das Leben genießen: BürgerStiftungLohmar finanziert Fahrrad-Rikscha für ältere Menschen

Wenn alle an einem Strang ziehen, gelingen selbst kühne Vorhaben – so jetzt in Lohmar, zum Wohl und zum Vergnügen der älteren Menschen.

„Radeln ohne Alter“ heißt das Projekt, das jetzt, dank der Finanzierung durch die BürgerStiftungLohmar, ans Laufen kommt.

Auch ältere Menschen oder Menschen mit Einschränkungen haben „ein Recht auf Wind in den Haaren“, sagte Rainer Seegert, Mitglied der Lohmarer Seniorenvertretung, bei der symbolischen Jungfernfahrt der ersten Lohmarer Fahrrad-Rikscha für ältere Menschen. Das Fahrzeug hatte die BürgerStiftungLohmar für das Evangelische Altenheim Wahlscheid e.V. finanziert.

Aus seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Altenheim kennt Seegert die Wünsche und Sehnsüchte vieler Seniorinnen und Senioren. Ein Großteil der älteren Generation ist mit dem Fahrrad aufgewachsen. Sie sind mit dem Fahrrad zur Arbeit, zum Einkaufen oder zu Freunden gefahren. Alleine oder in Gruppen wurde mit dem Fahrrad die nähere oder weitere Umgebung erkundet, die Bewegung an der frischen Luft bereitete Freude, war Sport und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Wenn aufgrund des fortgeschrittenen Alters oder körperlichen Einschränkungen das Fahrradfahren nicht mehr möglich ist, bleibt, so Seegert, die Sehnsucht nach der Freude, dem Gefühl der Freiheit und dem Wind in den Haaren zurück.

Und genau hier setzt Radeln ohne Alter an:

Bereits vor 10 Jahren gründete sich in Dänemark eine Organisation, die älteren Menschen in Altenheimen, aber auch außerhalb davon, ehrenamtlich Ausfahrten mit der Fahrrad-Rikscha anbieten. Mittlerweile gibt es auch in vielen deutschen Städten entsprechende Angebote.

Warum nicht auch in Lohmar, dachte sich Seegert und stellte seine Idee der Seniorenvertretung vor. Deren Vorsitzender, Dr. Hans Günther van Allen und die anderen Mitglieder waren sofort Feuer und Flamme. Einige boten sich auch direkt als „Rikscha-Piloten“ an. Doch, wer sollte oder könnte das bezahlen? Immerhin stolze 10.000 Euro für eine Rikscha! Und so wäre die Aktion „Fahrrad-Rikscha Lohmar“ fast in der Schublade „Gute Ideen, leider nicht finanzierbar“ gelandet, wenn nicht die Geschäftsführerin der BürgerStiftungLohmar die Seniorenvertretung, den Förderverein für Senioren, den Behindertenbeirat und die Stadt Lohmar zu einem runden Tisch eingeladen hätte:

„Wir wollen die Seniorinnen und Senioren in den kommenden Jahren verstärkt unterstützen und erstellen ein Konzept für unsere Förderung im Seniorenbereich in einem Fünf-Jahreszeitraum. Dabei möchten wir Ihre Erfahrungen und Kompetenzen mitberücksichtigen“, sagte Gabriele Willscheid. In einem konstruktiven Austausch stellten die Aktiven viele Ansätze und Ideen vor, so auch die Fahrrad-Rikscha für ältere Menschen.

„Das ist aber mal eine ausgefallene Idee für Lohmar“, zeigte sich die Geschäftsführerin spontan begeistert, „frische Luft ist gesund, Ausflüge machen Spaß und bringen neue Erlebnisse, von denen man erzählen kann. Alles in allem macht das glücklich!“ Auch der Vorstand der BürgerStiftungLohmar war sofort von „Radeln ohne Alter“ überzeugt. Die Vorsitzende Renate Krämer erklärte: „Die älteren Menschen haben so viel für uns und die Stadt getan, schön, wenn man etwas zurückgeben kann.“

Das Führungsteam des Ev. Altenheim Wahlscheid e.V., Michaela Sauermann und Michaela Baumann konnte das Glück kaum fassen. Das Thema „Fahrrad-Rikscha“ war ihnen bekannt, denn natürlich hatte Rainer Seegert immer mal wieder davon erzählt, aber dass es tatsächlich auch für Lohmar realisiert werden könnte, hatten sie nicht zu hoffen gewagt. „Es ist immer wieder beeindruckend, wie viele engagierte und hilfsbereite Menschen es in Lohmar gibt“, meinten beide übereinstimmend, „wir freuen uns für die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Altenheime!“

Auch Pfarrer i.R. und Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Bartha hob neben dem engagierten Einsatz der Mitarbeitenden vor allem die Bedeutung der Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler für das Altenheim hervor. In Wahlscheid, so Bartha, sorgten sich 250 Mitarbeitende und 80 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer um 189 Menschen, die laut wissenschaftlicher Studien gerade ihre größte Lebensleistung erbrächten: das Älterwerden. Damit sei oft ein Verlust der Autonomie verbunden. Bartha: „Unser oberstes Ziel ist es, diesen Menschen die Lebensfreude zu erhalten.“ Und da sei das neue Angebot, die Fahrrad-Rikscha, ein wichtiger Beitrag, dankte er herzlich der Bürgerstiftung für die großzügige Unterstützung. Bei einem Ausflug mit der Rikscha könnten die Seniorinnen und Senioren ihre Umwelt wieder mit allen Sinnen erleben, nicht nur wie sonst allzu oft nur durch die Scheibe – die Scheibe des Zimmers, des Busses oder des Fernsehers.

Dass das Engagement aller, die sich für die Bewohnerinnen und Bewohner im Altenheim einsetzen, Früchte trägt, zeigt beispielhaft die Aussage eines Seniors, der aus Süddeutschland nach Wahlscheid zog: „Das erste Jahr im Wahlscheider Altenheim war das schönste meines Lebens in den letzten 20 Jahren!“

Die Fahrradrikscha vor dem Eingang des Ev. Altenheim Wahlscheid
Auf geht’s: Elisabeth Domm durfte bei der Jungfernfahrt in der Fahrrad-Rikscha Platz nehmen. Mit dabei (v.l.n.r): Michaela Sauermann, Reinhard Bartha, Michaela Baumann, Rainer Krämer, Dr. Hans Günther van Allen, Rainer Seegert, Hansjörg Giebelen, Renate Krämer und Gabriele Willscheid.
(Diese Pressemitteilung wurde zuerst von der Bürgerstiftung Lohmar veröffentlicht.)

Info-Veranstaltung zur Pflegeberufekammer am 28.10.2019

Pflegeberufekammer jetzt! Info-Veranstaltung für Pflegende am 28.10.2019 von 20-22 Uhr im Ev. Altenheim Wahlscheid
Flyer Pflegeberufekammer jetzt!

Wir veranstalten gemeinsam mit dem DBfK eine Info-Veranstaltung für Pflegende zur Pflegeberufekammer.

Termin

Wann? Am 28.10.2019 von 20:00 bis 22:00 Uhr
Wo? Im Raum Essen und Kultur im Ev. Altenheim Wahlscheid, Heiligenstock 27, 53797 Lohmar

Themen

Wofür steht der DBfK? Was ist eine Pflegeberufekammer? Was macht eine Pflegeberufekammer? Pflegeberufekammer in anderen Bundesländern? Pflegeberufekammer international?

Zielgruppe

Eingeladen sind alle interessierten Pflegenden aus der Region, nicht nur Mitarbeitende der Ev. Altenheime Wahlscheid und Lohmar